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Eintracht Frankfurt - Bayern München: Kevin Trapp über den Sieg gegen den Rekordmeister

von Maximilian Schäfer


Die Freude über seinen ersten Sieg über die Bayern hat Kevin Trapp auf dem Platz deutlich rausgelasssen (foto: firo)
Die Eintrachtspieler bekennen sich gegen Rassismus (firo)
Die Namen der Opfer von Hanau auf den Aufwärmtrikots (firo)

Kevin Trapp hat seit 10 Jahren Profifußball und 12 Partien gegen den FC Bayern München nun das erste Mal gegen den deutschen Rekordmeister gewinnen können. Der 30-Jährige hat mit den aktuell starken Frankfurtern und keiner Niederlage seit Mitte Dezember 2020 in der Bundesliga nun mit 2:1 siegen können. Mit Eintracht-TV hat Trapp kurz vor seinem 200. Spiel für Frankfurt am Tag nach der Partie ein Interview geführt. torwart.de hat für Euch die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

“Alle freuen sich momentan, unseren Fußball zu schauen!“

"Es macht definitiv Spaß, am Tag nach dem Spiel in die Kabine zu kommen und alle sind glücklich, alle haben ein Lachen im Gesicht, die Stimmung ist natürlich phänomenal. Und die Siegesserie, die wir haben, die trägt natürlich dazu bei. Umso schöner ist natürlich, gegen die vermeintlich beste Mannschaft der Welt zu gewinnen. Es wäre natürlich noch schöner gewesen, wenn Fans im Stadion gewesen wären. Ich glaube, dann hätten alle, dann wären alle durchgedreht. Aber so ist es auch schön. Ich denke, alle freuen sich momentan, unseren Fußball zu schauen. Und wir machen da weiter, wo wir die letzten Wochen aufgehört haben."

“Idealer Zeitpunkt für das Spiel gegen die Bayern.“

Der Zeitpunkt der Partie war für die Eintracht optimal: "Wir wussten natürlich auch, dass Bayern ein hohes Pensum fahren muss, momentan viel am Reisen ist, viele Spiele hat, auch viele Ausfälle hat und wenn es einen Moment gibt, indem wir sie schlagen können, dann ist es wahrscheinlich jetzt, wir spielen zu Hause gegen eine dezimierte Bayern-Mannschaft.", sagte Kevin Trapp im Interview. "Und klar, das Selbstvertrauen, was wir uns die letzten Wochen noch erarbeitet haben, das haben wir auch gebraucht, um dann so phänomenal aufzutreten, wie wir aufgetreten sind."

Doch nicht nur die aktuellen geschwächten Bayern, auch die aktuell sehr starken Frankfurter haben den Sieg ausgemacht. Nicht zu übersehen, der Torschütze zum 2:0 und Spieler des Spiels Amin Younes, der nicht nur mit dem Traumtor die Eintracht zum Sieg geführt hat.

“Alle sind unheimlich begeistert und wollen sich weiterentwickeln!“

"Amin war wahrscheinlich so ein Gamechanger, den wir in unserem Spiel gebraucht haben, dass wir weniger oder noch variabler sind. Gegen so eine Mannschaft aufzutreten, das ist schon beeindruckend. Und das Tor hat er sich auch verdient, auch erarbeitet, das ist so ein bisschen die Frucht, die aus dem Training oder die Arbeit, die sich auszahlt, die er im Training machte, sich nach dem Training immer noch Bälle hinlegen, schießen. Das zahlt sich dann irgendwann früher oder später raus. Und genauso ist es bei jedem anderen, die auf diesem Niveau spielen, momentan die ganze Mannschaft, das siehst du im Training schon, dass alle unheimlich begeistert sind, sich weiterentwickeln zu wollen und so wie wir momentan trainieren, so spielen wir auch."

Die Frankfurter setzten auch ein Zeichen gegen Rassismus und erinnerten an die Opfer des Anschlags von Hanau vor einem Jahr. Die Spieler trugen die Namen der Opfer von Hanau auf ihren Aufwärmshirts.

“Es ist einfach traurig. Wir zeigen damit, dass wir alle zusammenstehen, dass sowas nicht mehr in der Zukunft passiert!“

Eigentlich Wahnsinn, dass das schon wieder ein Jahr vorbei. Es ist schade, dass sowas immer noch auf der Welt gibt, dass man immer noch über Rassismus reden muss und was das alles momentan eine Rolle spielt auf der Welt. Und eigentlich ist es schade und traurig, dass man solche Momente immer noch erlebt. Viele Menschen haben ihr Leben verloren und Familienangehörige oder Freunde, ihre Partner und Freunde, und es ist einfach traurig und ich finde es gut, dass man dann auch mitmacht und zeigt, dass wir alle zusammenstehen, dass es sich einfach nicht gehört und dass wir alle versuchen sollten und darauf hinarbeiten sollten, dass sowas in Zukunft nicht mehr passiert.

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