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Frankfurt: Rönnow mit leiser Kritik an Eintracht Frankfurt

von T. Rübe


Rönnow fühlt sich in Frankfurt wohl, strebt aber einen Wechsel an ((c) Firo)

Vor zwei Jahren wurde Frederik Rönnow als Nachfolger für Lukas Hradecky im Frankfurter Tor geholt. Doch direkt zu Beginn der Vorbereitung verletzte er sich und spielte danach zumindest verunsichert. Kurz vor dem Ende der Transferperiode holte die Eintracht dann noch Kevin Trapp aus Paris zurück, welcher seither die Nummer 1 ist. Für Trapp, der in Deutschland die Nummer drei ist, war dies ein wichtiger Schritt, da er in Paris kaum zum Zug kam.

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) sprach der dänische Nationaltorhüter über einen möglichen Wechsel, um mehr Spielpraxis zu bekommen und tätigte dabei eine durchaus bemerkenswerte Aussage.

Infos zu Frederik Rönnow:
  • Nationalität: Dänisch
  • Geburtstag: 4. August 1992
  • Verein: SG Eintracht Frankfurt
  • Position: Torwart
  • Liga: Bundesliga
  • Größe (cm): 1,90 m
  • Bisherige Vereine als Spieler: Bröndby IF, AC Horsens, Esbjerg fB

Frederik Rönnow sprach deutlich darüber, dass er sich zwar in Frankfurt wohl fühle, aber einen Wechsel anstrebe. Konkretes gäbe es dazu aber noch nicht, da durch die Pandemie noch keine Planungssicherheit bei vielen Vereinen herrsche. Daher hofft er darauf, dass er nach der Sommerpause in einem anderen Verein die Nummer 1 sein kann, da er mit Kevin Trapp in Frankfurt einen starken Konkurrenten hat und es daher sehr schwierig für ihn ist, an Trapp vorbei zu kommen.

Auf die darauffolgende Frage, ob es so schwierig sein, Trapp zu verdrängen, weil er nicht nur deutscher Nationaltorhüter sei, sondern auch als eines der Gesichter der Frankfurter Mannschaft gelte, wurde Rönnow sehr deutlich: „Ja, das ist in den zwei Jahren für mich ziemlich offensichtlich geworden. Das ist es, was der Verein und der Trainer möchten, dass Kevin die klare Nummer 1 ist. Für mich ist das eine sehr schwierige Situation, weil es um mehr als um das rein Sportliche geht.“

Weiterhin führte Rönnow aus, dass er im Zuge eines gleichen Wettbewerbs akzeptieren könne, wenn der Bessere spiele und er auf der Bank sitzen würde. Er hätte aber die Erfahrung machen müssen, dass es anders sei.

Es sind starke und auch harte Worte, die Rönnow für seine Situation findet. Allerdings wusste Rönnow im Herbst zu überzeugen, als er aufgrund einer Verletzung Trapp spielte und in dieser Zeit zum Beispiel Leverkusen und die Bayern deutlich geschlagen werden konnten. Die Negativserie der Frankfurter im November und Dezember 2019 folgte erst, als auch Rönnow verletzt ausfiel. Nach den guten Leistungen wird Rönnow sicherlich für Interesse bei anderen Bundesligisten gesorgt haben. Der 1. FC Köln soll dabei die Fühler bereits nach dem dänischen Torwart ausgestreckt haben. Kölns Urgestein, Thomas Kessler, hängt mit Beendigung dieser Saison seine Handschuhe an den berühmten Nagel.

Ob die Eintracht Rönnow so einfach ziehen lassen würde, ist jedoch fraglich. Sport-Vorstand äußerst sich dazu gegenüber der Bild: „Ich bin glücklich, dass Frederik zeigen konnte, wie stark er ist. Auf den kannst du setzen! Er treibt Kevin Trapp im Training an.“ Auch ein Verbleib Rönnows bzw. ein Weggang von Trapp scheint laut Bobic möglich zu sein: „Da ist ein guter Kampf zwischen den beiden. Wir sind glücklich mit dieser Situation. Doch es ist klar, dass uns der eine oder andere auch mal verlassen kann. Und ich weiß nicht, wer. Das wird sich zeigen.“


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