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Ron-Thorben Hoffmann: Anschuldigungen und möglicher Wechsel

Hoffmann war in Sunderland anscheinend mit Corona im Tor

Autor: T. Rübe - 13.06.2022

Ron-Thorben Hoffmann gilt seit Jahren als ein großes Torwart-Talent und ihm wurde auch durchaus der dauerhafte Schritt in den Profikader des FC Bayern München zugetraut. Doch ganz schaffte der mittlerweile 23-Jährige den finalen Schritt bisher nicht. So wurde der in Rostock geborene Torhüter in der vergangenen Spielzeit an den AFC Sunderland in die dritte englische Liga verliehen. Gleichzeitig wurde seinerzeit eine Kaufpflicht im Leihvertrag verankert, die gegriffen hätte, wenn Hoffmann auf 25 Pflichtspiele gekommen wäre. Doch Hoffmann erreichte lediglich 24 Einsätze, in denen er 8 Mal eine weiße Weste behielt.

Nun nannte der Torhüter auch noch brisante Hintergründe zu seiner Zeit in Sunderland. Die Anschuldigungen, die Hoffmann gegenüber der BILD hervorbringt, beziehen sich auf die Zeit nach seiner Corona-Infektion: „Zum Jahreswechsel habe ich mich angesteckt und das hat alles verändert. Als ich nach 7 Tagen Quarantäne zurückkam, ging es gleich wieder ins Tor zurück- obwohl der Schnelltest noch leicht positiv war. Ich musste mit Corona spielen." Diese Vorwürfe hat der Verein bereits dementiert. Sunderland spricht in diesem Zusammenhang von „falschen und ungenauen Behauptungen."

Vor allem die Nachwirkungen machten dem jungen Torhüter zu schaffen. Drei Spiele machte Hoffmann nach der Infektion und es ging ihm dabei immer schlechter: „Ich hatte Schwindelgefühle und ein Stechen im Herzen, wie auch Kurzatmigkeit. Im ersten Spiel hat mich das Adrenalin hochgehalten, weil ich froh war, wieder im Tor zu stehen. Ab dem zweiten Spiel wurden die Symptome heftiger, es ging kaum noch etwas. Ich habe der Vereinsführung gesagt, dass ich der Mannschaft aktuell nicht helfen kann und ich tiefergehend untersucht werden muss. Aber das wurde falsch aufgenommen. Es gab nach der Infektion weder Untersuchungen am Herz noch an der Lunge. Es wurden nicht einmal mehr Schnelltests vor den Spielen gemacht. Mir ging es körperlich nicht gut, der Verein wünschte sich von mir mehr Härte." So habe der Torhüter auch die Angst gehabt, wie Bayern-Profi Davies oder Herthas Rune Jarstein an einer Herzmuskelentzündung zu erkranken. Aufgrund dessen hatte sich Hoffmann zu weiteren Behandlungen nach München begeben, machte aber anschließend kein Spiel mehr für den englischen Klub.

Für die neue Saison scheint sich nun laut BILD ein neuer Interessent zu finden.  So berichtet das Blatt von einem Werben von Eintracht Braunschweig, welches gerade in die zweite Bundesliga aufgestiegen ist. Gegenüber „Sky" sagte Hoffmann nun, dass die zweite Bundesliga für ihn der nächste Schritt sein soll und weiter: „Dabei kann ich mich auf die Unterstützung von den Bayern verlassen." Langfristig sieht sich der Torhüter zwar in der Bundesliga, doch könnte dieser Zwischenschritt sich als richtig erweisen. Allerdings steht auch nicht fest, dass Hoffmann in Braunschweig auf Anhieb Nummer 1 wäre. Diese Position übt bisher der 36- jährige Jasmin Fejzic aus, der sich zwar im Herbst seiner Karriere befindet, aber in der abgelaufenen Drittliga-Saison in Braunschweig noch einmal nachhaltig beeindrucken konnte.

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