Schwäbe und der Effzeh lassen wichtige Punkte gegen St. Pauli liegen (foto: firo)
Marvin Schwäbe / 1. FC Köln:
Den Gästen war gegen Köln im ersten Durchgang anzumerken, dass sie aus einer Serie mit acht Niederlagen in der Bundesliga in Folge kamen. Marvin Schwäbe musste bis zur Pause keinen einzigen Ball wirklich in die Hand nehmen. Insgesamt hatte er in den ersten 45 Minuten 29 Ballkontakte, davon einen Abwurf. Der Rest waren Abspiele mit dem Fuß. Dabei wies er gerade bei den langen Bällen eine gewisse Streuung auf.
Auch nach der Pause war Schwäbe im Grunde genommen beschäftigungslos. In der letzten Minute der Nachspielzeit aber traf Jones noch zum überraschenden Ausgleich. Dieser kam nach einer Flanke von Sinani aus dem linken Halbfeld zum Kopfball mit dem Hinterkopf und verlängerte somit in die rechte Ecke. Der Keeper rutschte auf der Linie zunächst aus und kam somit auch nicht mehr zu einem explosiven Abdruck, sodass er nicht mehr zum Ball kam.
torwart.de-Bewertung
Schwäbe (1. FC Köln)
Vasilj (FC St. Pauli)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Nikola Vasilj / FC St. Pauli:
Nach 20 Minuten hatten die Hausherren eine sehr gute Dreifachchance, doch während der Abschluss von Waldschmidt am Pfosten landete, war bei den anderen beiden Abschlüssen Vasilj mit starken Aktionen zur Stelle und verhinderte damit die fast sicher geglaubte Kölner Führung. Köln zeigte sich auch im Anschluss bemüht, doch kam kein weiterer nennenswerter Torschuss bis zum Halbzeitpfiff zustande.
Kurz nach dem Seitenwechsel traf El Mala zur Kölner Führung. Nach einem Freistoß des FC St. Pauli drosch Waldschmidt den Ball nach vorn und damit in den Lauf von El Mala. Dieser war schneller als die Hintermannschaft der Gäste und lief allein auf Vasilj zu, der noch etwas entgegenkam und sich anschließend breitmachte, dabei aber auch mit den Knien zu Boden ging. El Mala hingegen hob die Kugel über den Keeper hinweg in die Maschen.
Vor allem in der Schlussphase hatte Köln nun mehrfach die Chance auf das entscheidende 2:0, doch präsentierte sich Nikola Vasilj wie schon gegen Bremen wieder in einer deutlich verbesserten Form und parierte mehrfach prächtig. Zu diesem Zeitpunkt wäre das zweite Kölner Tor auch nicht unverdient gewesen. Damit hielt Vasilj sein Team im Spiel und ebnete den Weg für den ganz späten Punktgewinn.
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