Mark Flekken und Leverkusen mit einem sehr wichtigen Sieg gegen Leipzig im Kampf um die CL (foto: firo)
Mark Flekken / Bayer Leverkusen:
In der 24. Minute leitete Mark Flekken mit einem schnell gespielten und starken langen Ball den Leverkusener Führungstreffer ein. Bis dahin war der Leverkusener Torhüter nahezu beschäftigungslos. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kam sehr wenig von RB, das kaum in die Partie fand. Erst wenige Minuten vor dem Seitenwechsel musste Flekken erstmals wirklich entscheidend eingreifen und konnte sicher parieren. Wenig später erfolgte das 2:0.
Auch nach der Pause war die Werkself das bessere Team, während die Gäste kaum vor das Tor von Flekken kamen. Erst in der Schlussphase wurde es noch einmal gefährlich für Leverkusen, wobei der Keeper zunächst stark parieren konnte und wenig später auch noch eine Flanke im richtigen Moment abfing. Wenig später traf Christoph Baumgartner nach einem Flankenball von rechts auf den zweiten Pfosten mit einem Kopfball in die lange Ecke. Flekken musste zuvor noch seine Position angleichen, wodurch der Kopfball gegen seine Laufrichtung erfolgte. Er konnte nur noch hinterherschauen.
torwart.de-Bewertung
Flekken (Bayer Leverkusen)
Vandevoordt (RB Leipzig)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Vandevoordt chancenlos gegen Dreierpacker Schick (foto: firo)
Maarten Vandevoordt / RB Leipzig:
Leverkusen kam besser in die Partie, wenngleich zunächst die großen Abschlüsse auf das Tor ausblieben. In der 25. Minute kam Nathan Tella infolge eines schnellen Angriffs rechts im Strafraum zum Pass in die Mitte, wo Patrik Schick einlief und aus elf Metern flach vollenden konnte. Maarten Vandevoordt musste zunächst auf Tella schieben, kam aber anschließend weder an die Hereingabe noch an den Abschluss heran. Wenig später hielt Vandevoordt stark gegen Tella; der Nachschuss von Schick konnte wiederum auf der Linie geklärt werden.
In der 45. Minute erzielte Tella das 2:0. Dieser kam nach einer Flanke aus dem rechten Halbfeld auf Höhe des zweiten Pfostens zum Abschluss aus sieben Metern und traf in die linke Ecke. Vandevoordt stand zunächst ein wenig versetzt in der aus seiner Sicht linken Ecke und musste anschließend warten, wer an den Ball kommt, sodass er beim Schuss von Tella keine Zeit mehr hatte, um noch entsprechend zu reagieren. Ebenso war auch die Flanke für ihn nicht zu erreichen.
Auch wenige Minuten nach Wiederbeginn stand Vandevoordt im Fokus, konnte aber erneut mit einer starken Parade parieren. In der 72. Minute hatte Schick das 3:0 auf dem Fuß, als er allein auf das Tor lief und dabei auch noch Vandevoordt umkurvte, den Ball anschließend aber neben das Tor setzte. Wenig später netzte er aber doch ein, als er mit einem tollen Pass in die Tiefe von Ibrahim Maza in den Strafraum geschickt wurde und aus leicht links versetzten 13 Metern in die linke Ecke traf. Vandevoordt kam noch ein wenig entgegen und entschied sich spekulativ für die aus seiner Sicht rechte Ecke, kam aber nicht mehr an den Schuss heran.
Kurz vor dem Ende erhöhte Schick mit seinem dritten Treffer auf 4:1. Dieser kam aus rechts versetzten zehn Metern flach in die lange Ecke. Der Keeper erahnte die Ecke und leitete auch sehr schnell eine Bewegung ein, wobei er jedoch versäumte, richtig zu kippen. Dadurch rutschte die Kugel unter seiner Hand hindurch ins Tor.
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