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FC St. Pauli - SC Freiburg 1:2
Nikola Vasilj / FC St. Pauli:
Die Gastgeber zeigten eine starke erste Halbzeit und ließen nur wenig zu. In der 18. Minute musste Nikola Vasilj das erste Mal eingreifen, bei einem Schuss aus halbrechter Position auf die lange Ecke. Der Torhüter war aber schnell unten und konnte stark zur Seite abwehren. Kurz vor der Pause war der Torwart dann noch einmal bei einem Abschluss von Ginter zur Stelle und hielt damit die Führung der Kiez-Kicker zur Pause fest.
Nach der Pause wurden die Gäste stärker und kamen zu weiteren Möglichkeiten. In der 51. Minute parierte der Torhüter herausragend bei einem schwierigen Freistoß aus dem Halbfeld, der direkt auf das Tor gezogen wurde. Auch vier Minuten später war an Vasilj kein Vorbeikommen. In der 65. Minute traf Matanovic mit sehr viel Glück zum Ausgleich für die Gäste. Grifo schloss aus halblinker Position aus 16 Metern auf die lange Ecke ab, sodass sich auch Vasilj sofort in die bedrohte Ecke bewegte. Allerdings wurde der Ball noch zu Matanovic abgefälscht, der wiederum ohne aktives Zutun den Ball in die linke Ecke und damit gegen die Laufrichtung des Keepers über die Linie drückte. Vasilj war daher chancenlos.
In der 78. Minute begünstigte ein gravierender Fehler von Vasilj den Freiburger Führungstreffer. Irie kam halbrechts im Strafraum an den Ball und schloss eher harmlos auf die lange Ecke ab. Vasilj wollte den Ball festhalten, doch hielt er die Hände etwas zu offen, sodass der Ball wegsprang und direkt vor den Füßen von Matanovic landete, der nur noch abstauben musste, während der Keeper noch am Boden lag.

Noah Atubolu / SC Freiburg:
Der FC St. Pauli war das bessere und aktivere Team im ersten Durchgang und kam bereits nach wenigen Augenblicken zum ersten Abschluss, den Noah Atubolu aber parieren konnte. Ähnlich verhielt es sich jeweils auch in der 18. Minute und in der 21. Minute. Immer wieder war der Freiburger Torhüter zur Stelle. In der 24. Minute traf Sinani zur Führung für die Hausherren. Dieser kam nach einem zunächst abgeblockten Ball im Korridor zwischen rechtem Pfosten und Tormitte zum Schuss und traf in die rechte Ecke. Für Atubolu war der Schuss aus kurzer Distanz verdeckt, sodass er letztlich nur noch hinterherschauen konnte.
Nach der Pause spielten im Grunde genommen nur noch die Freiburger, während vom FC St. Pauli in der Offensive viel zu wenig kam. Die wenigen Versuche, die überhaupt noch zu verzeichnen waren, wurden entweder von der Freiburger Hintermannschaft geblockt oder verfehlten das Gehäuse. Noah Atubolu war daher im zweiten Durchgang nicht mehr gefordert.

| Torwartvergleich | Vasilj, FC St. Pauli | Atubolu, SC Freiburg | | Gegentore | 2 | 1 | | Torschüsse gesamt | 15 | 12 | | Schüsse aufs Tor | 6 | 5 | | Geblockte Torschüsse | 3 | 2 | | Schüsse außerhalb Strafraum | 2 | 5 | | Schüsse innerhalb Strafraum | 13 | 7 | | xG | 1,96 | 1,41 | | xG auf das Tor | 3,16 | 1,5 | | Gegentore - xGOT | -1,16 | -0,5 | | Torwartparaden | 4 | 4 | | Schüsse gehalten % | 67 | 80 | | Paraden durch Hechten | 3 | 2 | | Sweeper-Aktionen | 1 | 0 | | Lange Pässe | 17 | 19 | | Kurze Pässe | 21 | 30 | | Flanken abgefangen | 0 | 0 | | Ballkontakte | 46 | 62 | | Pässe/davon angekommen | 38/26 | 49/42 | | Abwürfe | 1 | 6 | | Gefaustete Bälle | 1 | 0 | | Fehler vor Gegentor | 1 | 0 |
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