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Polster wechselt vom WAC zu NEC Nijmegen

Vierjahresvertrag in den Niederlanden: Polster verlässt Wolfsberg

Autor: T. Rübe  - 15.08.2026

Der Wolfsberger AC verliert seinen Stammtorhüter: Nikolas Polster wechselt zum niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen und unterschreibt dort einen Vierjahresvertrag. Die Kärntner kassieren für ihren Schlussmann laut Medienberichten zwischen 1,5 und 2 Millionen Euro Ablöse. Der Sohn des in der Bundesliga noch allseits bekannten Toni Polster war zuvor auch bei Hertha BSC im Gespräch, entschied sich nun aber für die Niederländer, bei denen er auch die Möglichkeit besitzt, Spielpraxis im internationalen Wettbewerb zu sammeln.

Wie zum Abschied vom WAC lieferte Polster noch einmal ein echtes Statement ab: Beim 1:1 gegen Meister Red Bull Salzburg glänzte er mit mehreren starken Paraden und machte damit noch einmal beste Werbung in eigener Sache. Polster, der seine fußballerische Ausbildung in der Jugend des SK Rapid Wien genoss, war 2024 vom LASK zum WAC gewechselt und avancierte dort umgehend zur unumstrittenen Nummer eins. Seinen bislang größten Erfolg feierte er 2025 mit dem Gewinn des ÖFB-Cups. Für Österreichs WM-Kader 2026 reichte es für den Schlussmann am Ende nur denkbar knapp nicht.

Bei Nijmegen soll Polster perspektivisch den mittlerweile 37-jährigen ehemaligen niederländischen Nationaltorhüter Jasper Cillessen beerben. Derzeit hütet der Argentinier Gonzalo Crettaz das Tor von NEC, mit dem sich der Klub kürzlich in der dritten Qualifikationsrunde gegen Olympiakos Piräus durchsetzen konnte. Nijmegens technischer Direktor Carlos Aalbers sagte über den Transfer: „Mit der Verpflichtung von Nikolas ist unser Torhüter-Team nun komplett. Wir haben ihn in der letzten Zeit intensiv beobachtet. Unser Spielstil erfordert bestimmte Qualitäten und er passt perfekt in dieses Profil.“

Für Polster bedeutet der Wechsel in die Eredivisie nicht nur den nächsten sportlichen Entwicklungsschritt, sondern auch die reelle Chance auf Champions-League-Fußball. Für den Wolfsberger AC gilt es nun, zeitnah einen adäquaten Nachfolger zwischen den Pfosten zu präsentieren.


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