Die erste Nominierung für die Nationalmannschaft ist für Jonas Urbig nicht wie erhofft verlaufen, denn bereits am Donnerstag musste der 23-Jährige aufgrund einer „kleinen Kapselverletzung“ am Knie abreisen. Auf der Pressekonferenz vor dem Testspiel gegen die Schweiz sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann über die Verletzung: „Es ist schade, dass er heute abreisen musste, er hat es sehr gut gemacht im Training. Es ist eher eine Vorsichtsmaßnahme, er hat eine ganz kleine Kapselverletzung im Knie, es ist aber nichts Schlimmes.“
Es hätte hierbei sogar die Möglichkeit gegeben, dass Urbig noch weiter im Kreise der Nationalmannschaft trainiert, doch wollte man kein Risiko eingehen. Nagelsmann konkret dazu: „Ich wollte ihn nicht durchjagen und dann fällt er vielleicht länger aus. Das bringt ihm nichts, das bringt uns nichts und das bringt dem FC Bayern nichts. Von daher müssen wir da Vernunft walten lassen, auch wenn er einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat.“
Die Abreise von Urbig war bereits die vierte. Davor waren bereits Aleksandar Pavlovic, Felix Nmecha und Jamie Leweling abgereist. Für Urbig rückt Finn Dahmen nach, der bereits im Herbst 2025 zu den drei Lehrgängen im Kader war, nunmehr ursprünglich dem Bayern-Keeper den Vortritt lassen musste.
Die Auskunft, dass es eher eine Vorsichtsmaßnahme ist, wird auch für Aufatmen beim FC Bayern München gesorgt haben. Dort fällt bereits seit Wochen Manuel Neuer aufgrund einer Muskelverletzung in der Wade aus. Bei Sven Ulreich steht sogar aufgrund eines Muskelbündelrisses das vorzeitige Saisonende im Raum. Bei Neuer, der am Freitag seinen 40. Geburtstag feiert, hofft man, dass er für die Champions League-Duelle gegen Real Madrid fit sein wird. Man wäre aber auch froh darüber, wenn Urbig zur Verfügung stehen würde, denn vor allem in den vergangenen Wochen präsentierte sich dieser in einer herausragenden Verfassung.
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