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Marc-André ter Stegen: verfigiftetes Comeback

Einsatz im Pokalspiel für Barcelona gegen Drittligisten

Autor: T. Rübe - 18.12.2025

Marc-André ter Stegen ist zurück. Nachdem er nach seinem operativen Eingriff am Rücken beim Champions-League-Spiel im Camp Nou gegen Eintracht Frankfurt erstmalig wieder im Kader stand, lief der deutsche Nationaltorhüter nun wieder für die Katalanen auf – im Pokalspiel gegen den Drittligisten CD Guadalajara. Die Blaugrana konnten die Partie letztlich mit 2:0 gewinnen, wenngleich die Tore erst in der Schlussphase fielen.

Ein Comeback mit Verfallsdatum

Ter Stegen war lange Zeit nicht gefordert, hielt aber letztendlich auch mit zwei starken Paraden den Sieg fest. Dennoch wird die Situation durch den guten Auftritt für ter Stegen nicht wirklich besser. Wie Cheftrainer Hansi Flick sagte, war es zunächst eine Rückkehr für ein Spiel: „Marc ist der Kapitän, rund 12 Jahre hier im Klub. Er ist jetzt zurück. Wir haben uns im Trainerteam ausgetauscht und gesagt: Okay, wir geben ihm die Möglichkeit, um zu zeigen, dass er zurück ist. Aber es ist für dieses Spiel, das ist alles, mehr nicht.“ Bereits im Vorfeld wurde angekündigt, dass die etatmäßige Nummer 1, Joan Garcia, eine Pause bekommen solle. Daher wurde zunächst davon ausgegangen, dass die eigentliche Nummer 2, Wojciech Szczęsny, zum Einsatz kommen wird. Die Überraschung war dann perfekt, als kurz vor dem Spiel bekannt wurde, dass der 33-Jährige wieder auflaufen wird.

Er führte die Mannschaft auch wieder als Kapitän aufs Feld, doch ist die eigentliche Aussage dahinter eine ganz andere. Ter Stegen spielte im Grunde genommen nur, um ihn wieder einmal ins Schaufenster zu stellen, denn bei allem Respekt gegenüber dem Drittligisten wäre eine Niederlage eine große Blamage gewesen. Von daher war das Spiel weniger eine Belohnung oder eine Bewährungschance, sondern hatte viel mehr einen symbolischen Charakter. Eine Zukunft mit regelmäßiger Spielpraxis hat ter Stegen in Barcelona nicht mehr. So sagte Flick über seinen Torwart: „Es ist seine Entscheidung, ob er bleibt oder geht. (...) Ich respektiere ihn sehr, ich habe mit ihm darüber gesprochen, er ist auch eine Bereicherung für die Mannschaft. Er entscheidet, nicht ich.“

Abschied von der Vereinsikone?

Ein Wechsel der eigentlichen deutschen Nummer 1 ist weiterhin möglich, gerade nachdem Bundestrainer Julian Nagelsmann angekündigt hatte, dass ter Stegen nur die Nummer 1 bei der WM sein würde, wenn er regelmäßige Spielpraxis erhalten würde. Das ist in Barcelona aber nicht mehr gegeben. Dort ist er in der Hierarchie nur noch an dritter Position hinter Garcia und Szczęsny. Durch den Pokalauftritt konnte er aber der Öffentlichkeit zeigen, dass er wieder einsatzfähig ist.

Aber nicht nur für den Keeper selbst wäre ein Transfer wichtig. Der FC Barcelona ist weiterhin auf Verkaufserlöse angewiesen und weiterhin hoch verschuldet. Ebenso gehört der etatmäßige Kapitän zu den absoluten Spitzenverdienern, ist aber in den letzten Jahren auch zunehmend verletzungsanfällig gewesen. Von daher hatte der Klub bereits im Sommer versucht, ter Stegen zu einem Transfer zu bewegen, doch wollte dieser um seine Chance in Barcelona kämpfen. Nunmehr aber ist klar, dass er diese in dem Klub, in dem er über mehr als eine Dekade zur absoluten Ikone geworden ist, nicht mehr erhalten wird. Dem Vernehmen nach hat sich Beşiktaş Istanbul bereits vor Wochen intensiv mit dem ehemaligen Gladbacher beschäftigt. Ob er aber in die Türkei wechseln wird, ist fraglich. Ein Transfer im Allgemeinen ist es hingegen nicht mehr.


Kommentare (1)

  • Juergen Psris
    am
    Sehr geehrte Damen u.Herren,
    es ist eine schwierige Entscheidung fuer Marc.
    Eins sollte er sich genau ueberlegen, ob der Verlust zum Bezug seiner Familie den Wechsel zu einem anderen Verein Wert ist.
    Ausserdem was nuetzt ein Weltklassetorwart einer deutschen
    Natioalmannschaft, wenn die Abwehr seit vielen keine internationale Klasse hat .Sorry damit kannst du kein Weltmeister werden.
    Im uebrigen wird Marc nie wieder eine soche Wertschaetzung bei Fans und International haben, wie in Barcelona .
    Alles Gute und denk an deine Kinder, es gibt wichtigeres als Fussball.
    MFG J.Paris Vater von 2 Toechern

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