In der ersten Halbzeit war Leipzig die Mannschaft, die mehr vom Spiel hatte und auch mehr Ballbesitz zu verzeichnen hatte. Union hatte wiederum nur eine gute Möglichkeit in der 14. Minute. Hierbei konnte der Leipziger Schlussmann aber sicher parieren. Kurz vor der Pause hatte Haberer noch einen guten Kopfball, doch ging dieser knapp am Tor vorbei.
In der 57. Minute erzielte Burke die Berliner Führung. Dieser kam halbrechts im Strafraum an den Ball und setzte diesen aus 13 Metern mit links in den Winkel der langen Ecke. Gulácsi stand drei Meter vor der Linie und damit ein wenig zu hoch. Daher war auch die Reaktionszeit relativ gering, sodass der Keeper letztlich nur noch hinterherschauen konnte.
Sechs Minuten später und damit kurz nach dem Leipziger Ausgleich erzielte Ansah die erneute Führung für die Hausherren. Trimmel hatte auf dem rechten Flügel ganz viel Zeit und flankte auf den ersten Pfosten, wo Ansah einlief und aus fünf Metern in die kurze Ecke einköpfen konnte. Für den Keeper war die Flanke nicht zu erreichen, sodass er richtigerweise auf der Linie blieb. Gleichzeitig hatte er aber anschließend keine ausreichende Reaktionszeit und war erneut machtlos.
In den verbleibenden 30 Minuten drückte Leipzig auf weitere Treffer, was den Berlinern wiederum die Möglichkeit für schnelle Gegenstöße gab. Dadurch ergaben sich weitere Abschlüsse, die Gulácsi mehrfach auch gut parieren konnte. In der Nachspielzeit erzielte Skarke noch das 3:1. Ilic wurde halbrechts im Strafraum angespielt und legte quer zu Skarke, der aus 12 Metern flach in die linke Ecke traf. Gulácsi kam noch ein wenig entgegen, kam im Anschluss aber nicht mehr rechtzeitig zum Boden, wobei ihm erneut auch die ausreichende Reaktionszeit fehlte.
torwart.de-Bewertung
Rönnow (Union Berlin)
Gulacsi (RB Leipzig)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Peter Gulacsi / RB Leipzig:
Gegen Leipzig präsentierte sich Union Berlin gewohnt unbequem und ließ nur wenig zu. In der 17. Minute war der Torhüter bei einem Schuss aus halblinker Position zur Stelle und wehrte gut zur Seite ab. Auch der nachfolgende Eckstoß wurde gefährlich, doch wieder war Rönnow zur Stelle und parierte herausragend.
Viel mehr kam von den Gästen bis zur Pause aber wiederum nicht. Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Gäste nur wenige Abschlüsse zu verzeichnen. Zur Stundenmarke erzielte Gomis den zwischenzeitlichen Ausgleich. Der Torschütze wurde auf halbrechts bedient und schloss letztlich aus 10 Metern in die kurze Ecke ab. Rönnow machte zuvor noch einen kleinen Schritt hin zur langen rechten Ecke und stand dadurch auch sehr breit, sodass er nicht mehr schnell genug nach unten zum Ball kam.
Leipzig versuchte im Anschluss sehr viel, um weitere Tore zu erzielen, doch fand man gegen die konzentrierte Berliner Abwehr kein Durchkommen mehr.
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