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Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 1:2
Michael Zetterer / Eintracht Frankfurt:
Im ersten Durchgang waren die Gäste die bessere Mannschaft, während sich die Hessen erneut wackelig präsentierten. In der 26. Minute musste Michael Zetterer das erste Mal eingreifen, konnte aber gut parieren. Etwas später erfolgte ein fulminanter Distanzschuss von Viera an die Latte. Zetterer streckte sich zwar, wäre aber nicht mehr herangekommen. Im Spielaufbau präsentierte sich der Torwart gewohnt sicher.
Kurz nach der Frankfurter Führung traf Albert Grønbæk zum Hamburger Ausgleich. Warmed Omari flankte den Ball von links zu Grønbæk, der den Ball mit dem zweiten Kontakt aus halbrechten 13 Metern flach auf die Ecke schoss. Zetterer machte noch einen Zwischensprung, sodass der Tauchvorgang hin zum Ball ein wenig verspätet erfolgte, wodurch er nicht mehr an den Ball herankam. Ellyes Skhiri zog sich noch auf die Linie zurück und ging noch mit dem Fuß zum Ball. Dennoch landete die Kugel im Tor, während der Defensivspieler etwas unkonventionell reagierte und möglicherweise noch ein wenig vom Keeper irritiert wurde.
Wenige Minuten später traf Viera zur Hamburger Führung, die letztlich auch den Sieg bedeutete. Dieser wurde mit einem starken Ball von links in die Tiefe bedient und kam aus relativ spitzem Winkel zum Flachschuss in die kurze Ecke aus rund sieben Metern. Zetterer kam zwar noch zwei Schritte entgegen, um den Winkel zu verkürzen. Für einen Block war die Entfernung zu groß, sodass er direkt auf den Schuss reagieren musste, dabei aber die Zeit nicht mehr reichte, um mit dem herausschnellenden Bein den Ball noch abzuwehren. Im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte hatten die Gäste keine weitere nennenswerte Chance auf das Frankfurter Tor.

Daniel Heuer Fernandes / Hamburger SV:
Die Hessen zeigten von Beginn an eine eher fahrige Vorstellung. Gleichzeitig musste Daniel Heuer Fernandes erstmals in der 15. Minute eingreifen, blieb aber sicher. Auch in der 38. Minute und noch einmal wenig später war der Hamburger Schlussmann auf dem Posten und bewahrte seine Mannschaft somit vor dem Rückstand zur Pause. Er hielt jeweils gegen Can Uzun. Gleichzeitig waren die Gäste das spielbestimmende Team.
Unmittelbar nach der Pause traf Uzun zur Frankfurter Führung. Dieser kam vor dem Hamburger Strafraum an den Ball und dribbelte sich anschließend in die Box, ehe er aus leicht rechts versetzten zehn Metern in die lange Ecke traf. Heuer Fernandes kam noch entgegen und machte sich breit, doch war die Entfernung für den gesetzten Block zu groß, sodass der Keeper nicht mehr herankam. Wenig später drehte der HSV die Partie, während von den Gastgebern kaum noch etwas kam. Erst in der Nachspielzeit war Heuer Fernandes bei einem Distanzschuss gefordert, war aber erneut auf dem Posten.

| Torwartvergleich | Zetterer, Eintracht Frankfurt | Heuer Fernandes, Hamburger SV | | Gegentore | 2 | 1 | | Torschüsse gesamt | 9 | 8 | | Schüsse aufs Tor | 4 | 5 | | Geblockte Torschüsse | 2 | 2 | | Schüsse außerhalb Strafraum | 5 | 3 | | Schüsse innerhalb Strafraum | 4 | 5 | | xG | 0,62 | 0,65 | | xG auf das Tor | 1,15 | 1,35 | | Gegentore - xGOT | 0,85 | -0,35 | | Torwartparaden | 2 | 4 | | Schüsse gehalten % | 50 | 80 | | Paraden durch Hechten | 1 | 2 | | Sweeper-Aktionen | 1 | 1 | | Lange Pässe | 10 | 21 | | Kurze Pässe | 13 | 28 | | Flanken abgefangen | 0 | 1 | | Ballkontakte | 33 | 58 | | Pässe/davon angekommen | 23/19 | 49/38 | | Abwürfe | 5 | 1 | | Gefaustete Bälle | 1 | 0 | | Fehler vor Gegentor | 0 | 0 |
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