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Gregor Kobel: Dortmund ist auf jeden Fall ein Thema

von Tobias Rübe

 


Für den VfB Stuttgart stand Gregor Kobel bereits in der 2. Liga in der Saison 2019/20 auf dem Platz und wurde beim Aufstieg für 4,00 Mio. Euro verpflichtet (foto: firo)

Nach der 0:2 Niederlage gegen Arminia Bielefeld im letzten Spiel der Saison sorgte eine Aussage von Gregor Kobel für Aufsehen. So bestätigte Kobel erstmals offiziell das Interesse des BVB an ihm und auch einen Wechsel zur Dortmunder Borussia schloss der Torhüter gegenüber Sky alles andere als aus: „Dortmund ist auf jeden Fall ein Thema. Ich höre mir das an."

Ein klares Bekenntnis zum VfB Stuttgart sieht derweil natürlich anders aus. Dass Kobel aber das Interesse von Vereinen geweckt hat, die über seinem aktuellen Verein stehen, ist angesichts der gerade absolvierten Saison keine Überraschung. Kobel, der in Stuttgart noch einen Vertrag bis 2023 besitzt, spielte eine starke Saison und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der VfB Stuttgart als Aufsteiger über die komplette Spielzeit hinweg nichts mit dem Abstieg zu tun hatte und sogar bis zum Schluss noch auf die Conference League hoffen durfte.

Der 23-Jährige gab nunmehr gleichzeitig zu, dass er schon seit Wochen von dem Interesse aus Dortmund wusste, es aber bewusst weggeschoben habe, um weiterhin seine Leistung für seinen derzeitigen Verein bringen zu können. Nun aber werde er sich sehr wohl damit beschäftigen: „Jetzt ist die Saison vorbei. Ich muss mit meinen Beratern reden. Mehr kann ich jetzt noch nicht sagen. Wir werden sehen."

Wie die Bild berichtet, gab es auch aus England die ersten losen Anfragen bei Kobel. Allerdings ist Kobel laut den Stuttgarter Nachrichten die absolute Wunschlösung in Dortmund. Gleichzeitig bestätigte der Stuttgarter Sportdirektor Mislintat gegenüber dem Kicker, dass noch keine konkreten Angebote für den Schweizer, der auch im vorläufigen Kader der Schweiz für die Europameisterschaft steht, vorliegen. Eine Chance auf den Verbleib schätzt er auf „50:50", gibt aber selbst zu Bedenken, dass noch viel Zeit bis zum Ende der Transferperiode ist.

Von einem Verbleib Kobels geht aber wohl niemand mehr aus. Die Bild berichtet, dass der VfB Stuttgart bereits auf der Suche nach einem Nachfolger ist. Dafür müsste es aber Vereine geben, die mindestens 15 Mio. Euro bezahlen wollen. Dies ist die Summe, die die Stuttgarter Nachrichten als Schmerzgrenze erfahren haben wollen. Ob der BVB dies bezahlen wird, liegt sicher auch daran, ob Roman Bürki einen neuen Arbeitgeber präsentieren kann. Dieser sollte für den ehemaligen Schweizer Nationalspieler mindestens 5 Mio. auf den Tisch legen und müsste ebenso noch ein hohes Gehalt stemmen. Dem Vernehmen nach verdient Bürki, der seit der Verletzung von Hitz wieder stark spielte, 6 Mio. Euro pro Jahr.


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