Die erste Leipziger Chance hatte Diomande in der 8. Minute, verzog aber. In der 27. Minute war der Leipziger dann aber erfolgreicher. Dieser bekam rechts am Strafraum den Ball und zog immer mehr in Richtung der linken Seite des Strafraums, wobei er mehrfach den Abschluss verpasste. Letztlich erfolgte der Schuss aus links versetzten 17 Metern flach in die rechte Ecke. Dabei deckten Larsson und Koch die Schussbahn auf die lange Ecke vermeintlich ab, sodass Michael Zetterer noch einen Schritt in die aus seiner Sicht rechte Ecke machte und nunmehr gegen die eigene Laufrichtung nur noch hinterherschauen konnte.
Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte klar den Leipzigern, die auch schnell weitere Möglichkeiten verzeichnen konnten. Allerdings zeigte sich Zetterer sehr aufmerksam und konnte jeweils parieren. Auch gegen Gruda in der 69. Minute blockte der Keeper im 1-gegen-1 stark. Eine Minute später patzte er aber bei einem Schuss aus links versetzten 19 Metern in die kurze Ecke. Zetterer machte voreilig einen Zwischensprung in Richtung der langen Ecke und wurde somit gegen die eigene Bewegung erwischt, wodurch er einen kleinen Tick zu spät nach unten kam und den Ball nur noch ins eigene Tor lenkte. In der 80. Minute erfolgte auch noch das 1:3. Harder wurde halblinks in die Tiefe geschickt, stand sofort vor dem Keeper und tunnelte diesen mit seinem Schuss aus 7 Metern. Zetterer war einen Tick zu lange in der Bewegung und kam daher in dem entscheidenden Moment zu spät in den Block. Damit war die Partie entschieden.
torwart.de-Bewertung
Zetterer (Eintracht Frankfurt)
Vandevoordt (RB Leipzig)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Vandevoort mit einer guten Partie im Samstagabend-Topspiel (foto: firo)
Maarten Vandevoordt / RB Leipzig:
Den ersten richtigen Abschluss der Partie hatte Burkardt in der 5. Minute für die Eintracht, doch geriet er kurz zuvor ein wenig aus dem Gleichgewicht. Dadurch erfolgte der Schuss nur mit unzureichendem Druck und Vandevoordt konnte mit einem guten Reflex parieren. In der 34. Minute konnte Larsson den Ausgleich erzielen. Kalimuendo wurde auf der linken Seite in den Lauf bedient und flankte anschließend auf die rechte Seite des Strafraums, wo Amaimouni zum Schuss kam und diesen eher glücklich als Aufsetzer in die Mitte brachte. Dort lief Larsson ein, konnte im Korridor zwischen Tormitte und zweitem Pfosten einlaufen und aus 5 Metern gegen Vandevoordts Laufrichtung einköpfen. Vandevoordt musste dabei zunächst auf den vermeintlichen Schuss reagieren und konnte den Ball vor das Tor dabei nicht mehr angreifen. Der Abschluss war ebenso unhaltbar.
Wenige Minuten nach der Pause hatte Hojlund aus links versetzten 11 Metern die Chance auf die Frankfurter Führung, Vandevoordt aber reagierte stark und konnte parieren. Den Nachschuss setzte Amaimouni über das Gehäuse. Nach einer guten Stunde war der Torhüter bei einem Schuss von Amaimouni aus halbrechter Position auf die kurze Ecke wieder zur Stelle. Bis zum Ende der Partie versuchte die Eintracht noch einmal zurückzukommen, doch verpufften die Chancen zumeist. Wenn doch einmal ein Ball auf das Tor kam, war Vandevoordt wieder zur Stelle.
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