Der Torhüter, der im Januar 2025 vom 1. FC Köln für rund 8 Millionen Euro nach München wechselte, profitierte dabei auch von den sich nun häufenden Verletzungen von Manuel Neuer. So verbucht der ehemalige Kölner bisher 25 Einsätze in dieser Spielzeit und zeigte sich hierbei ziemlich konstant, wenngleich er auch nicht ganz fehlerfrei agierte. So war der Keeper Anfang 2026 noch mit einem gravierenden Fehler für die Niederlage gegen den FC Augsburg verantwortlich. Danach wurde ihm stellenweise noch die Tauglichkeit für den Kader des FC Bayern abgesprochen.
In seinen weiteren Einsätzen aber spielte Urbig wiederum stark und zeigte vor allem in der Champions League gegen die PSV Eindhoven sowie auch in den beiden Spielen gegen Atalanta Bergamo starke bis überragende Leistungen. Darüber hinaus glänzte Urbig in dieser Saison mit starken Reflexen und einer Ablaufquote von über 80 Prozent in der Bundesliga, was seine Nominierung durchaus rechtfertigt.
Bundestrainer Julian Nagelsmann kommentierte die Nominierung Urbigs wie folgt: "Es war keine Entscheidung gegen Noah oder Finn, sondern eine für Jonas. Er hat 25 Spiele gemacht, das ist außergewöhnlich als zweiter Keeper bei einem so großen Klub. Er zeigt eine große Stabilität, wenn er reinkommt, performt er sofort. In München schätzen ihn alle sehr – er hat Bock auf Training. Es gibt also viele Dinge, die für ihn sprechen." Neben Urbig stehen zudem Oliver Baumann und Alexander Nübel im Aufgebot der Nationalmannschaft.
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