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Union Berlin - 1. FC Köln 2:2
Carl Klaus / Union Berlin:
In der ersten halben Stunde gelang den Gästen wenig bis gar nichts. Carl Klaus, der aufgrund der Verletzung von Frederik Rönnow erstmalig von Beginn an in der Bundesliga spielte, musste somit auch erst einmal nicht eingreifen. In der 33. Minute erzielte Marius Bülter aus dem Nichts die Kölner Führung. Dieser kam aus zentralen 19 Metern zum Abschluss und setzte den Ball in den linken Winkel. Klaus stand zum Zeitpunkt des Schusses rund drei Meter vor dem Tor und versuchte ohne einen Zwischensprung mittels Übergreifens an den Ball zu kommen, streckte sich aber letztlich vergeblich. Im Nachgang erarbeiteten sich die Kölner den Treffer noch und hatten einen weiteren starken Abschluss, den Klaus aber ebenso gut parieren konnte.
In der 61. Minute erzielte Said El Mala das 0:2. Lund spielte von der linken Seite scharf vor das Tor, wo El Mala am ersten Pfosten an den Ball kam und flach in die lange Ecke einschoss. Klaus stand zunächst am ersten Pfosten und versuchte noch einen Schritt hin zur Tormitte zu machen. Gleichzeitig tauchte er noch in die lange Ecke ab, kam aber nicht mehr an den Ball heran, da er aus der Bewegung heraus ein wenig verspätet zum Tauchen kam.

Marvin Schwäbe / 1. FC Köln:
Union versuchte zumeist über schnelle Gegenstöße vor das Kölner Tor zu kommen. Dabei ergab sich auch die eine oder andere Möglichkeit für die Hausherren. Allerdings fehlte den Eisernen im ersten Spielabschnitt immer wieder die Präzision, sodass Marvin Schwäbe im Rahmen der Torverteidigung nicht einmal eingreifen musste. Lediglich im Spielaufbau war der Torwart regelmäßig eingebunden, leistete sich aber auch ein paar Ungenauigkeiten bei seinen Pässen.
Auch nach der Pause kam zunächst sehr wenig von den Gastgebern. In der 73. Minute war Schwäbe erstmals gefordert, konnte aber parieren. Im Anschluss traf Tom Rothe eher glücklich zum 1:2. Christopher Trimmel brachte einen Eckstoß von rechts auf den zweiten Pfosten, wo Rothe aus sieben Metern zum Kopfball kam und diesen als Aufsetzer in die lange Ecke setzte. Schwäbe musste aufgrund des Eckstoßes seine Position angleichen, sodass der Kopfball gegen die eigene Laufrichtung erfolgte. Schwäbe konnte nur noch hinterherschauen.
Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit erzielte Livan Burcu noch den Ausgleichstreffer. Dieser kam aus links versetzten 18 Metern zum Schuss hoch in die kurze Ecke, wobei der Ball für Schwäbe spät zu sehen war und er darüber hinaus zunächst noch eine kleine Bewegung hin zur langen Ecke machte. Dadurch erfolgte auch der Abdruck etwas spät, zumal der Keeper keine volle Körperstreckung mehr erreichte. Somit landete der Ball im Netz. Auch wenn der Schuss schwer zu parieren war, unhaltbar war er wiederum nicht.

| Torwartvergleich | Klaus, Union Berlin | Schwäbe, 1. FC Köln | | Gegentore | 2 | 2 | | Torschüsse gesamt | 8 | 13 | | Schüsse aufs Tor | 4 | 3 | | Geblockte Torschüsse | 0 | 4 | | Schüsse außerhalb Strafraum | 2 | 4 | | Schüsse innerhalb Strafraum | 6 | 9 | | xG | 1,75 | 1,15 | | xG auf das Tor | 2,54 | 1,78 | | Gegentore - xGOT | -0,54 | 0,22 | | Torwartparaden | 2 | 1 | | Schüsse gehalten % | 50 | 33 | | Paraden durch Hechten | 0 | 0 | | Sweeper-Aktionen | 1 | 0 | | Lange Pässe | 16 | 24 | | Kurze Pässe | 14 | 17 | | Flanken abgefangen | 1 | 0 | | Ballkontakte | 37 | 44 | | Pässe/davon angekommen | 30/19 | 41/25 | | Abwürfe | 2 | 2 | | Gefaustete Bälle | 1 | 0 | | Fehler vor Gegentor | 0 | 0 |
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