Nottingham Forest hat seine Torwartabteilung verstärkt: Der deutsche Schlussmann Steven Benda wechselt zu den Tricky Trees und unterschreibt beim Premier-League-Klub zunächst einen Vertrag über die kommende Spielzeit. Der Klub besitzt zudem die Option, den Kontrakt um ein weiteres Jahr zu verlängern. Verantwortlich für die Verpflichtung zeichnet Trainer Oliver Glasner, der den Posten in Nottingham erst Anfang Juli von Vítor Pereira übernommen hatte.
Forests Chief Football Officer George Syrianos begründete die Verpflichtung damit, dass Benda Tiefe und Konkurrenz in die aktuelle Torhütergruppe bringe. Der 27-Jährige werde jeden Tag hart arbeiten, um seine Mitspieler zu pushen, so Syrianos weiter. Glasner erhält mit dem Deutschen damit eine zusätzliche Option zwischen den Pfosten – nachdem er zuletzt bereits Xaver Schlager ablösefrei aus Leipzig geholt hatte.
Benda, geboren in Stuttgart, begann seine fußballerische Ausbildung bei den Stuttgarter Kickers und im Nachwuchs des VfB Stuttgart, ehe ihn sein Weg über den VfR Aalen, den 1. FC Heidenheim und den TSV 1860 München schließlich 2017 in die Nachwuchsakademie von Swansea City führte. In der Championship gab er 2019 sein Profidebüt, unterbrochen von Leihstationen bei Swindon Town und Peterborough United. Nach 21 Einsätzen als Stammtorhüter von Swansea in der Saison 2022/23 erlitt Benda im Januar 2023 eine schwere Knieverletzung.
2023 wechselte er für rund 1,2 Millionen Euro zum FC Fulham, kam dort aber lediglich zu vier Einsätzen im Pokal. Die vergangene Saison verbrachte der Deutsche auf Leihbasis: Zunächst ein halbes Jahr beim FC Millwall, wo er elf Spiele absolvierte und dreimal zu Null spielte, anschließend bei Feyenoord Rotterdam in der Eredivisie. Dort sollte er ursprünglich seinen Landsmann Timon Wellenreuther als Nummer zwei absichern, kam bei den Rotterdamern aber kaum über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Bei den Cottagers war Bendas Vertrag im Sommer ausgelaufen, sodass der Wechsel zu Nottingham ablösefrei erfolgte. Gleichzeitig folgt der gebürtige Stuttgarter auf einen anderen Deutschen: In der Rückrunde spielte Stefan Ortega bei den Tricky Trees, fungierte dort aber vor allem als Pokal-Torhüter.
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