Mio Backhaus musste sich mit 1:2 gegen RB knapp geschlagen geben (firo)
Mio Backhaus / Werder Bremen:
Der Beginn war zunächst ausgeglichen. In der 15. Minute aber erzielte Nusa die Leipziger Führung. Dieser führte links am Strafraum den Ball, ging noch ein wenig in Richtung der Tormitte, um dann aber flach in die kurze Ecke zu schießen. Dabei war die Schussbahn in die kurze Ecke vermeintlich durch zwei Bremer abgedeckt, sodass Backhaus schnell den Schritt in Richtung der langen Ecke machte und auch weiterhin in diese Richtung in Bewegung blieb. So erfolgte der Schuss gegen die Laufrichtung des Torhüters, der überdies bereits sehr zentral zum Zeitpunkt des Schusses stand.
In der 52. Minute erhöhte Romulo auf 0:2. Baumgartner trieb den Ball links versetzt in den Strafraum und gab dann zu Romulo, der aus zentralen 10 Metern völlig frei flach in die linke Ecke einschießen konnte. Backhaus kam noch einen kleinen Schritt entgegen und streckte sich letztlich vergeblich. Ihm fehlte schlichtweg die notwendige Zeit, um einen entsprechenden Abdruck noch zu setzen. Mehr hatten die Gäste bis zum Schlusspfiff nicht mehr zu bieten. Im Spielaufbau zeigte Backhaus eine sehr saubere Leistung.
torwart.de-Bewertung
Backhaus (Werder Bremen)
Vandevoordt (RB Leipzig)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Maaten Vandevoordt zeigte eine sehr gute Leistung (firo)
Maarten Vandevoordt / RB Leipzig:
Es war eine seltsame erste Hälfte aus Sicht der Bremer. Unmittelbar vor dem Leipziger Führungstreffer hatte Bremen die große Chance, selbst in Führung zu gehen. Aber Vandevoordt machte diesen potenziellen Treffer mit einer tollen Tat zunichte. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatte Bremen noch weitere Abschlüsse zu verzeichnen, doch wieder war es der Leipziger Schlussmann, der im Alleingang die Führung verteidigte.
In der 4. Minute der Nachspielzeit traf Musah noch zum 1:2. Dieser wurde mit einem Steckpass halblinks im Strafraum gefunden und spitzelte den Ball am entgegenkommenden Vandevoordt vorbei in die linke Ecke. Dabei kam der Keeper nicht schnell genug heraus in eine entsprechende Blockposition und war daher chancenlos. Bis dahin war von Werder nach der Pause kaum noch etwas zu sehen. Es blieb letztlich beim etwas glücklichen Leipziger Sieg, der maßgeblich an der starken Leistung von Maarten Vandevoordt lag.
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