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Hertha BSC Berlin - Torwartkonstellation - Teil 11

von T. Rübe


Obwohl Schwolow unter Dardai zuerst hinter Jarstein gestellt wurde, zeigt er jetzt solide Leistungen (foto: firo)

Im Grunde genommen verfolgt die Hertha einen kompetitiven Ansatz dahingehend, dass sowohl die aktuelle Nummer 1 Alexander Schwolow als auch Routinier Rune Jarstein den Anspruch haben, die Nummer 1 zu haben. Gleichsam war Schwolow einer der Neuzugänge, als die Hertha das Projekt des „Big City Club" ausrief. Der 29-jährige, der 2020 ablösefrei aus Freiburg kam, hatte vor einem Jahr durchaus mehrere Klubs, die an ihm interessiert waren, entschied sich aber aufgrund der Aufbruchstimmung und eines sicher auch mehr als akzeptablen Angebotes für die Hauptstädter. Das derzeitige Arbeitspapier besitzt noch eine Gültigkeit bis 2025. Schwolow galt auch nach seiner Verpflichtung als direkte und unumstrittene Nummer 1, wurde aber im Frühjahr 2021 vom damals neuen Trainer Dardai ins zweite Glied gesetzt.

Der Trainer präferierte in einer prekären Situation, in der die Hertha noch abstiegsbedroht war, einen sehr erfahrenen Torwart, der eine eher junge Mannschaft auf dem Platz führen sollte. Doch Jarstein, immerhin selbst langer Stammtorhüter bei der Hertha, infizierte sich wenige Wochen nach seiner Rückkehr ins Tor mit dem Corona-Virus und kommt seitdem nicht so wirklich mehr in den Tritt. Erst zog sich der norwegische Nationaltorhüter infolge der Corona-Infektion eine Herzmuskelentzündung zu und nun fällt der Torwart aufgrund einer Muskelverletzung noch bis zum Beginn der Rückrunde aus.

Lange war Jarstein aufgrund der Corona-Infektion ausgefallen, seine Zukunft bei Berlin ist auch aufgrund der Knie-OP fraglich (foto: firo)

Schwolow ist daher in dieser Saison absolut gesetzt und ist in einer derzeit noch schwankenden Berliner Mannschaft ein großer Fixpunkt und absoluter Rückhalt. Dem Torwart ist dabei regelrecht zu verdanken, dass die Berliner überhaupt eine gewisse defensive Stabilität aufweisen. In dieser Form ist der Torwart aber auch aus der Stammformation nicht wegzudenken, zumal die Hertha unter dem neuen Trainer Korkut einen Leistungsanstieg zu verzeichnen hat. Dennoch bleibt bisher eine mannschaftliche Konstanz größtenteils aus. So folgte auf eine herbe 0:4-Niederlage in Mainz am vorletzten Spieltag ein knapper, aber auch nicht unverdienter Sieg gegen Dortmund. Eine Diskussion stellt sich daher nach derzeitigem Stand nicht mehr und sollte sich nicht mehr stellen. Nach der Hinrunde steht die Hertha mit 21 Punkten auf Platz 12, doch liegt sie damit nur 4 Punkte vor dem Relegationsplatz, allerdings auch lediglich 6 Punkte hinter dem sechsten Platz.

Für Jarstein, immerhin noch bis 2023 unter Vertrag, ist das gesamte Jahr 2021 fast zum Vergessen gewesen. Für ihn kann daher aktuell nur gelten, dass er noch einmal wirklich fit wird. Denn mit 37 Jahren wird die aktive Zeit nicht mehr sehr lange auf sehr hohem Niveau gehen können. Denkbar wäre hierbei sicher, dass der Routinier in Absprach eher in Richtung der Nummer 3 als Routinier gehen könnte und dabei helfen soll, den jungen Dänen Oliver Christensen als potenzielle Nummer 1 aufzubauen. Dies gelte dann natürlich für den Fall, dass Schwolow noch einmal den Verein verlassen sollte. Ganz abwegig ist dies sicher dahingehend nicht, da der 29-Jährige 2020 noch ganz andere Interessenten als die Hertha hatte. So wurde er mit Ajax und auch Benfica Lissabon ziemlich konkret in Verbindung gebracht.

Mit 22 Jahren gehört Christensen sicher zu den vielversprechenden Talenten und spielte noch im Sommer im Halbfinale der U21-Europameisterschaft gegen Deutschland, unterlag aber dem späteren Europameister. Gleichzeitig ist es relativ unwahrscheinlich, dass sich Christensen für die Hertha entschieden hat, um die Nummer 3 zu werden. Gleichsam hat der Transfer des Torhüters rund 2,5 Millionen gekostet. Auch die Hertha, aktuell finanziell gut ausgestattet, zahlt keine Millionen-Ablöse für einen jungen Torwart, in dem man für die Zukunft kein Potenzial sieht. Hinter Christensen steht auch noch der 25-jährige Nils-Jonathan Körber im Aufgebot. Eine allzu große Alternative ist der gebürtige Berliner dabei allerdings nicht. Körber spielt zumeist in der zweiten Mannschaft und besitzt derzeit auch nur einen Vertrag bis 2022 unter Vertrag. Ob der Vertrag noch verlängert wird, ist bisher unklar.

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