Krisenzeiten bei den Wölfen rund um Kamil Grabara (foto: firo)
Kamil Grabara / VfL Wolfsburg:
Nach einer halben Stunde wurde Vuskovic im Wolfsburger Strafraum zu Fall gebracht, sodass auch die Gäste einen Strafstoß zugesprochen bekamen. Der Gefoulte trat selbst an und schob den Ball flach, aber unpräzise auf die rechte Ecke. Kamil Grabara blieb lange stehen, ging dann etwas unorthodox auf die Knie und ließ sich zum Ball fallen, wobei die Kugel unter seinen Händen hindurch ins Tor rutschte. Aufgrund dieser eher kuriosen Bewegung sah der Wolfsburger Schlussmann bei diesem Elfmeter nicht gut aus.
In der Folge hatte der HSV durchaus die eine oder andere Möglichkeit, doch war Grabara mehrfach auf dem Posten und konnte jeweils parieren. In der 58. Minute bekamen die Gäste einen weiteren Elfmeter zugesprochen, den Dompé sicher in die linke Ecke verwandelte. Grabara sprang zwar in die richtige Ecke, doch kam er nicht mehr an den präzisen Schuss heran. Sowohl zuvor als auch danach hatten die Gäste immer wieder gute Möglichkeiten, doch präsentierte sich Grabara nun deutlich stärker als beim ersten Elfmeter und hielt damit seine Mannschaft bis zum Ende im Spiel. Etwas Zählbares sprang für die Gastgeber aber nicht mehr heraus.
torwart.de-Bewertung
Grabara (VfL Wolfsburg)
Heuer Fernandes (Hamburger SV)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Daniel Heuer Fernandes / Hamburger SV:
Es war ein vorsichtiger Beginn beider Teams. Die beste Möglichkeit bis dahin hatten die Wölfe nach einer guten Viertelstunde, als Pejcinovic aus der Distanz an Daniel Heuer Fernandes scheiterte, der Keeper aber nur etwas kurz zur Seite abwehren konnte und Lindström noch angerauscht kam. Allerdings bekam der Torhüter noch einmal die Hand an den Ball und konnte damit gegen Lindström noch gerade den Ball ins Toraus lenken.
Nach 22 Minuten bekamen die Hausherren einen Elfmeter zugesprochen, den Eriksen hoch in die Mitte verwandelte. Heuer Fernandes sprang in die aus seiner Sicht rechte Ecke und war daher machtlos. Durch den Treffer zum 1:2 wirkten die Hausherren durchaus beeindruckt, kamen aber dennoch zu der einen oder anderen Chance. Vor allem durch hohe Hereingaben und Standardsituationen wurden die Wölfe gefährlich, wobei Heuer Fernandes immer wieder gefordert war, aber auch nicht immer ganz sattelfest aussah.
So kam er in einer Szene nur ganz leicht an den Ball, sodass dahinter Pejinovic aus 3 Metern zum Kopfball kam, diesen aber wiederum nur an den Pfosten setzte. Es hätte in dieser Szene der Ausgleich sein müssen. Zu Beginn der Schlussphase kam Shiogai noch einmal allein vor Heuer Fernandes zum Schuss, zielte aber knapp neben das Tor. So konnte der HSV den knappen, aber wichtigen Sieg einfahren.
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