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RB Leipzig - Torwartkonstellation - Teil 10

von T. Rübe


Peter Gulacsi gilt trotz den gerade durchwachsenen Leipziger Leistungen als absolut gesetzt (foto: firo)

In Leipzig herrscht aufgrund der sportlich zumindest für Leipziger Verhältnisse angespannten Situation etwas Unruhe. Der neue Trainer Jesse Marsch ist bereits nach 5 Monaten wieder Geschichte, derzeit fungiert der bisherige Co-Trainer als Interimslösung bis Ende des Jahres. Auf der Torhüter Position sind aber definitiv keine Veränderungen zu erwarten. Der 31-jährige Peter Gulácsi gilt als Kapitän auch als absolut gesetzt. Gleichzeitig ist Gulácsi ein Keeper von internationalem Format, der auch bei den absoluten europäischen Top-Klubs berechtigte Chancen auf einen Stammplatz haben könnte. Doch auch er konnte eine durchwachsene Hinrunde trotz mehr als Normalform nicht verhindern. Die Roten Bullen wirkten unter dem Neutrainer Jesse Marsch bei weitem nicht mehr so spielstark wie unter Nagelsmann und auch unter Tedesco konnte man in drei Spielen lediglich 4 Punkte erspielen. Überraschend war hierbei vor allem die Heimspiel Niederlage am 17. Spieltag gegen Arminia Bielefeld. So steht man vorerst auf dem 10. Tabellenplatz und überwintert noch in der Europa League.

Dahinter steht mit dem 23-jährigen Spanier Josep Martinez ein noch junger Torhüter, der durch die Corona-Infektion Gulácsis auch zu Spielen in der Champions League und in der Bundesliga kam. Martinez präsentierte sich in den Spielen gegen Leverkusen und in Brügge in guter Verfassung und zeigte, dass er ein sehr guter Rückhalt sein kann. Ob dies auch dauerhaft der Fall sein könnte, lässt sich durch die beiden Auftritte seriös so natürlich nicht beantworten. Gleichzeitig scheint man in Leipzig einiges von dem jungen Spanier zu halten, denn als Champions League- bzw. Europa League-Teilnehmer mit den finanziellen Möglichkeiten, über die Leipzig verfügt, benötigt man auch eine entsprechende Nummer 2. Gleichzeitig gibt es bisher keine offizielle Aussage aus Leipzig, ob man es Martinez auch zutraut, irgendwann den 8 Jahre älteren Ungarn im Tor zu beerben.

Yvon Mvogo war lange als gute Alternative für Gulacsi eingeplant, ist aber aktuell nach Eindhoven ausgeliehen (foto: firo)

Wem man dem Sprung aber scheinbar so nicht mehr vollends zutraut, ist Yvon Mvogo. Der Schweizer, der zu Zeiten des Leipziger Aufstiegs als Riesen-Talent galt und auch als potenzielle Nummer 1 der Sachsen beworben wurde, kam einfach nicht an Gulácsi vorbei und ließ sich 2020 zur PSV Eindhoven verleihen. Doch nach einem anfänglichen Stammplatz in den Niederlande und nicht immer überzeugenden Auftritten verlor Mvogo seinen Stammplatz an Jerome Drommel, der sich nunmehr auch als niederländischer Nationaltorhüter etablieren konnte. Eine weitere Zukunft des 27-jährigen Keepers nach seiner Rückkehr aus Eindhoven gilt aber als unwahrscheinlich. Er sehnt sich nach einem dauerhaften Stammplatz und den könnte er durch Gulácsi, sofern dieser auch weiterhin in Leipzig bleibt, wohl nicht erreichen. Ob er sich überhaupt mit einem Kampf gegen Martinez um die Nummer 2 begnügen würde, kann bezweifelt werden.

Daher wird wohl auch in Leipzig im kommenden Sommer eine Veränderung anstehen. Dort ist Philipp Tschauner noch die Nummer 3, doch der 36-Jährige soll und will alsbald in den Trainerstab als Torwarttrainer aufrücken. Es soll die letzte Saison seiner langen Laufbahn sein. Tschauner hatte sich 2019 bewusst für die Roten Bullen entschieden, wohlweißlich, dass er wohl kaum Pflichtspieleinsätze verzeichnen werden würde. Ihm ging es rein um die Karriere nach der Karriere und da war die Absprache von Anfang an klar. Demzufolge wird es Veränderungen geben müssen, selbst es ein Torhüter aus der eigenen Nachwuchsabteilung sein sollte. Allerdings gilt die Jugendakademie der Sachsen bisher nicht als große Talentschmiede für den eigenen Profi-Bereich. Den aktuellen Gerüchten zufolge, versucht Leipzig Jannis Blaswich von Heracles Almelo als neuen Torhüter zu gewinnen.

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