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1. FC Heidenheim - Union Berlin 3:1
Diant Ramaj / 1. FC Heidenheim:
In der Anfangsphase hatte Derrick Köhn die große Möglichkeit zur Berliner Führung, als er aus halblinker Position frei vor Diant Ramaj auftauchte, den Ball aber über die Latte setzte. Nahezu im Gegenzug traf dann Honsack für Heidenheim. Mehr passierte vor dem Tor der Hausherren bis zur Pause dann nicht mehr.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Köpenicker erschreckend harmlos. Nach einer knappen Stunde gab es von Ilic einen Schuss, der aber das Tor verfehlte. Es war die erste Berliner Chance seit der Anfangsphase. Auch im weiteren Verlauf war es für lange Zeit ein sehr zähes Unterfangen. In der 76. Minute erzielte Leopold Querfeld den Berliner Anschlusstreffer. Rechts im Strafraum bekamen die Gastgeber den Ball nicht geklärt. Anschließend rutschte die Kugel auf den zweiten Pfosten durch, wo Querfeld aus fünf Metern vollenden konnte. Ramaj machte zwar noch den Abdruck in die bedrohte Ecke, kam aber nicht mehr an den Schuss heran.

Frederik Rönnow / Union Berlin:
In der 9. Minute gingen die Hausherren nach einer schönen Kombination in Führung. Eine Flanke von rechts fand Mathias Honsak in der Mitte, der sich vom Gegenspieler löste und aus sechs Metern einnetzen konnte. Frederik Rönnow blieb in zentraler Position, da er die Flanke nicht hätte angreifen können. Bei dem Abschluss aus kurzer Distanz war er letztlich ebenso ohne Abwehrchance.
In der 35. Minute traf Honsak zum zweiten Mal. Ein weiter Einwurf von der rechten Seite wurde noch weiter in die Mitte verlängert. Wieder war es Honsak, der sehr geschickt einlief und aus fünf Metern den Ball über die Linie drücken konnte. Rönnow blieb erneut auf der Linie, da er den Ball zuvor nicht hätte angreifen können. Bei dem Abschluss selbst konnte er abermals nur hinterherschauen.
Im zweiten Durchgang war es eine äußerst biedere Veranstaltung. Heidenheim wiederum agierte mit der 2:0-Führung im Rücken sehr abwartend. Abschlüsse hatten die Hausherren dadurch nicht zu verzeichnen. Wenige Minuten nach dem Anschlusstreffer erzielte Budu Zivzivadze die Vorentscheidung. Dieser konnte sich halblinks im Strafraum noch gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und aus sieben Metern hoch in die lange Ecke einschießen. Rönnow versuchte noch, den Winkel zu verkürzen, konnte aber nicht mehr schnell genug reagieren. In der Nachspielzeit erzielte Zivzivadze das vermeintliche 4:1, doch zählte der Treffer aufgrund einer Abseitsposition nicht.

| Torwartvergleich | Ramaj, 1. FC Heidenheim | Rönnow, Union Berlin | | Gegentore | 1 | 3 | | Torschüsse gesamt | 10 | 7 | | Schüsse aufs Tor | 3 | 3 | | Geblockte Torschüsse | 2 | 0 | | Schüsse außerhalb Strafraum | 0 | 1 | | Schüsse innerhalb Strafraum | 10 | 6 | | xG | 0,99 | 1,85 | | xG auf das Tor | 1,05 | 1,92 | | Gegentore - xGOT | -0,05 | 1,08 | | Torwartparaden | 2 | 0 | | Schüsse gehalten % | 67 | 0 | | Paraden durch Hechten | 0 | 0 | | Sweeper-Aktionen | 1 | 1 | | Lange Pässe | 38 | 22 | | Kurze Pässe | 11 | 17 | | Flanken abgefangen | 1 | 1 | | Ballkontakte | 64 | 44 | | Pässe/davon angekommen | 49/25 | 39/30 | | Abwürfe | 9 | 4 | | Gefaustete Bälle | 0 | 0 | | Fehler vor Gegentor | 0 | 0 |
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