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RB Leipzig - Borussia Dortmund 1:4

Peter Gulacsi hat es bei allen Toren nicht gereicht, um ein Gegentor zu verhindern, wie hier beim 3:0 von Sancho (foto: firo)

Peter Gulasci / RB Leipzig:

Das Spiel begann denkbar schlecht für RB. Schon nach 5 Minuten stand es 0:1 durch Sancho, der einen Konter erfolgreich abschloss. So schlenzte Sancho den Ball halbhoch in die lange Ecke. Für Gulácsi war trotz eines guten Abdrucks nichts daran zu verteidigen. Allerdings fehlte auch die allerletzte Explosivität im Absprung. In den weiteren Minuten versuchte RB das Spiel zu gestalten, blieb aber häufig zu unstrukturiert. In der Folgezeit versuchte Dortmund zuerst defensiv zu stehen. Dadurch blieben Chancen bis zur 28. Minute gänzlich aus. Dann aber schlug Haaland zu. Wieder spielte der BVB nach einem Leipziger Ballverlust schnell nach vorn. Haaland dribbelte in den Strafraum, ließ Upamecano aussteigen und kam aus halbrechter Position und 10 Metern Entfernung zum Abschluss. Auch er schlenzte den halbhoch in Richtung lange Ecke. Gulácsi stellte zum Absprung den ballnahen Fuß etwas nach innen, wodurch die entscheidende Reichweite fehlte, um den Ball noch abzuwehren.

Generell war der BVB vor allem in der ersten Halbzeit gnadenlos effizient. 3 Schüsse kamen auf das Leipziger Tor und alle 3 Schüssen fanden auch ihr Ziel ins Tor. So erzielte Sancho in den letzten Momenten vor der Pause das 3:0 für Dortmund. Wieder ging es nach einem Leipziger Ballverlust ganz schnell. So lief Reus auf Gulácsi zu und spielte kurz vor diesem zu Sancho, der nur noch einschieben musste. Gulácsi musste dabei zuerst auf Reus schieben und war einfach nicht schnell genug wieder im Tor, um das Tor noch zu verhindern.

In der zweiten Halbzeit bot sich ein anderes Bild. RB Leipzig deutlich besser im Spiel und war auch deutlich passgenauer. Der BVB kam dadurch deutlich seltener zu schnellen Gegenstößen. So dauerte es bis zu den Schlussminuten, ehe der BVB wieder zu Torchancen kam. Zuerst ließ Sancho in der 84. Minute zu einer 100-prozentigen Chance, doch stoppte er noch ab als er den Leipziger bereits ausgespielt hatte, wodurch Gulácsi noch einmal auf den Ball gehen konnte und so noch den Ball blocken konnte. In der 88. Minute traf Haaland dann zum Entstand. Dieser kam aus 13 Metern mittiger Position mit links zum Abschluss. Der Schuss war für Gulácsis linke Ecke bestimmt, wodurch auch der Keeper sich bereits nach links bewegte. Allerdings traf Haaland beim Schuss sein Standbein und fälschte den Ball selbst unhaltbar ab.

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torwart.de-BewertungGulacsi (RB Leipzig)Bürki (Borussia Dortmund)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt

Roman Bürki wischt sich die Tränen über seinen zweiten Pokalsieg seit der Saison 2016/17 weg (foto: firo)

Roman Bürki / Borussia Dortmund:

Der BVB gewinnt zum fünften Mal in der Vereinshistorie den DFB-Pokal. Vor allem in der ersten Halbzeit ließ Dortmund defensiv nichts zu. RB Leipzig hatte dabei keinen einzigen Schuss auf das Tor zu verzeichnen. Die Schüsse, hätten gefährlich werden können, fing Bürki zuvor jeweils ab und zeigte dabei eine sehr hohe Aufmerksamkeit. Allerdings wirkte Bürki in der Spieleröffnung nicht immer sicher. Sobald der Torhüter angelaufen wurde, schlug er mehrere Bälle auch ins Seitenaus. Pässe ohne Gegnerdruck kamen wiederum bei den Mitspielern an.

In der zweiten Hälfte kam Leipzig besser ins Spiel hinein und hatte bereits nach wenigen Augenblicken eine große Chance, doch Mukiele traf lediglich die Latte. Bürki wäre hierbei machtlos gewesen. Wenig später folgten die ersten direkten Schüsse auf das Tor von Bürki. Allerdings gerieten die Versuche von Sabitzer und Olmo jeweils derart zentral, dass Bürki keine Mühe hatte, die Bälle sicher aufzunehmen. Nach einer knappen Stunde kam RB zur nächsten großen Chance, doch Bürki spielte wieder sehr gut mit und blockte den Versuch nach einer Hereingabe stark zur Seite weg.

Nach 71 Minuten gelang Olmo der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3. Dieser schoss aus 18 Metern halbhoch in die Ecke. Bürki kam trotz eines guten Abdrucks nicht mehr an den Ball. Gleichzeitig sprang Bürki nach hinten weg und landetet ebenso, wodurch er sich selbst wiederum der Reichweite beraubte. Sicher war dies kein Fehler im klassischen Sinne, dennoch war es technisch alles andere als sauber gelöst. Weitere große Leipziger Chancen blieben aber aus, da der BVB wieder besser stand. Letztlich blieb es so bei einem verdienten Dortmunder Pokalsieg.

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Torwartvergleich Gulacsi, RB LeipzigBürki, Borussia Dortmund
Gegentore41
Torschüsse gesamt1022
Schüsse aufs Tor54
Geblockte Torschüsse18
Schüsse außerhalb Strafraum211
Schüsse innerhalb Strafraum811
Torwartparaden13
Schüsse gehalten %2075
Lange Pässe1121
Kurze Pässe2215
Flanken abgefangen00
Ballkontakte3947
Pässe/davon angekommen33/2936/25
Gefaustete Bälle01
Fehler vor Gegentor00

 
 

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