Die Gäste waren in der ersten Halbzeit sehr harmlos, wobei auch beiden Teams anzumerken war, dass sie darauf bedacht waren, eigene Fehler möglichst zu vermeiden. Dadurch hatte Heidenheim bis zur Pause keinen einzigen richtigen Schuss auf das Tor von Vasilj zu verzeichnen. Der Torwart war dadurch lediglich im Spielaufbau gefordert, zeigte aber eine erhebliche Streuung in seinen Zuspielen. Weniger als die Hälfte seiner Pässe fanden den Weg zum Mitspieler.
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel hatte der eingewechselte Schimmer gegen die dezimierten Gastgeber die erste Chance. Der Stürmer wurde in die Tiefe bedient und schloss sofort ab. Vasilj kam aber schnell entgegen, machte sich ganz breit und lenkte den Schuss noch mit ein wenig Glück ins Toraus ab. In der 65. Minute glich Pieringer zwischenzeitlich aus. Halbrechts im Strafraum wurde Schimmer gefunden und dieser legte scharf direkt vor das Tor, wo Pieringer aus drei Metern vollenden konnte. Vasilj kam weder an die Hereingabe noch an den Schuss selbst heran und konnte nur noch hinterherschauen.
In der Folge drängte Heidenheim noch auf den Ausgleich, doch blieb dieser verwehrt. Die beste Chance hatte Pieringer kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit. Seinen abgefälschten Schuss auf die linke Ecke drehte Vasilj aber noch herausragend um den Pfosten und sicherte damit seinem Team den ganz wichtigen Heimsieg.
torwart.de-Bewertung
Vasilj (FC St. Pauli)
Ramaj (1. FC Heidenheim)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Diant Ramaj / 1. FC Heidenheim:
Nach etwas mehr als einer Viertelstunde hatten die Hausherren die ersten Torschüsse zu verzeichnen. Allerdings war Diant Ramaj jeweils zur Stelle und konnte zweimal gut parieren. In der 35. Minute traf Kaars zur Führung für die Hausherren. Dieser kam nach einem Steckpass in die Tiefe zum Schuss aus halbrechten acht Metern und schloss wuchtig hoch in die kurze Ecke ab. Für einen kleinen Moment hatte Ramaj das Gewicht auf seinem rechten Fuß und kam letztlich nicht mehr zum Ball, wobei er auch bei einem optimalen Gleichgewicht durch die kurze Reaktionszeit wohl machtlos gewesen wäre.
Während Schimmer seine Chance auf den Ausgleich liegen ließ, bestrafte Kaars wenig später die hoch aufgerückten Gäste, als er mit einem langen Pass in die Tiefe bedient wurde und aus halbrechten 10 Metern direkt neben den Keeper vollendete. Für Ramaj wäre es in dieser Situation besser gewesen, einfach nur den Fuß etwas auszustellen, doch hatte er zunächst erneut das Gewicht auf dem rechten Bein. Somit war er mit einer kleinen Verzögerung zum Kippen gezwungen, was aber nicht mehr von Erfolg gekrönt war.
Im Anschluss kamen die Hausherren in Unterzahl nicht mehr zu Offensivaktionen. Es blieb bei der Auswärtsniederlage für Heidenheim.
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