Mark Flekken mit einem Sieg im Rheinderby (foto: firo)
Mark Flekken / Bayer Leverkusen:
Köln war im ersten Durchgang bemüht, auch in der Offensive Akzente zu setzen. Doch wurden die wenigen Chancen, die die Gäste hatten, vergeben, indem die Abschlüsse zumeist das Tor verfehlten. Mark Flekken musste wiederum lediglich in der 28. Minute eingreifen, parierte aber sicher. Gleichzeitig hatte der Torhüter auch nur 18 Ballkontakte und brachte 80 Prozent seiner Pässe zum Teamkollegen.
In der zweiten Halbzeit glaubte Köln weiterhin an die Chance, etwas Zählbares aus Leverkusen mitzunehmen. In der 53. Spielminute und auch fünf Minuten später war Flekken bei Kölner Abschlüssen gefordert, blieb aber jeweils schadlos. In der Nachspielzeit kamen die Kölner noch einmal zu einem weiteren Abschluss, den Flekken aber erneut sicher abwehren konnte. Das war dann auch der Schlusspunkt der Partie.
torwart.de-Bewertung
Flekken (Bayer Leverkusen)
Schwäbe (1. FC Köln)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Tillman verpasst gegen Schwäbe früher die Chance den Deckel draufzumachen (foto: firo)
Marvin Schwäbe / 1. FC Köln:
Erstmalig gefordert war der Kölner in der 9. Minute bei einem Schuss von Kofane, konnte aber gut abwehren. Auch in der 36. Minute war der Kölner Torhüter wieder im Fokus, konnte aber erneut gut abwehren. Viel mehr hatte Bayer an klaren Abschlüssen trotz aller Spielkontrolle und Ballbesitz nicht zu bieten.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren schnell die ersten Möglichkeiten. So lief Tella beispielsweise allein auf Schwäbe zu. Der Torhüter kam noch entgegen und setzte so den Leverkusener unter Druck, der seinen Schuss über den Querbalken setzte. In der 50. und in der 55. Minute war der Kölner Torhüter wieder im Blickpunkt, präsentierte sich aber jeweils sehr aufmerksam und war in diesen Momenten jeweils nicht zu überwinden. In der 66. Minute erzielte Terrier die Leverkusener Führung. Eine Flanke von rechts fand den Torschützen in der Mitte. Dieser hielt sieben Meter vor dem Tor die Hacke in die Hereingabe und verlängerte im hohen Bogen in die linke Ecke. Schwäbe rechnete nicht mit einem derartigen Abschluss und kam nicht mehr heran, sodass er seine Abwehraktion auch vorzeitig abbrach.
Wenig später traf Andrich zum vorentscheidenden 2:0. Dieser erreichte einen Eckstoß von rechts in der Mitte und setzte seinen Kopfball aus sechs Metern hoch in die linke Ecke. Schwäbe stand auf der Linie, da er den Eckstoß nicht erreichen konnte. Allerdings fehlte dem Keeper die notwendige Zeit, um noch einen Zwischenschritt zu setzen. So kam er schlichtweg nicht mehr an den Ball heran. Im Nachgang kam Leverkusen nicht mehr zu weiteren Abschlüssen, was aber auch nicht mehr notwendig war.
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