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Home > Archiv > 1.5 Euro 2008 - Schweiz Österreich > Spiele und Spielplan > #24 - Russland - Schweden 2:0

Trotz zweier Gegentreffer zählte Isaksson zu den besten Schweden (foto firo)

 

Russen - Express löst Viertelfinalticket

von Julian Track

Wenn man als Mannschaft zwingend einen Sieg braucht, um in die K.O. Runde einzuziehen, sollte man sich wenig Gedanken machen, wenn Guus Hiddink die Finger im Spiel hat. Ob mit Australien, Süd-Korea oder den Niederlanden, die Vorrunde haben seine Teams bisher immer überstanden. Diese Tatsache hatte scheinbar die komplette Elf der Russen vor Augen, während des 2:0 Erfolgs über Schweden. Wie entfesselt wirbelte das junge Team des Trainer-Gurus die Abwehr der Skandinavier durcheinander. Schwedens Torwart Isaksson wird sich morgen vermutlich wundern, dass er nur zwei Mal hinter sich greifen musste. Denn die Russen erspielten sich eine Anzahl von Torgelegenheiten, die im Grunde ausreicht, um ein ganzes Turnier zu gewinnen. Als Torwart blüht man in einem solchen Spiel in der Regel auf. So auch Andreas Isaksson. Im Minutentakt flogen gefährliche Flanken in die schwedische Gefahrenzone, Dutzende Torschüsse wurden abgefeuert - allein Jungstar Arshavin versuchte es in den ersten 30 Minuten fünf Mal! Isaksson löste die Aufgabe mit einer starken Leistung. Vor allem bei hohen Bällen konnte sich der knapp zwei Meter große Schlussmann auszeichnen. Aber auch aus der Distanz ließ er sich nicht überwinden. Die Tore von Pavlyuchenko (24.) und Arshavin (50.) waren nicht zu halten, denn die Russen trugen jene beiden Angriffe bis kurz vor das Tor und legten im richtigen Moment quer, so dass der Angreifer den Ball nur noch in die Ecke schieben musste. Am Ende ist sein gelungenes Spiel vermutlich ein schwacher Trost für Isaksson, denn nun ist die EM beendet und damit möglicherweise auch die Zeit als Nummer eins, da er bei seinem Club Manchester City in der vergangenen Saison nur Ersatzkeeper war. Andere Perspektiven bieten sich da für den jungen Igor Akinfeev. Mit 22 Jahren das erste große Turnier zu bestreiten ist auf der Torwartposition äußerst ungewöhnlich. Um so bemerkenswerter ist es, dass er die komplette Vorrunde eine grundsolide Vorstellung zeigte. Kein Anzeichen von Nervosität und keine nennenswerten Fehler. Lediglich seine Spieleröffnung war gegen Schweden etwas holprig. Einige lange Bälle fanden keinen russischen Abnehmer oder landeten direkt im Aus. Nun darf man gespannt sein, ob er das Viertelfinale gegen den orkanartigen Angriff der „Oranjes“ genauso bravourös bestreitet.

Russland:

Akinfeev - Anyukov, Ignashevich, Kolodin, Zhirkov - Semak - Zyryanov, Semshov, Bilyaletdinov - Arshavin, Pavlyuchenkoas

Einwechslungen:

  • 66. Saenko für Bilyaletdinov
  • 90. Bystrov für Pavlyuchenko

Schweden:

Isaksson - Stoor, Mellberg, Hansson, M. Nilsson - D. Andersson, A. Svensson - Elmander, Ljungberg - H. Larsson, Ibrahimovic

Einwechslungen:

  • 56. Källström für D. Andersson
  • 79. Allbäck für M. Nilsson
Tore: 1:0 (24.) Pavlyuchenko , 2:0 (50.) Arshavin
Firo Foto (zum Vergrößern bitte anklicken)

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