Raphael Schäfer / Nürnberg: Zwei Tore sollten an diesem Nachmittag reichen, um anfangs giftig aufspielenden Franken letztlich den Zahn zu ziehen. Statt dem furiosen Hurra-Fußball wie gegen Frankfurt servierten die Bayern ihren Anhängern unaufgeregten Ergebnisfußball, so dass auch Nürnbergs Keeper Raphael Schäfer weit weniger als gedacht in den Fokus des Spielgeschehens rückte. Wenn Schäfer allerdings gebraucht wurde, war er auch auf dem Posten, beispielsweise in der 55. Minute, als er bei einem Abschluss von Robben in hervorragender Manier rettete. Ansonsten jedoch auch mit einer gehörigen Portion Glück bei zwei Aluminiumtreffern der Gäste, bei beiden Gegentoren zudem ohne Abwehrmöglichkeit.
Manuel Neuer / München: Frech und mutig traten die Nürnberger in den ersten 20 Minuten auf. Bereits in der zweiten Minute zwang Daniel Ginczek Bayern-Torwart Manuel Neuer mit einem satten Schuss zu einer ersten Parade, vier Minuten scheiterte Kiyotake an der Latte. Seine größte Tat zeigte Neuer dann allerdings in der 17. Minute, als er im Eins-gegen-Eins gegen Drmic toll parierte und endlich einmal unter Beweis stellen konnte, dass er nicht nur nominell die Nummer eins in Deutschland ist. Wann ist er dazu schon einmal in den vergangenen Wochen gekommen?