Die Gäste brauchten ein paar Minuten, ehe sie sich in die Partie hineinarbeiten konnten. Dann aber ergaben sich für Bayer auch gute Möglichkeiten. So musste Tzolakis das erste Mal nach einer Viertelstunde eingreifen, parierte aber aufmerksam und sicher. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatten die Gäste weitere Chancen, bei denen aber auch das eine oder andere Mal die Genauigkeit fehlte. In der 28. Minute hatte Maza die ganz große Möglichkeit zur Leverkusener Führung mit einem Kopfball aus kurzer Distanz. Mit einem fantastischen Reflex lenkte Tzolakis das Spielgerät aber noch an die Querlatte.
In der 60. Minute spielte Bayer einen Konter über Poku mustergültig aus. Dieser spielte dann in die Tiefe zu Schick, der damit frei vor dem aufrückenden Keeper stand und die Kugel aus kurzer Distanz in die linke Ecke setzte. Tzolakis machte sich zwar noch breit, war aber chancenlos. Wenige Minuten später gelang Schick auch noch der zweite Treffer. Dieser kam nach einem Eckstoß von rechts auf Höhe des ersten Pfostens zum Kopfball und traf aus 6 Metern in die kurze Ecke. Tzolakis machte kurz zuvor noch einen kleinen Zwischensprung von der kurzen Ecke weg hin zur Tormitte, sodass der Abschluss gegen seine Laufrichtung erfolgte und er damit einen Tick zu spät zum Boden kam. Zwar berührte er noch den Ball, konnte aber den Einschlag nicht mehr verhindern. Danach passierte wiederum kaum noch etwas vor dem Tor der Hausherren.
torwart.de-Bewertung
Tzolakis (Olympiakos Piräus)
Blaswich (Bayer Leverkusen)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Janis Blaswich mit solidem Spiel gegen Piräus (foto: firo)
Janis Blaswich / Bayer Leverkusen:
In einer sehr intensiven ersten Halbzeit erwischten die Hausherren den besseren Start, ohne dabei aber richtig gefährlich zu werden. Erstmalig musste Blaswich nach einer knappen halben Stunde eingreifen bei einem Distanzschuss von Martins hoch auf die rechte Ecke. Blaswich hob aber rechtzeitig ab und lenkte den Schuss über den Querbalken. Kurz vor der Pause erzielten die Hausherren den vermeintlichen Führungstreffer, doch lag diesem eine Abseitsposition zugrunde, sodass der Treffer zurückgenommen wurde.
Nach der Pause blieb es intensiv, wobei erneut die klaren Chancen für die Griechen ausblieben. Durch den Doppelschlag von Schick wurde den Hausherren der Elan genommen. Dadurch war Blaswich kaum noch im Fokus. Die gefährlichste Szene war eine Hereingabe vor das Tor, bei der Blaswich auf Nummer sicher ging und das Spielgerät wegfaustete, bevor es richtig gefährlich wurde. Bis zum Ende mühte sich Olympiacos, doch fehlte nunmehr wiederum die notwendige Präzision im Abschluss.
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