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Bekommt Gulacsi bald seine Chance?

RB Leipzig: Torwartdiskussion nach Niederlagenserie?

Autor: T. Rübe - 30.01.2024

Bereits 3 Spieltage wurden in der Bundesliga nach der Winterpause  absolviert. Manche Vereine wie Borussia Dortmund konnten seitdem 3 Siege einfahren und somit von den Ergebnissen her einen deutlichen Schritt nach vorn machen. Gleichsam steigt dadurch der Druck auf RB Leipzig, denn die bisher vor dem BVB positionierten Sachsen legten einen klassischen Fehlstart nach dem Wiederbeginn hin und kassierten 3 Niederlagen in Folge. Gewiss ein Faktor bei der derzeitigen Entwicklung ist die derzeitige Verfassung von Janis Blaswich. 

Kurioserweise agierte der 32-Jährige seit seiner erstmaligen Berufung in den Kader der Nationalmannschaft gehäuft unglücklich und hatte dabei auch mehrere Gegentoren zu verantworten. Auch in den drei letzten Partien wirkte Blaswich eher verunsichert und offenbarte auch die eine oder andere Schwäche in der Entscheidungsfindung im Hinblick auf die Strafraumbeherrschung. Auch wenn er keine klaren Patzer zeigte, wären einige Gegentreffer, nicht zuletzt beim 2:5 in Stuttgart, durchaus auch aus Sicht des Torhüters vermeidbar gewesen. 

Wenn es bisher noch keine klare Torwart-Diskussion in Leipzig gab, so könnte diese nun aber langsam entstehen. Dies liegt aber nicht nur an den letzten Leistungen von Blaswich, sondern auch an dem Verhalten von Cheftrainer Marco Rose, der noch in der Winterpause sagte, dass er in die Rückrunde mit zwei potentiellen Stammtorhütern gehen würde. Immerhin ist die bisherige Nummer 2 bei den Roten Bullen kein geringer als Peter Gulácsi, der vor seinem Kreuzbandriss über einem langen Zeitraum bewiesen hatte, dass er ein Torhüter von internationalem Format ist. 

Bekommt Gulacsi im Februar seine Chance?

Gleichsam wurde dem Ungarn öffentlich auch Spielzeit zugesichert. Die BILD geht dabei in der eigenen Vermutung noch einen Schritt weiter und berichtete nun davon, dass ihm intern bereits mindestes ein Spiel im Februar zugesichert wurde.  Dies könnte bereits am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Union Berlin der Fall sein. Gleichsam schielt der ungarische Nationaltorhüter noch auf die Europameisterschaft . Ungarn ist mit Deutschland, Schottland und der Schweiz in einer Gruppe. Daher benötigt Gulácsi dringend möglichst viel Spielzeit, um die ungarische Nummer 1 bei der EM in Deutschland zu sein. 

Für Leipzig könnte dies im Kampf um die Champions League-Plätze noch einmal der Turnaround sein, wenn Gulácsi seine Chance nutzen könnte, sich dadurch für weitere Einsätze empfehlen würde und die Sachsen wiederum den Negativlauf stoppen würden. Für Blaswich sind dies nicht die besten Aussichten, just in dem Moment, als er sich erstmalig in seiner Karriere in der Bundesliga etablieren und darüber hinaus noch für die Nationalmannschaft empfehlen konnte.  

Blaswich hat sich bei RB zum Nationalspieler entwickelt

Allerdings könnte er auch eine kürzere Pause, weg vom nationalen und medialem Fokus gut tun, um sich neu zu sammeln. Als der 32-Jährige noch nichts zu verlieren hatte, hielt Blaswich sehr stark und war auch ein Garant für die weitere positive Entwicklung von RB. Selbst wenn Gulácsi sich wieder in den Vordergrund spielen könnte, hat Blaswich bewiesen, dass er mehr kann, als einfach nur in der Bundesliga mitzuhalten. Für Marco Rose, dem bei einer länger anhaltenden Negativserie die Entlassung drohen könnte, ist es Fluch und Segen zugleich, dass er zwei mehr als starke Torhüter hat und bei einem Champions League Aspiranten gleichsam indirekt eine Torwartrotation ausrief, konnte er Blaswich damit zumindest nicht stützen, wenngleich er auch nicht riskieren konnte, Peter Gulácsi derart zu verärgern, sodass dieser noch einen Wechsel in Betracht gezogen hätte. 

RB lehnt Gulacsi-Leihe zu Nottingham ab.

Tatsächlich gab es nunmehr aus England, konkret von Nottingham Forrest, eine ernsthafte Anfrage für den Ungarn, der natürlich auch nicht zufrieden mit der bisherigen Rolle ist. Bei Nottingham war man bisher weder mit Matt Turner (17 Spiele) noch mit Odysseas Vlachodimos (7 Spiele) wirklich zufrieden und hat in der höchsten englischen Spielklasse bei 4 Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ebenso viele Gegentore kassiert- 38 an der Zahl - wie Luton Town als klarer Abstiegskandidat.  

Leipzig hat sich allerdings ganz schnell bezüglich des Torhüters positioniert und die Anfrage des Premier League Klubs sofort abgelehnt. Für RB Leipzig ist Gulácsi nicht nur aufgrund der derzeitigen Verfassung und den damit verbundenen Leistungen von Janis Blaswich zu wichtig, als dass man den Torwart einfach abgeben könnte. Vielleicht sogar wird Peter Gulácsi in der Bundesliga nun zum entscheidenden Faktor, das Ruder wieder herumzureisen. Allerdings wird nach derzeitigem Stand zumindest im Duell der beiden Torhüter einen geben, der das Nachsehen haben wird, denn eine fortwährende Rotation kann sich kaum ein Verein mit großen Ambitionen leisten, die Defensive im Hinblick auf die eigenen Automatismen und Sicherheit zu stören. Vielleicht also wäre es für das Team besser gewesen, Gulácsi öffentlich nicht derart zu stärken, was aber einen Abgang des Torhüters wiederum deutlich wahrscheinlicher hätte erscheinen lassen. 

 


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