Vandevoort pariert den Elfmeter und verhindert einen noch früheren Rückstand (foto: firo)
Maarten Vandevoordt / RB Leipzig:
Leipzig war zu Beginn das bessere Team. Augsburg brauchte einige Minuten, um im Spiel anzukommen. Erste Nadelstiche brachten aber kaum Torgefahr. In der 23. Minute entschied der Schiedsrichter auf einen Handelfmeter zugunsten der Gäste. Schlotterbeck schoss flach auf die linke Ecke, doch Maarten Vandevoordt war in die richtige Ecke unterwegs und parierte herausragend.
In der 39. Minute traf dann Fellhauer zur Augsburger Führung. Dieser kam nach einer Hereingabe von links aus 11 Metern zum Abschluss, wobei er sich selbst anschoss, sodass der Ball im Bogen über Vandevoordt hinweg ins Tor sprang. Der Keeper sprang sehr schnell in die bedrohte Ecke, wobei er damit bereits wieder zu schnell für den Schuss war. Allerdings hatte Augsburg hierbei Glück, dass Fellhauer den Ball für sich selbst noch einmal entscheidend abfälschte.
Nach der Pause wurden die Leipziger stärker und kamen zu mehreren Möglichkeiten. Augsburg kam daher auch immer mal wieder zu guten Angriffen. Zur Stundenmarke hatten die Gäste noch einmal zwei gute Möglichkeiten auf das Tor von Vandevoordt, der aber jeweils parieren konnte. Darüber hinaus ließen die Fuggerstädter weitere starke Chancen aus und scheiterten auch noch einmal am Aluminium. Ein Punkt für die Gäste wäre am Ende nicht unverdient gewesen.
torwart.de-Bewertung
Vandevoordt (RB Leipzig)
Dahmen (FC Augsburg)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Finn Dahmen / FC Augsburg:
Leipzig tat sich schwer gegen die Gäste. Zwar waren die Hausherren in den ersten Minuten der Partie das bessere Team, doch blieben die klaren Torchancen aus. Erst nach einer halben Stunde kamen die jeweiligen Abschlüsse erstmalig nennenswert auf das Tor von Finn Dahmen, der jeweils sicher parieren konnte. Zwar hatte Leipzig auch weiterhin gute Möglichkeiten, doch fehlte zudem zu häufig die notwendige Genauigkeit.
Nach der Pause präsentierten sich die Sachsen deutlich druckvoller und prüften Dahmen bereits in der 50. Minute, doch konnte dieser parieren. Auch in den kommenden Minuten war der Torhüter mehrfach im Blickpunkt und bewahrte seine Mannschaft vor dem Rückstand. Der Treffer fiel dann aber in der 76. Minute, als sich Diomande halblinks im Laufduell durchsetzen konnte und anschließend auf Dahmen zulief. Dieser kam noch entgegen und machte sich ganz breit. Allerdings konnte er den Heber über sich nicht mehr vereiteln und war daher machtlos.
In den letzten Minuten der Partie erzwangen die Leipziger noch den Siegtreffer. Links wurde David Raum in die Tiefe geschickt und flankte anschließend scharf vor das Tor. Dahmen warf sich noch in die Flugbahn und lenkte den Ball ab, wobei die Kugel unglücklich zu Chavez prallte, der nicht mehr ausweichen konnte und dadurch den Ball ins eigene Tor bugsierte. In der letzten Minute der Nachspielzeit hatte Dahmen bei einem Eckball sogar noch die Chance auf den Ausgleich, doch verfehlte sein Kopfball knapp den Kasten.
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