Es war ein ganz anderes Spiel als noch vor einer Woche. Mainz hatte von Beginn an kaum Zugriff auf die Partie. Gleichzeitig spielte Straßburg sofort druckvoll nach vorn, sodass die Gäste zumeist in der Defensive beschäftigt waren. Für Penders ergab sich dadurch ein sehr ruhiger Abend.
Auch nach der Pause änderte sich an dem grundlegenden Bild im Grunde genommen gar nichts. Durch die Treffer zum 3:0 und insbesondere zum 4:0 war die Mainzer Gegenwehr regelrecht gebrochen, sodass Penders weiterhin nicht wirklich gefordert war. Erst in der Nachspielzeit musste der Torhüter einmal parieren, hielt aber seinen Kasten sauber.
torwart.de-Bewertung
Penders (RC Straßbourg)
Batz (FSV Mainz 05)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Daniel Batz / FSV Mainz 05:
Trotz der letztlich klaren 0:4-Niederlage war Daniel Batz der mit Abstand beste Mainzer an diesem Abend. In der 25. Minute konnte Batz toll parieren, war aber eine Minute später geschlagen, als Nanasi nach einer scharfen Hereingabe von links am ersten Pfosten zum Abschluss kam und diesen flach in der linken Ecke unterbrachte. Batz machte noch den Weg zum Torschützen, doch hatte er zum Zeitpunkt des Schusses das Gewicht auf dem ballnahen Fuß und konnte daher nicht mehr rechtzeitig reagieren. In der 35. Minute erhöhte Ouattara mit einem Kopfball aus 6 Metern. Dieser flog direkt über die Schulter von Batz hinweg ins Tor. Der Keeper konnte aufgrund der kurzen Entfernung nicht mehr ausreichend reagieren. Ebenso war für ihn die Flanke nicht zu erreichen.
Wenig später parierte Batz erneut ganz stark. In der 66. Minute bekamen die Hausherren einen Strafstoß zugesprochen, den Batz herausragend aus der rechten Ecke holte. Wenig später aber traf dann Enciso zum 3:0. Godo zog an der rechten Grundlinie zum Tor hin und spielte dann im richtigen Moment in die Mitte, wo Enciso nur noch einschieben musste. Batz stand am ersten Pfosten, konnte die Hereingabe aber nicht erreichen und war anschließend auch nicht mehr in der Lage einzugreifen.
In der 74. Minute erhöhte Emegha noch zum 4:0. Dieser kam nach einer Flanke von links, die vor das Tor gezogen wurde, aus 7 Metern zum Kopfball und konnte diesen über die Linie drücken. Batz kam noch entgegen, ohne aber die Hereingabe angreifen zu können. Dabei machte er sich ganz breit, war aber erneut machtlos. Dies war dann auch der Schlusspunkt der Partie.
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