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Home > Archiv > 1.4 WM 2010 - Südafrika > WM-Kompakt > (GER) A. Köpke

Nationalelf - "Kompakt" bei torwart.de

A. Köpke: „Englische Torhüter haben ein nervliches Problem“

von der Nationalelf berichtet Tobias Schlitzke


A. Köpke (Foto: Firo)

Bundestorwarttrainer Andreas Köpke hat sich in der "FAZ" in einem Interview über Manuel Neuer, die englischen Torhüter und die WM im Allgemeinen geäußert. Hierbei kommt er zu einem deutlichen Fazit: „Englische Torhüter haben ein nervliches Problem“. torwart.de hat die wichtigsten Aussagen des Interviews im WM-Bereich zusammen gefasst.

Andreas Köpke über die Vorbereitung auf ein Elfmeterschießen: "Diesmal gibt es von mir keinen Zettel. Ich habe mir etwas anderes einfallen lassen. Auf jeden Fall bekommt Manuel die Informationen, die er braucht. Mehr kann ich dazu nicht sagen."

Andreas Köpke über Manuel Neuer und Jens Lehmann: "Ich hatte 2006 eigentlich auch gedacht, dass Jens den Zettel nicht mitnehmen müsste und sich drei, vier Schützen merken könnte. Aber das war nicht so. Nein, Spaß beiseite. Wir werden auch jetzt wieder etwas vorbereiten."

Andreas Köpke über die Sporthochschule in Köln: "Es ist bei jedem der Spieler eine Tendenz erkennbar. Und das ist interessant: In der Drucksituation schießt doch jeder eher in sein Lieblingseck und orientiert sich nicht plötzlich um. Auf solche Dinge spekulieren wir. Am besten ist es natürlich, wenn der Ball dann auch noch schlecht geschossen wird – da hat der Torwart die größten Chancen. Da ist viel Glück im Spiel."

Andreas Köpke über das Elfmeterschießen im Training: "Es zeigt, dass sie sich sehr mit der Vergangenheit und mit einer ihrer größten Schwächen beschäftigen. Das sollen sie nur machen. Sie haben beim Elfmeterschießen eine verheerende Bilanz. Ich bin der Meinung, diese besondere Situation ist nicht einzuüben. Der Druck, der auf einem Spieler in diesem Moment lastet, ist wahnsinnig. Er ist ausgepowert, hat eine Verlängerung gespielt, ist bis an die Grenzen gegangen, ist körperlich und geistig müde, geht dann von der Mittellinie zum Punkt und weiß genau, dass er als Schütze mehr zu verlieren hat als der Torwart. Durch Übung lässt sich eine gewisse Sicherheit aufbauen, aber simulieren kann man ein Elfmeterschießen nicht."

Andreas Köpke über die Angst vor dem Versagen: "Ich habe da nichts wahrgenommen. Man fokussiert sich, schaut nur noch auf den Ball und den Schützen, versucht zu erkennen, wohin der Schuss gehen könnte. Alles andere wird ausgeblendet: Zuschauer, Jubel, Pfiffe, Blicke, Gesichter. Du bist dann im Tunnel. Als ich den Ball hielt, konnte ich mich auch gar nicht richtig freuen. Wir mussten zum Sieg noch einen eigenen Elfmeter verwandeln. Die Befreiung kommt nach dem Spiel, dann ist nur noch Jubel."

Andreas Köpke über Selbstsicherheit: "Bei Schalke hat Manuel auch nicht viel zu tun bekommen, weil die Mannschaft relativ defensiv gespielt hat. In der Nationalmannschaft musst du auch nicht zehn oder zwölf schwere Bälle abwehren, dafür sind wir einfach zu stark. Es geht um zwei, drei Situationen, in denen ein Torwart hellwach sein muss. Darauf muss er sich neunzig Minuten konzentrieren."


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