| Home > Magazin > Torwartanalysen 25/26 > Europa League - Achtelfinale > SC Freiburg - KRC Genk 5:1
SC Freiburg - KRC Genk 5:1
Noah Atubolu / SC Freiburg:
Die Freiburger waren im ersten Durchgang klar spielbestimmend. So kam Genk kaum vor das Tor von Noah Atubolu. Der erste Abschluss der Gäste ergab sich in der 8. Minute. Dieser stellte Atubolu aber vor keine großen Herausforderungen. In der 20. Minute war der Keeper erneut gefordert, als ein Kopfball hoch auf die rechte Ecke flog. Atubolu aber hob sofort ab und parierte mit einer tollen Reaktion.
In der 39. Minute verkürzte Genk auf 2:1. Karetsas kam nach einem schnellen Gegenstoß aus halbrechter Position aus etwa zehn Metern zum Abschluss, setzte diesen aber an den Innenpfosten der langen Ecke. Von dort prallte der Ball wieder zu Karetsas, der auf den ersten Pfosten gab, wo Smets einlief und aus kürzester Distanz vollendete. Atubolu war hierbei nach seinem Tauchen zur langen Ecke noch auf dem Weg zurück, kam aber nicht mehr schnell genug in das bedrohte Eck. Zwar machte er sich noch breit, kam aber nicht mehr an den Ball heran.
Im zweiten Durchgang versuchte Genk noch einmal sehr viel, kam aber gegen eine stabile Freiburger Abwehr kaum durch und lief stattdessen immer wieder in Konter. Dadurch war die Gegenwehr der Gäste gebrochen, sodass auch Atubolu nicht mehr eingreifen musste.

Tobias Lawal / KRC Genk:
Der Sportclub war gut im Spiel und ging in der 19. Minute in Führung. Grifo schlug aus dem linken Halbfeld eine Freistoßflanke vor das Tor. In der Mitte stieg Ginter sechs Meter vor dem Gehäuse nach oben und verlängerte die Kugel mit dem Kopf in die rechte Ecke. Lawal musste dabei sehr lange warten, ob jemand an den Ball kommt, und konnte aufgrund dessen letztlich nur noch hinterherschauen.
In der 25. Minute erhöhte Matanovic auf 2:0. Ein abgefälschter Schuss von Suzuki fiel an die rechte Ecke des Fünfmeterraumes, wo Ginter mit dem Kopf in die Richtung des zweiten Pfostens ablegen konnte und dort Matanovic mit dem langen Bein den Ball über die Linie drückte. Lawal musste nach dem Schuss seine Position auf Ginter ausrichten und konnte anschließend die Ablage nicht mehr angreifen. Auch beim abschließenden Abschluss war er machtlos.
Danach wurde es etwas ruhiger vor dem Tor der Gäste. In der 53. Minute staubte Grifo ab, als ein Pass von Smets auf Lawal viel zu ungenau geriet, der Keeper nicht mehr herankam, dafür aber Grifo dazwischenging und aus vier Metern erfolgreich war. Danach versuchte Genk noch einmal zurückzukommen, lief dabei aber immer wieder in Konter. So traf Suzuki in der 57. Minute. Der Torschütze fing den Ball selbst am eigenen Strafraum ab und leitete den Konter ein. In der Folge spielte er nach links zu Manzambi, der 20 Meter vor dem Tor wieder auf Suzuki durchsteckte und dieser aus 15 Metern flach in die rechte Ecke einschob. Der Keeper kam noch entgegen und versuchte, sich breit zu machen, konnte den Abschluss aber nicht mehr erreichen.
In der 79. Minute erzielte Eggestein den Endstand. Wieder war es ein Freiburger Konter. Suzuki gab am Strafraum in die Mitte, wo Eggestein den Ball kontrollierte und aus leicht links versetzten 13 Metern in die linke Ecke traf. Für Lawal war der Ball nicht mehr zu erreichen.

| Torwartvergleich | Atubolu, SC Freiburg | Lawal, KRC Genk | | Gegentore | 1 | 5 | | Torschüsse gesamt | 13 | 15 | | Schüsse aufs Tor | 3 | 6 | | Geblockte Torschüsse | 5 | 6 | | Schüsse außerhalb Strafraum | 6 | 3 | | Schüsse innerhalb Strafraum | 8 | 12 | | xG | 1,74 | 2,41 | | xG auf das Tor | 1,43 | 3,09 | | Gegentore - xGOT | -0,43 | 1,91 | | Torwartparaden | 2 | 1 | | Schüsse gehalten % | 67 | 17 | | Paraden durch Hechten | 1 | 1 | | Sweeper-Aktionen | 1 | 1 | | Lange Pässe | 21 | 10 | | Kurze Pässe | 24 | 16 | | Flanken abgefangen | 0 | 0 | | Ballkontakte | 51 | 36 | | Pässe/davon angekommen | 45/30 | 26/20 | | Abwürfe | 4 | 8 | | Gefaustete Bälle | 0 | 0 | | Fehler vor Gegentor | 0 | 0 |
|
Kommentare (0)
Keine Kommentare vorhanden!