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A. Luthe: "Neururers Wirkung unterschätzt"

von  Tobias Schlitzke

A. Luthe (Foto: Firo)

Andreas Luthe gilt als einer der besten Torhüter in der zweiten Bundesliga. Torwart.de konnte den Keeper des VfL Bochum in einem Interview zu seiner aktuellen Situation sowie kommenden Karriereplanung befragen.

torwart.de: Wie zufrieden bist du mit dem Saisonstart?

Andreas Luthe: Wir hätten sicherlich mehr Punkte holen können. Wir sind in die Saison gegangen mit dem Gedanken, in jedem Spiel das Maximum an Punkten herauszuholen. Es gab sicherlich Momente, die wir in den bisherigen Spielen hätten besser machen können. Insgesamt ist aber die Punkteausbeute in Ordnung.

torwart.de: Welche Saisonziele habt ihr euch gesteckt?

Luthe: Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Wenn wir das nicht können, dann wollen wir zumindest einen Punkt mitnehmen. Gerade in den Heimspielen wollen wir erfolgreicher sein, um wieder öfter in einem ausverkauften rewirpowerSTADION aufzulaufen.

torwart.de: Im letzten Jahr war der Abstiegskampf äußerst brenzlig. Wie hast du diese Phase erlebt?

Luthe: In dem Jahr zuvor hatten wir die identische Situation. Erst zwei Spieltage vor dem Ende haben wir es erst geschafft, den Klassenerhalt zu feiern. So etwas geht natürlich unheimlich an die Nerven und belastet einen. Man gibt über das Jahr hinweg alles und ist dennoch in einer Situation, unbedingt gewinnen zu müssen. Dann macht der Fußball auch wenig Spaß, weil auch Arbeitsplätze bei einem Abstieg gefährdet sind.

torwart.de: Welchen Anteil spielt an eurer Entwicklung Peter Neururer?

Luthe: Als er die Mannschaft übernommen hat, waren wir in einer sehr brenzligen Situation. Er hat alle mediale Präsenz auf sich gelenkt, und wir konnten in Ruhe arbeiten. Obwohl ich schon seit 2001 beim VfL bin, habe ich die Wirkung, die Peter Neururer entfachen kann, unterschätzt. Nachträglich muss man sagen, dass unser Trainer ein absoluter Glücksfall für den VfL Bochum war und ist.

torwart.de: Wie oft kommuniziert Neururer mit dir direkt und welchen Einfluss hat er auf dein Torwartspiel?

Luthe: Wir reden eigentlich jeden Tag miteinander. Allerdings mehr in der Funktion als Kapitän. Einfluss auf mein Torwartspiel nimmt er dabei nicht. Für das Torwartspiel ist Torwarttrainer Peter Greiber mein Ansprechpartner.

torwart.de: Wenn du dein eigenes Torwartspiel betrachtest, erkennst du dabei eine gewisse Veränderung?

Luthe: Jedes Jahr entwickelt man sich weiter. Das Torwartspiel lebt natürlich auch von den Erfahrungen, die man in den Jahren macht. Eine spezifische Veränderung ist sicherlich die Strafraumbeherrschung. Daran arbeiten wir beispielsweise täglich im Training.

torwart.de: In welchem Bereich hast du dabei besonders gearbeitet?

Luthe: Die Spieleröffnung steht in der täglichen Trainingsarbeit viel im Fokus. Das Spiel verändert sich und man muss sich immer wieder neu darauf einlassen. Abläufe, die man früher für normal gehalten hat, müssen plötzlich geändert werden. Dafür arbeite ich jeden Tag.

torwart.de: Aktuell bist du einer der Führungsspieler im Verein. Wie wirkt sich dieses Vertrauen auf deine Rolle im Tor und auf dem Platz aus?

Luthe: Ich hoffe, dass es sich auf meine Mitspieler auswirkt (grinst). Mein Job als Kapitän ist es natürlich, ein offenes Ohr für meine Kollegen zu haben. Ich kenne den VfL in- und auswendig und versuche diese Erfahrungen an unsere jüngeren Spieler weiterzugeben. Auf mich wirkt sich das jetzt nicht sonderlich aus. Ich habe das Vertrauen des Trainers und das ist das Wichtigste.

torwart.de: Dein Name wurde immer wieder mit Vereinen in der 1. Bundesliga in Verbindung gebracht. Wieso hast du den Sprung dorthin bisher noch nicht geschafft?

Luthe: Es gibt verschiedene Gründe (grinst). Es gab Situationen, in denen ich den Schritt hätte gehen können, aber unter dem Strich hat es nicht für alle Parteien gepasst. Und im Nachhinein bin ich sehr froh, dass es sich so entwickelt hat. Momentan kann ich mir nichts Besseres als den VfL vorstellen. Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass der Verein in absehbarer Zeit wieder dorthin zurückgekehrt, wo er hingehört: in die 1. Bundesliga.

torwart.de: Danke für das Interview.

Luthe: Bitte sehr.


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