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Andreas Kronenberg vor seinem ersten DFB-Torwarttraining: "Im Moment glaube ich haben wir genug Torhüter in Deutschland, die eine sehr gute Qualität haben"

von M. Schäfer


Andreas Kronenberg mit seinem neuen Trainerteam vor dem Länderspiel gegen Liechtenstein (foto: firo)

Andreas Kronenberg ist der Torwarttrainer des Bundesligisten SC Freiburg. Mit dem Rücktritt von Andreas Köpke nach der EURO hat sich Hansi Flick und der DFB auf die Suche nach einem neuen Torwarttrainer und hat mit dem 46-Jährigen Schweizer ihn gefunden. Mit einer gleichbleibenden Nominierung auf der Position des Torhüters gegenüber zur vergangenen Europameisterschaft startete Kronenberg am 30. August mit erstem Torwarttraining in seine DFB-Karriere. In der DFB-Pressekonferenz spricht Kronenberg über ...

Infos zu Andreas Kronenberg:
  • Nationalität: Schweiz
  • Geburtstag: 10.09.1974
  • Geboren in: Basel, Schweiz
  • Vereine als Trainer:
    Bayern München Jgd. (2008 - 2010), VfB Stuttgart U17 (2010 - 2011), SC Freiburg (2011-), Deutschland (2021-)
  • Vereine als Spieler:
    TSF Ditzingen, Wacker Burghausen, SC Pfullendorf, LR Ahlen, Holstein Kiel, Rot-Weiß Erfurt

... über die Rollenzuteilung unter den Torhüter: "Meine Überlegungen sind erstmal so, dass ich klare Vorstellungen von der Rollenverteilung auf der Torwartposition hab. Das hilft immer weiter, weil es darum geht, dass die Nummer eins auch weiß, dass sie die Nummer eins ist und das logischerweise nicht ohne Freibrief. Das hat immer auch etwas mit der Leistung zu tun, das ist ganz klar. Aber wenn du da klare Rollenzuteilungen hast, dann hast du ein gutes Arbeiten in der Torwart-Gruppe. Und das ist sehr wichtig. Und wichtig ist aber auch, dass natürlich die Nummer zwei und die Nummer drei jederzeit auch diese Rolle der Nummer eins übernehmen müssen. Das ist klar und da gilt es eben auch, denen das zu vermitteln. Also es ist jetzt überhaupt nicht so zu verstehen, dass die Nummer zwei oder die Nummer drei weniger wert ist in so einem Team, sondern es ist eine andere Rolle, die ist schwer. Aber wir sind halt hier bei der Nationalmannschaft und das sind die besten Deutschlands. Und ich glaube, es gibt trotz allem schlimmere Sachen, als bei der Nationalmannschaft Nummer zwei oder Nummer drei zu sein."

... was die Torhüter in der Nationalmannschaft erwartet: "Nichts Dramatisches. Es geht darum, so schnell wie möglich ihnen Sicherheit zu geben, sie kennenzulernen, weil doch es so ist, dass bei der Nationalmannschaft die Zeit immer relativ kurz ist. Und ich denk, wenn wir uns da schnell auf dem Platz kennenlernen, dann kommen diese Dinge mit Abläufen automatisch."

... über den Austausch mit Manuel Neuer und Toni Tapalovic: "Es war so, dass der Austausch mit ihm so war, dass ich das Gefühl habe, dass er sehr wissbegierig ist. Und dadurch bin ich relativ zuversichtlich, dass er dann auch für neue Impulse offen ist. Fakt ist, dass der Austausch mit dem Toni auch sehr wichtig sein wird, weil es auch für mich wichtig ist, immer wieder neue Inspirationen zu kriegen. Und dadurch, dass sich der Fußball auch immer verändert, ist das glaube ich auch die Basis, um sich weiterzuentwickeln. Und auch nochmal vielleicht, auch wenn sich das komisch anhört, aber tatsächlich nochmal auf ein nächstes Level zu kommen auch als Manuel Neuer."

... über die gleichbleibende Nominierung und über die Torwart-Gesamtsituation im deutschen Fußball: "Erstmal finde ich, dass die Nominierung auch darauf basiert, dass in der Vergangenheit das auch so war. Dass ich finde, da sind schon die Besten dabei. Und dann gibts auch keinen Grund, da großartig was daran zu verändern. Es ist so, dass im Moment in der Bundesliga auch dann einige Torhüter schon im Fokus sind. Sie sind, wenn man so will, nicht im älteren Semester. Aber es ist schon so, dass wir danach gucken müssen, was kommt nach. Ja, da bin ich deswegen auch nicht ganz so pessimistisch, weil ich denke, dass wir gute Torwarttrainer haben in den U-Nationalmannschaften, in den NLZs auch. Und da wird sehr wichtig sein, dass wir da auch in einen Austausch gehen, um da zu gucken, wer dann sich irgendwann mal zur neuen Nummer eins in Deutschland entwickelt. Aber ich glaube, das ist jetzt noch eine Weile hin. Im Moment glaube ich haben wir genug Torhüter in Deutschland, die eine sehr gute Qualität haben."

... über seine Idealvorstellungen des Torwartspiels: "Das ist in wenigen Minuten schwer, aber ich denke, ich hab's vorher schon angedeutet. Neue Impulse bestehen immer darin, dass du selber auch als Torwart Trainer genau hinschaust, was für Sachen sich im Spiel verändern, auch wenn das keine großen Sachen sind. Aber wir reden halt auf dem Level von Details. Und wenn man das dann erkennt, dann gilt es, das in die Trainingsarbeit mit einzubeziehen. Und deswegen bleibt das ein Prozess, der einfach sehr interessant zu verfolgen ist. Ich glaube auch, dass das die Torhüter, also das ist die Erfahrung, die ich gemacht habe auch in Freiburg, da ähnlich ticken. Dass die sehen: Okay, was verändert sich, was muss man anpassen? Ja und dann braucht man auch gar nicht sich groß Gedanken machen über modern oder nicht modern. Weil dann geht's immer nur darum, zeitgemäß auf die Dinge zu reagieren."

... über die Doppelbelastung mit der Nationalmannschaft und dem SC Freiburg: "Also es ist natürlich viel. Das ist so, da würde ich lügen, wenn ich sagen würde, dass es einfach so mit links daher geht. Aber ich glaube, es ist machbar. Ich hab da auch Unterstützung beim SC Freiburg. Und an dieser Stelle will ich mich auch nochmal bedanken, dass die Verantwortlichen um Christian Streich das auch möglich gemacht haben. Ich glaube, wir kriegen das hin und das wird jetzt ein Jahr, das relativ intensiv ist. Aber wenn man Dinge gerne tut, dann ja dann fühlt sich ja nicht unbedingt nach großem Stress oder Arbeit an. Sondern da glaube ich, steht die Freude dann doch im Vordergrund."

Zum ersten DFB-Torwarttraining unter A. Kronenberg am 30. August


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