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Eric Oelschlägel (BVB): "Olympia war das Highlight meiner Karriere!"

von T. Schlitzke


Eric Oelschlägel *Foto Firo

Eric Oelschlägel stand beim Bundesligisten Werder Bremen unter Vertrag und spielte für dessen zweite Mannschaft in der 3. Liga. Der Keeper gilt als großes Talent und will in die Bundesliga. Zur Saison 2018/19 wurde Oelschlägel für zunächst ein Jahr von Borussia Dortmund verpflichtet und soll in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga West zum Einsatz kommen sowie als dritter Torhüter der Profis im Kader stehen. Bei torwart.de spricht er über diesen Weg!

Infos zu Eric Oelschlägel :
  • Nationalität: Deutsch
  • Geburtstag: 20. September 1995 in Hoyerswerda
  • Geburtsort: Hoyerswerda, Deutschland
  • Verein: BVB
  • Position: Torwart
  • Liga: 1.Liga
  • Größe (cm): 193 cm
  • Bisherige Vereine als Spieler:Werder Bremen, Dynamo Dresden

torwart.de: Torwart.de: Eric, vor kurzem warst du in den Medien! Jena-Keeper Coppens düpiert dich aus 90 Metern. Konntest du danach noch schlafen?

Oelschlägel: Am Anfang war es tatsächlich schwierig, ich habe mir das Ganze noch ein, zweimal angeschaut und dann es aber versucht zu verarbeiten, was mir dann am Ende auch gelungen ist.

torwart.de: War es einfach nur „Pech“ für dich?

Oelschlägel: Nein, das war es nicht. Ich habe die Situation einfach falsch eingeschätzt. Der Platz wurde gewässert und hat daher einen anderen Effekt auf den Ball gehabt. Aber auch solche Situationen gehören dazu. Es ist nur wichtig für die Zukunft draus zu lernen.

torwart.de: Wie verarbeitest du generell Fehler?

Oelschlägel: Ich habe keine speziellen Hilfen, ich versuche einfach den Fehler abzuhaken und mich weiter auf das Spiel zu konzentrieren.

torwart.de: Hattest du selbst mal ein Tor geschossen?

Oelschlägel: In der Jugend schoss ich mal eines aus dem Feld. Aber es ist ja besser wenn man kein Tor schießt, denn man geht ja nur nach vorne wenn man hinten liegt. Aber das Tor von Jens Lehmann von damals war schon eine geile Aktion!

torwart.de: Ihr seid in diesem Jahr abgestiegen. Wie schwierig war das für dich?

Oelschlägel: Es gab viele Höhen und viele Tiefen, zwei Trainerwechsel, für uns als junge Mannschaft war es schwierig aus dem Tief heraus zu kommen. Wenn die sportlichen Erfolge fehlen, dann macht man sich natürlich seine Gedanken auch außerhalb des Platzes. Für mich war es aber eine wichtige Erfahrung, wenn auch das Ergebnis nicht optimal war.

torwart.de: Es war nicht dein erster Abstiegskampf…

Oelschlägel: Das stimmt. In den letzten Jahren konnten wir für uns das Ganze noch in eine positive Richtung lenken. In diesem Jahr fehlte uns einfach das Erfolgserlebnis, auf welches wir aufbauen hätten können.

torwart.de: Wie hast du dich selbst entwickelt in so einer Phase?

Oelschlägel: Ich habe mich im persönlichen Bereich am meisten weiterentwickelt, weil ich bei der U23 als eine Art Führungsspieler galt. Für mich war es eine wichtige Erfahrung, dass ich in der U23 in Liga 3 als Spieler vorneweggehen konnte. Das hat mich ein Stück weit gereift.

torwart.de: Was waren für dich die Hauptunterschiede zur Jugend?

Oelschlägel: Es ist etwas komplett anderes in der U19 - da hatte man einen gewissen Schutz, ein 30-Jähriger weiß genau, wie er seinen Körper reinstellen kann, damit es kein Foul ist. Sie sind einfach cleverer. Und auch die Körperlichkeit ist in der 3.Liga anders.

torwart.de: Wie schaut dein eigener Weg aus?

Oelschlägel: Dieses Jahr war ich bewusst in der U23 dabei als Leitfigur für meine persönliche Entwicklung. Im Jahr davor war ich bei den Profis dabei und da war doch eine andere Schnelligkeit, woran ich mich erst einmal gewöhnen musste. In diesem Jahr stand Charakterentwicklung im Vordergrund.

torwart.de: Deine Trainer sind Christian Vander und Manuel Klon. Wie siehst du die beiden?

Oelschlägel: Beide unterscheiden sich nur sehr wenig, von der Philosophie sind sie auf einer Linie. Das merkt man, dass die beiden sich super verstehen und miteinander harmonieren. Was beide wollen: Dass wir unseren Charakter weiterentwickeln und unseren „Mann“ stehen sollen.

torwart.de: Was konntest du dir von Jaro Drobny und Jiri Pavlenka abschauen?

Oelschlägel: Von Jaro kann man die Ruhe abschauen, er lässt sich nicht nervös machen, von Jiri das Fußballerische, er hat zudem eine überragende Reaktion und ist super im Eins-Gegen-Eins!

torwart.de: Wo denkst du, dass du deine Stärken hast?

Oelschlägel: Auf der Linie und Eins-Gegen-Eins sowie Reflexe aus naher Distanz. Arbeiten tue ich an allen Bereichen.

torwart.de: Du hattest auch schon eine schwere Verletzung.

Oelschlägel: Ja, das ging damals relativ schnell aus einer Spielsituation und ich merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Ich wurde damals operiert und bekam eine Platte und war erstmal 3,5 Monate raus. Anfangs war ich schon sehr niedergeschlagen, aber nach zwei Wochen lernt man damit umzugehen und kommt motiviert zurück!

torwart.de: War Olympia dein größtes Erlebnis bisher?

Oelschlägel: Das war schon mein Highlight in meiner Karriere, Olympia als Sportler erleben zu dürfen, ist etwas Einzigartiges. Auch der Erfolg hat dazu beigetragen, dass man so ein Erlebnis seinen Kindern erzählen kann. Das macht durchaus stolz!

torwart.de: Wie sehr hat dich die Finalniederlage geschmerzt?

Oelschlägel: Es war schon sehr bitter, als Nils den Elfmeter verschoss. Aber am Ende überwog die Freude an der Medaille, als der Frust über die Niederlage.

torwart.de: Wie geht es für dich nun weiter? Wie hoch willst du kommen?

Oelschlägel: Es ist nicht mein Ziel, nur dritte Liga zu spielen. Ich möchte so hoch wie möglich spielen und im Sommer muss man schauen wie es weitergeht. Mein Ziel ist die erste Liga und das verfolge ich auch konsequent.

torwart.de: Bist du froh, Profi zu sein?

Oelschlägel: Generell sollte man dankbar sein Fußballprofi zu sein. Das war von Kindheitstagen ein Traum, dass man es zum Profi schafft. Man hat den ersten Step geschafft, dass man nun davon leben kann. Man sollte aber nie ganz zufrieden sein. Dankbarkeit ist da und meine Freude war riesig, nachdem ich meinem ersten Profivertrag unterschrieben hatte.

torwart.de: Wie wichtig ist Torwartmaterial für dich?

Oelschlägel: Ich trage Uhlsport und bin absolut zufrieden, für mich ist es sehr wichtig, dass ich mich wohlfühle, genauso wie es mit einem Schuh für den Spieler ist. Man will sich sicher fühlen in den Händen und ich habe viel ausprobiert auch als Kind, aber mit Uhlsport bin ich sehr glücklich!

torwart.de: Nun bist du nach Dortmund gewechselt. Was erwartest du dir dort?

Oelschlägel: Es ist ein neues Kapitel für mich und ein toller Verein. Ich möchte viel lernen, mich aber auch durch meine Leistungen anbieten und die nächsten Schritte machen!

torwart.de: Danke sehr

Oelschlägel: Bitte sehr.


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