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P. Königs (FC Remscheid): "Teams sind 120% motiviert gegen uns"

von T. Schlitzke

Pascal Königs

Torhüter Pascal Königs ist nach einem kurzen Intermezzo beim CfR Buschbell/Munzur zum FC Remscheid gewechselt, der aktuell in der Landesliga Niederrhein spielt. Dabei wird er von Medienstar Torsten Legat trainiert. torwart.de wollte wissen, wie viel Legat vom Torhüterspiel versteht und wie es sich unter ihm trainiert.

torwart.de: Pascal, du trainierst unter Torsten Legat. Wie viel versteht er vom Torwartspiel eigentlich?

Pascal Königs: Torsten Legat hat schon gewisse Vorstellungen wie ein Torhüter zu agieren hat. Er mag es, wenn der Torhüter das Spiel von hinten führt und auch mal im richtigen Moment ein Zeichen setzt.

torwart.de: Welche Philosophie des Torwartsspiels vertritt er eigentlich?

Königs: Er steht auf den mitspielenden Torhüter. Auf dieser Position mag er es, wenn man anders ist: Positiv verrückt zu sein! Dann genießt man eine gewisse Sonderstellung bei ihm, da der Torwart für ihn absolut wichtig ist. Aber er verlangt auch, dass man mal laut sein muss und keine Angst vor Zweikämpfen haben sollte.

torwart.de: Wie oft wird in Remscheid trainiert? Und wie viele Einheiten des Torwarttrainings hast du?

Königs: Wir trainieren zwischen drei- und viermal in der Woche. Wir haben einen Torwarttrainer, der sich jedes Training mit uns min 45 Minuten beschäftigt. Wir Torhüter absolvieren jede Einheit zunächst gesondert mit einem hervorragenden Torwarttrainer, danach stoßen wir zu der Truppe.

torwart.de: Lenkt die Medienbeobachtung eigentlich ab? Oder genießt ihr den Rummel um Legat?

Königs: Man gewöhnt sich dran. Klar ist dieser ganze Hype aber nicht normal in dieser Liga. Aber es ist Fluch und Segen zugleich. Du genießt eine ganz andere Aufmerksamkeit. Dabei lässt es sich dennoch feststellen, dass die Teams gegen uns 120 % motiviert antreten. Das macht es natürlich nicht einfacher.

torwart.de: Wie würdest du deinen eigenen Torwartstil beschreiben?

Königs: Ich bin ein mitspielender Torhüter. Ich stehe sehr hoch und versuche so Einfluss auf das Spiel zu nehmen. Ich bin laut und mag es wenn das Spiel und die Aktionen etwas emotionaler sind. Es darf auch mal ein Gegenspieler im 5er merken, dass er dort nichts zu suchen hat.

torwart.de: Wieso hat es bei dir nicht nach ganz oben zum Profi gereicht?

Königs: Ich denke, dass es in Deutschland es eine Reihe von sehr guten Torhütern gibt. Wenn du dann mal eine schwächere Phase hast, kannst du ganz schnell wieder auf dem Abstellgleis geraten.Ich habe es damals und heute auch noch nicht verstanden, einfach mal die Faust in der Tasche zu machen und "die Fresse zu halten". Wenn mir etwas auf dem Herzen liegt, sage ich das auch geradeaus. Das kam nicht immer so gut an. Das Aalglatte ist nicht meine Art und mit solchen Menschen komme ich nicht klar.

torwart.de: Welchen Beruf übst du neben dem Fußball eigentlich aus?

Königs: Ich bin Kaufmann für Finanzen und Versicherungen bei der AXA.Ich beginne um sechs Uhr und habe somit um 14:30 Uhr Feierabend. Das macht es mir möglich, jede noch so frühe Trainingseinheit in Remscheid wahrzunehmen.

torwart.de: Du bist auch Torwarttrainer nebenbei. Wieso hast du schon so früh angefangen?

Königs: Ich habe schon während meiner Zeiten in Bocholt in den Fußballcamps von Jupp Tenhagen die Torhüter trainiert. Es hat mir damals schon ziemlich viel Spaß bereitet, und ich bin ja mit 30 auch nicht mehr der jüngste Spieler. Somit habe ich das Angebot in Hennef dann angenommen und bin sehr glücklich damit.

torwart.de: Welche eigenen Werte vermittelst du den Torhütern beim Training?

Königs: Mein oberstes Ziel ist es, den Torhütern Spaß an der Position zu vermitteln. Sie sollen sich weiterentwickeln und auch verstehen, dass die Position des Torwarts eine ganz besondere ist. Sie haben viel Verantwortung und müssen lernen mit dieser umzugehen und es nicht als Druck zu empfinden, sondern eher als Motivation.

torwart.de: Der FC Remscheid hat viel Tradition, sehen wir ihn eines Tages wieder im Profifußball?

Königs: Das ist schwierig zu sagen. Die Infrastruktur und die Fanbase ist vorhanden. Jedoch sollte man realistisch sein. Um wieder ganz nach oben zu kommen, müssen einige Punkte in Zukunft professioneller ablaufen.

torwart.de: 1. FC Kleve gegen Galatasaray Istanbul - war deiin persönliches Highlight. Kannst du etwas zu diesem Spiel sagen?

Königs: Es war absolut geil. Die Stimmung war atemberaubend, vor allem gegen Turan oder Baros zu spielen. Das war schon große Klasse. Es war schon echt einmalig und das kann mir keiner mehr nehmen. Ein Highlight meiner Karriere.

torwart.de: Danke für das Gespräch.

Königs: Gerne!


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