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Arminia Bielefeld - Torwartkonstellation - Teil 16

von T. Rübe


Stefan Ortega ist bei der Arminia gesetzt (foto: firo)

Die Arminia muss nach der Hinrunde noch bangen und kämpfen, um in der Ersten Bundesliga über die Saison 2021/2022 zu bleiben. Die Arminia ist derzeit Tabellen-17. So haben die Ostwestfalen aktuell mit 16 Punkten zwei Zähler Rückstand auf das rettende Ufer. Gleichzeitig kassierte die Arminia bisher lediglich 22 Gegentreffer. Nur der FC Bayern München, der SC Freiburg, der FSV Mainz 05 und Union Berlin haben weniger Tore hinnehmen müssen. Das allein verdeutlicht schon die Bedeutung von Stefan Ortega für Bielefeld. Der Torwart gilt als absoluter Fixpunkt in der Defensive. Vor allem im 1 gegen 1 überzeugt der Torwart immer wieder mit spektakulären Reflexen und Paraden. Auf der Linie ist der Torwart auch zumeist stark, verschuldete aber auch bereits Gegentreffer durch nicht ganz optimale technische Ausführungen bei den Auftaktbewegungen zur Abwehraktion.

Doch die größte Bedeutung hat der 29-Jährige Deutsch-Spanier auch im fußballerischen Bereich. So ist das gesamte Spielkonzept auf die Abschläge von Ortega ausgelegt. So spielt Ortega punktgenau den Ball zumeist in die Halbpositionen oder auf die Außen, sodass das Mittelfeld damit überbrückt wird und die Wege in die Tiefe frei sind. Viel mehr passiert häufig bei der Arminia nicht. Gleichzeitig birgt das auch eine relative große Gefahr, denn häufig werden andere Wege gar nicht gesucht, wodurch die spielerische Varianz fehlt. Dies spiegelt sich auch in der offensiven Armut Bielefelds wider.

Stefanos Kapino steht im Schatten von Stefan Ortega (foto: firo)

Gleichzeitig wird sich an dem System Ortega wohl nur schwerlich etwas ändern lassen. Der Torwart ist unangefochtener Stammspieler und auch ein Führungsspieler in seiner Mannschaft. Gleichzeitig sorgten die Leistungen der letzten Saison dafür, dass Ortega als Deutschlands Nummer auf Standby für die Europameisterschaft stand. Doch bahnt sich nunmehr auch eine schwierige Situation für Bielefeld an. Ortegas Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Eine Vertragsverlängerung steht derzeit noch nicht fest. Dabei wird der Torwart wohl noch abwarten wollen, ob sich der Klassenerhalt realisieren lässt. Nach den vergangenen eineinhalb Jahren ist das Interesse an dem Torwart stark gestiegen. So ist Ortega in einer komfortablen Situation. Entweder verlängern, wenn du die sportliche Perspektive stimme oder es wird ein Wechsel angestrebt.

Sollte eine Vertragsverlängerung platzen, könnte Stefanos Kapino Ortega beerben. Für den 27-Jährigen Griechen ist diese Position indes keine Neuer. Bereits bei Mainz und Werder Bremen unter Vertrag galt der griechische Nationaltorwart als kommende Nummer 1 im Verein. Dies sollte vor allem jeweils dann zutreffen, wenn der bisherige Stammtorhüter den Verein verlassen hätte. Doch dies ergab sich weder in Mainz noch in Bremen. Daher ging Kapino im Sommer als Nummer 2 nach Bielefeld, da in Bremen, selbst gerade in die zweite Bundesliga abgestiegen, für ihn nicht mehr die entsprechende Perspektive vorhanden war. Im letzten Vorrundenspiel, beim Überraschungssieg in Leipzig spielte Kapino für den positiv auf das Corona-Virus getesteten Ortega und er hielt mit guten Aktionen auf der Linie und mit einer starken Strafraumbeherrschung den Sieg fest. Gleichzeitig zeigte Kapino in diesem Spiel wie schon in der Rückrunde in der letzten Saison in Sandhausen, dass er durchaus auch die Nummer 1 in einem deutschen Profiverein die unangefochtene Nummer 1 sein kann. Sein vertrag bei Bielefeld läuft bis 2023.

Die Nummer 3 bei den Ostwestfalen ist derzeit der 18-Jährige Stammtorhüter der A-Jugend der Arminia, Arne Schulz. Das Bielefelder Eigengewächs ist auch mit der Jugendmannschaft nahe am Abstieg aus der Bundesliga, wird aber im gesamten Verein als großes Talent gesehen. Als man bekanntgab, dass Schulz den Vertrag verlängerte, zeigten sich alle Beteiligten sehr erfreut über das Ergebnis. Über die konkrete Vertragsdauer ist dennoch nichts bekannt. Ob Schulz aber auch dauerhaft im Männerbereich seines Heimatvereins Fuß fassen kann, bleibt derweil abzuwarten.

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