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Ausblick auf das Finale der Champions League

Ein Ausblick auf das Duell zwischen Alisson und Thibaut Courtois 

Autor: T. Rübe - 24.05.2022

Auf europäische Klub-Ebene ist es jedes Jahr das größte Spiel und bildet auch den Abschluss der Saison, das Finale der Champions League. In diesem Jahr treffen mit Real Madrid und dem Liverpool FC Mannschaften aufeinander, die schon mehrfach den begehrten „Henkelpott" gewinnen konnten. Beide Mannschaften sind dabei mit Superstars gespickt, was auch auf die Position der Torhüter zutrifft. So wird Real Madrid mit Thibaut Courtois auflaufen, während bei den Reds Alisson im Tor stehen wird. Beide Torhüter werden nicht grundlos zur Weltspitze gezählt, wobei beide auch schon die Auszeichnung des Welttorhüters erhalten haben.

Der 29-jährige Alisson erhielt diese Auszeichnung so 2019, nachdem er mit den Reds im Finale der Champions League gegen die Tottenham Hotspurs gewonnen hatte. Vor ebenjener Saison kam der Keeper mit deutschen Vorfahren, sein vollständiger Name lautet Alisson Ramses Becker, von der AS Rom nach Liverpool und war mit einer Ablösesumme von mehr als 60 Millionen Euro schlagartig einer der teuersten Torhüter der Welt. Gleichzeitig ist der 1,91 m große Schlussmann der breiteren Öffentlichkeit das erste Mal 2016 aufgefallen, als er für 8 Millionen Euro von International Porto Alegre in die Ewige Stadt wechselte und dort auf Anhieb Stammtorhüter war. Bereits in Rom sorgte der Torwart für Furore und wurde in der Saison 2017/ 2018 zum besten Torwart der Serie A gewählt und stand folgerichtig auch in der Mannschaft der Saison. 2018 beerbte er dann den in Liverpool glücklosen Loris Karius bei den Reds und hob sofort das Niveau in der Defensive an.

Der Brasilianer besticht mit einer sehr großen Ruhe, einer ebenso großen Übersicht. Darüber hinaus spielt der Torhüter einen guten Ball im Spielaufbau und verfügt über herausragende Reflexe. Nicht grundlos musste Alisson in seinen 36 bestrittenen Premier League-Partien lediglich 24 Gegentore hinnehmen und blieb sogar in 20 Spielen mit einer weißen Weste. Zusammen mit Manchester City stellten die Reds mit insgesamt 26 Gegentoren in 38 Spielen die mit Abstand beste Defensive der Premier League. Das ist natürlich auch ein großer Verdienst des 54-maligen brasilianischen Nationaltorhüters, der auch Jahr für Jahr ein Kandidat für den Welttorhüter des Jahres ist. Dies gelang ihm bisher einmal, im Jahr  2019, als er mit der brasilianischen Mannschaft die Copa América gewann, ebenso Champions League-Sieger und Klub-Weltmeister wurde. Ein Jahr später gelang dem nun frisch gebackenen Sieger des FA Cups noch der Gewinn der englischen Meisterschaft. Die englische Meisterschaft verpassten die Reds indes knapp.

Alissons Gegenüber im Finale der Champions League, Thibaut Courtois hat sogar noch deutlich mehr Titel vorzuweisen. So wurde der 30-jährige Belgier 2011 mit KRC Genk belgischer Meister, gewann mit Atletico und Real Madrid nunmehr insgesamt 3 spanische Meistertitel und mit dem FC Cheslsa zweimal auch die englische Meisterschaft. Neben diverser Pokal-Siege konnte er mit Atleico Madrid 2012 noch die Europa League gewinnen und wurde 2018 zum Welttorhüter gewählt. Allerdings konnte der 2 m große Hüne bisher nicht die Champions League gewinnen. Dies ist der auf Klub-Ebene der einzige große Titel, der ihm noch fehlt. Mit der belgischen Nationalmannschaft, zu der er seit 2011 gehört, konnte der Schlussmann der Königlichen bisher keinen Titel gewinnen, wenngleich er häufig bei Welt- und Europameisterschaften zum erweiterten Favoritenkreis zählt.

Ebenso wie Alisson spielte Courtois eine außergewöhnlich gute Runde. In 36 Spielen in LA Liga, musste Courtois 29-mal hinter sich greifen und hielt in 16 Spielen zu null. Bei Courtois sind natürlich die Größe sowie seine durchaus muskulöse Statur ein sehr auffälliges Merkmal. Dadurch ist der Keeper zwar nicht der explosivste Torhüter auf der Linie, macht dies aber wieder durch seine enorme Reichweite wett. Darüber hinaus verfügt der Belgier über eine sehr gute Spieleröffnung und eine exzellente Strafraumbeherrschung, die es gegnerischen Offensiven ungemein erschwert, über nach vor das gezogene Hereingaben, zum Erfolg zu kommen. Auch das wird sicher am Samstag ein Faktor sein, wenn sich Courtois mit seiner Mannschaft erneut dazu anschickt, die Champions League zu gewinnen.

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