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Union Berlin - VfL Wolfsburg 1:2
Frederik Rönnow / Union Berlin:
In der 13. Minute brachte Wimmer die Gäste in Führung. Dieser nahm im Mittelfeld Fahrt auf und schloss letztlich aus 18 Metern hoch in die linke Ecke ab. Rönnow stand zwar gut positioniert, aber sehr breit, sodass auch der Negativstep etwas spät erfolgte. Der Abdruck als solches erfolgte hingegen gut. Allerdings zog Rönnow den ballfernen Arm vor den Körper und musste den ballnahen Arm wiederum sehr nach oben biegen, sodass er dadurch einige Zentimeter an der notwendigen Reichweite verschenkte.
Unmittelbar nach der Pause erhöhte Pejinovic auf 0:2. Union verlor am eigenen Strafraum den Ball. In der Folge kam Pejinovic aus links versetzten 17 Metern zum Abschluss und schlenzte den Ball in die lange Ecke. Dabei war aus Sicht von Frederik Rönnow die Schussbahn auf die lange Ecke verdeckt, sodass Rönnow zum Zeitpunkt des Schusses noch einen kleinen Schritt in Richtung der kurzen Ecke machte und daher letztlich gegen die eigene Laufrichtung nur noch chancenlos hinterherschauen konnte.

Kamil Grabara / VfL Wolfsburg:
Die Hausherren taten sich von Beginn an sehr schwer gegen die Wölfe, die in dieser Partie sofort den Abstiegskampf annahmen. Die frühe Führung beeindruckte die Berliner zusätzlich. Dadurch musste auch der Wolfsburger Torwart Kamil Grabara kaum aktiv werden. Lediglich gegen Ansah war der Keeper zum Eingreifen gezwungen, agierte aber sicher. Die beste Chance der Gastgeber ergab sich für Querfeld nach einem Eckstoß, doch landete sein Abschluss auf dem Tordach.
Nach dem zweiten Wolfsburger Treffer zogen sich die Gäste massivst zurück und ließen im Grunde genommen die Hausherren nur noch spielen. Diese kamen im Anschluss zu einigen guten Chancen. Sofern diese auf das Tor kamen, war aber Grabara jeweils zur Stelle und konnte parieren. Lange Zeit war die beste Chance der Gastgeber ein Distanzschuss von Trimmel an den Innenpfosten. Hierbei konnte der Keeper nur noch hinterherschauen. Kurz vor dem Ende erzielte Burke noch den Anschlusstreffer für die Eisernen. Diese konnten einen Konter auf das Wolfsburger Tor fahren. Letztlich konnte der Stürmer aus 12 Metern unbedrängt flach in die rechte Ecke einschießen. Grabara kam noch ein wenig entgegen, war aber nunmehr aufgrund der kurzen Entfernung machtlos. Kurz vor dem Ende zeigte der Torhüter noch einen tollen Reflex und hielt damit den Sieg für sein Team fest.

| Torwartvergleich | Rönnow, Union Berlin | Grabara, VfL Wolfsburg | | Gegentore | 2 | 1 | | Torschüsse gesamt | 5 | 25 | | Schüsse aufs Tor | 4 | 7 | | Geblockte Torschüsse | 0 | 5 | | Schüsse außerhalb Strafraum | 2 | 8 | | Schüsse innerhalb Strafraum | 3 | 17 | | xG | 0,19 | 1,79 | | xG auf das Tor | 0,95 | 0,94 | | Gegentore - xGOT | 1,05 | 0,06 | | Torwartparaden | 2 | 6 | | Schüsse gehalten % | 50 | 86 | | Paraden durch Hechten | 2 | 3 | | Sweeper-Aktionen | 2 | 0 | | Lange Pässe | 15 | 29 | | Kurze Pässe | 10 | 8 | | Flanken abgefangen | 1 | 0 | | Ballkontakte | 34 | 51 | | Pässe/davon angekommen | 25/17 | 37/12 | | Abwürfe | 4 | 4 | | Gefaustete Bälle | 1 | 2 | | Fehler vor Gegentor | 0 | 0 |
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