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Werder Bremen: Was wird aus Jiri Pavlenka?

Michael Zetterer ist weiterhin die Nummer 1

Autor: T. Rübe - 09.01.2024

Seit 2017 ist Jiri Pavlenka in Bremen und war auch die meiste Zeit Stammtorhüter bei den Grün-Weißen.  Auch nach dem Abstieg blieb Pavlenka und setzte sich klaglos auf die Bank, als Zetterer in der zweiten Liga ihm stellenweise den Rang abgelaufen hatte. Doch auf Dauer konnte sich immer wieder der 31-jährige Tscheche durchsetzen und setzte sich auf lange Sicht immer wieder vor seinen Konkurrenten. 

Nun aber ist erneut Michael Zetterer die Nummer 1 an der Weser. So profitierte der 28-Jährige von einer Adduktorenverletzung des tschechischen Nationaltorhüters während der Länderspielreise im Oktober. In den darauffolgenden Wochen konnte Pavlenka nicht mitwirken, sodass sich Zetterer festspielen konnte. Ole Werner, Bremens Cheftrainer,  sagte vor Weihnachten nach dem Spiel gegen Leipzig: "Ich finde, er hat in den letzten Wochen gute Leistungen gezeigt und uns insgesamt einfach gutgetan. Deshalb hat er seine Position gestärkt und ist aktuell dann derjenige, der bei uns im Tor steht."

Dabei waren beide bisher auf einem ähnlichen Niveau, wenngleich beide nicht vollends überzeugen konnten. In seinen absolvierten Partien hätte Pavlenka statistisch betrachtet 13 Gegentore kassieren dürfen, musste aber 17 mal hinter sich greifen. Zetterer musste 10 Treffer bei 8 erwartbaren Gegentoren schlucken. auch bezüglich des Spiels mit dem Ball war es von beiden nicht immer sauber, wobei Pavlenka in dieser Saison nahezu in jedem Spiel eine Szene in der Spieleröffnung zeigte, in der er nicht souverän agierte. Zetterer wirkte hierbei etwas sicherer. 

Auch für die Rückrunde ist derweil keine Änderung geplant. Michael Zetterer, das Bremer Urgestein, was aber immer wieder verliehen wurde, geht als Nummer 1 in die Rückrunde. Ein offener Konkurrenzkampf zeichnet sich hingegen nicht ab. Für Pavlenka aber ist diese Situation auch im Hinblick auf die Europameisterschaft im Sommer eine besondere, vor allem aber auch besonders prekär. Zumal mit Ivan Hasek nun ein neuer Nationaltrainer vorgestellt wurde, sodass Pavlenka ohne Spielpraxis im Verein beim neuen Trainer schnell auf der Bank landen könnte. Dennoch steht bisher kein Transfer im Raum. Aus dem Bremer  Umfeld heißt es, dass auch der Torhüter bisher keinen Wechselwunsch hinterlegt hat. Ob dies dabei bleibt, ist aber noch ungewiss, denn das Transferfenster schließt am. 01.02.2024. Somit hat der Keeper noch über 3 Wochen Zeit, den Markt zu sondieren. Bei einem Angebot, dass vor allem seine Einsatzchancen positiver erscheinen lassen würde, könnte der Torwart also noch einmal umdenken. 

Die Bremer aber blocken zumindest öffentlich bisher ab. Man betont, dass man über zwei nahezu gleichwertige Torhüter froh ist, sodass der Leistungsabfall dabei nicht gravierend wäre. Wörtlich sagte der sportliche Leiter Clemens Fritz: "Wir sind auch sehr zufrieden mit unserer Torwartkonstellation und haben keinerlei Interesse, Jiri abzugeben. Wir würden gerne mit ihm weitermachen." Allerdings sind die Bremer finanziell nicht auf Rosen gebettet, sodass sie bei einem entsprechenden Angebot schnell zum Umdenken gebracht werden könnten. 

 


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