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1. FC Heidenheim - TSG 1899 Hoffenheim 2:4
Diant Ramaj / 1. FC Heidenheim:
In der 25. Minute erzielte Alexander Prass die Hoffenheimer Führung, die sich in den Minuten zuvor ein wenig angedeutet hatte. Fisnik Asllani wurde halbrechts im Strafraum gefunden und legte mit der Hacke auf Prass ab, der aus rechts versetzten 20 Metern hoch in die lange Ecke traf. Diant Ramaj sah den Schuss etwas verspätet und konnte daher auch nur verzögert den Abdruck setzen. Zwar streckte sich der Keeper noch gut durch und griff über, doch kam er einfach nicht mehr an das Spielgerät heran.
Kurz vor der Pause erzielte Andrej Kramaric noch das 0:2. Dieser kam etwas glücklich halbrechts im Strafraum an den Ball und war damit bereits völlig frei vor Ramaj, der noch etwas entgegenkam und sich breitmachte. Allerdings ließ er damit eine kleine Lücke und kassierte den Beinschuss. Aber wirklich besser hätte er auch nicht reagieren können, da die Entfernung für einen direkten Block noch zu groß gewesen wäre.
In der 49. Minute erhöhte Asllani auf 0:3. Avdullahu kam nach einer Körpertäuschung im Strafraum zum Flachschuss auf die linke Ecke. Diesen wehrte Ramaj zwar noch gut zur Seite ab, doch stand dort Asllani völlig frei und konnte aus 4 Metern abstauben, während Ramaj noch am Boden lag und nicht mehr rechtzeitig wieder auf den Beinen war. Zu Beginn der Schlussphase legte Tim Lemperle noch das 1:4 nach, just in einer Phase, als Heidenheim am Anschlusstreffer schnupperte. Touré führte links im Strafraum den Ball und gab anschließend eine scharfe Hereingabe auf den zweiten Pfosten, wo Lemperle einlief und aus 4 Metern einschieben konnte. Ramaj kam noch einen Meter aus seinem Tor heraus, konnte aber den Ball nicht mehr angreifen und war daher auch beim Abschluss selbst machtlos.

Oliver Baumann / TSG 1899 Hoffenheim:
Die TSG 1899 Hoffenheim war das bessere Team und hatte auch die besseren Abschlüsse. Die Gastgeber kamen insgesamt zu drei Schüssen. Die beste Chance ergab sich für die Hausherren nach einer halben Stunde infolge eines Eckstoßes, doch reagierte Oliver Baumann stark auf der Linie und konnte mit einer herausragenden Reaktion den zwischenzeitlichen Ausgleich verhindern.
Nach einer guten Stunde erzielte Luca Kerber das in dieser Situation etwas glückliche 1:3. Kevin Behrens brachte einen sehr weiten Einwurf in den Strafraum. Dort verpasste zunächst Schöppner mit einer Grätsche, doch stand dahinter Kerber, der aus 5 Metern noch den Ball in die rechte Ecke drücken konnte. Baumann musste dabei seine Position unmittelbar noch einmal angleichen und konnte daher und auch aufgrund der kurzen Entfernung nicht mehr ausreichend reagieren.
In der 84. Minute traf Kerber erneut zum 2:4. Eine Ecke von rechts wurde von Behrens auf den ersten Pfosten geschlagen, wo Kerber auf das Tor verlängerte. Baumann wäre wohl noch mit der Hand an den Ball gekommen, doch fälschte Tim Lemperle kurz vor der Linie unhaltbar für den eigenen Torhüter ab.

| Torwartvergleich | Ramaj, 1. FC Heidenheim | Baumann, TSG 1899 Hoffenheim | | Gegentore | 4 | 2 | | Torschüsse gesamt | 16 | 8 | | Schüsse aufs Tor | 7 | 2 | | Geblockte Torschüsse | 0 | 2 | | Schüsse außerhalb Strafraum | 4 | 3 | | Schüsse innerhalb Strafraum | 12 | 5 | | xG | 1,29 | 1,04 | | xG auf das Tor | 3,03 | 1,46 | | Gegentore - xGOT | 0,97 | 0,54 | | Torwartparaden | 3 | 0 | | Schüsse gehalten % | 43 | 0 | | Paraden durch Hechten | 2 | 1 | | Sweeper-Aktionen | 0 | 0 | | Lange Pässe | 40 | 26 | | Kurze Pässe | 16 | 14 | | Flanken abgefangen | 1 | 1 | | Ballkontakte | 67 | 49 | | Pässe/davon angekommen | 56/34 | 40/21 | | Abwürfe | 6 | 5 | | Gefaustete Bälle | 1 | 0 | | Fehler vor Gegentor | 0 | 0 |
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