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Nils Leifhelm "Hautnah" bei torwart.de (13.05.13)

"Ich bin sehr stolz auf meine Reflexe"

von  Henrik Stadnischenko

Nils Leifhelm (Foto: Benjamin Neumann)

Die A-Jugend des FC Schalke 04 hat für die diese Spielzeit ein klares Ziel: Die Titelverteidigung der deutschen Meisterschaft. Momentan führen die „Knappen“ in der Bundesliga West, die Tabelle an. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat Torhüter Nils Leifhelm, der eine starke Saison spielt und bisher erst 10 Gegentreffer hinnehmen musste. torwart.de hatte die Chance mit ihm über die Rivalität zum BVB, gesunde Ernährung und mentales Training zu sprechen.

torwart.de: Erzähl uns mal kurz, wie du eigentlich auf die Position des Torwarts bekommen bist?

Nils Leifhelm: Meine ersten Partien im Fußball habe ich als Stürmer absolviert. Da sich in der E-Jugend unser Torwart aber den Finger gebrochen hatte, musste ich ins Tor. Die Position hat mir schließlich so gut gefallen, dass ich bis heute zwischen den Pfosten geblieben bin.

torwart.de: Du hast deine Torwartlaufbahn in Ahlen begonnen, wie war die Ausbildung dort?

Leifhelm: Genau genommen habe ich bei meinem Heimatverein, dem VfL Senden, meine Karriere gestartet. In der U-14 wollte ich zu einem größeren Verein wechseln und hatte zu dem Zeitpunkt die Wahl zwischen Ahlen und Münster. Da Ahlen damals noch eine Liga höher spielte, habe ich mich für Ahlen entschieden. Die Ausbildung war gut mit regelmäßigem Torwarttraining und Spielpraxis in der höchsten Liga der U-14.

torwart.de: Über Ahlen und Münster ging es 2010 dann nach Gelsenkirchen. Warum hast du dich damals für Schalke entschieden?

Leifhelm: Kurioserweise bin ich ein Jahr später doch noch nach Münster gegangen, weil die U-15 von Ahlen abgestiegen war und ich einfach auf dem höchsten Niveau spielen wollte. Als 2010 dann aber das Angebot von Schalke kam, hab ich nicht lange nachdenken müssen und mich relativ schnell für den Club aus Gelsenkirchen entschieden. Für mich war und ist Schalke die beste Ausbildungsstätte – vor allem für Torhüter. Das sieht man nicht zuletzt an der Tatsache, dass viele Bundesligatorhüter aus Jugend von Schalke 04 stammen.

torwart.de: Ihr spielt in der A-Jugend Bundesliga natürlich auch gegen den Erzfeind aus Dortmund. Ist bereits in der Jugend eine große Rivalität zu spüren?

Leifhelm: Ein bisschen intensiver sind die Spiele schon und die Freude nach dem Sieg ist natürlich noch größer. Aber eine große Rivalität würde ich das nicht nennen, da man die meisten Jungs vom BVB auch von früher aus der Westfalenauswahl kennt.

torwart.de: Dein Berater ist Markus Pröll, ein ehemaliger Bundesligatorwart. Wie wichtig war er für deinen bisherigen Werdegang?

Leifhelm: Markus ist auf jeden Fall sehr wichtig für mich. Als Berater hat er nicht nur viele Kontakte, sondern weiß auch als ehemaliger Bundesligatorhüter, was wichtig ist, um den Durchbruch zu schaffen.

torwart.de: Welche Tipps oder Ratschläge hat er dir mit auf den Weg gegeben?

Leifhelm: Er ist bei vielen meiner Spiele und Trainingseinheiten dabei und gibt mir immer wieder Feedback. Zudem zeigt er mir auch viele Tipps und Tricks bei bestimmten Übungen, die ich noch nicht so gut beherrsche.

torwart.de: Wie groß ist dein Glaube und deine Hoffung in den nächsten Jahren in den Profifußball anzukommen?

Leifhelm: Die Hoffnung ist auf jeden Fall da, wie schon seit den letzten 10 Jahren. Natürlich ist es jetzt um einiges realer geworden, ob es im Endeffekt auch dazu reicht wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

torwart.de: Wirst du vom Verein auch mental auf das Profifußballleben vorbereitet?

Leifhelm: Auf mentales Training wird auch nach der Meinung meines Trainers viel zu wenig Beachtung im Fußball gelegt. Wir hatten schon einige Theorieeinheiten, meistens in den Trainingslagern, in denen wir über den Umgang mit dem mentalen Druck und der positiven Beeinflussung des eigenen Geistes gesprochen haben.

torwart.de: Welche Eigenschaften zeichnen dich als Torhüter aus?

Leifhelm: Ich bin sehr stolz auf meine Reflexe. Deshalb freue ich mich auch immer auf die 1 gegen 1-Situationen, in denen ich meistens der Sieger bleibe.

torwart.de: Wie sieht eine typische Trainingswoche von dir aus?

Leifhelm: Unter der Woche trainieren wird jeden Tag bis auf Mittwoch. Wir fangen immer eine halbe Stunde vor den Feldspielern mit dem Torwarttraining an. Am Samstagmorgen steht dann noch das Abschlusstraining an, bevor es am Sonntag um die Punkte geht.

torwart.de: In wieweit ist der Faktor „Ernährung“ für dich als Spieler bzw. als Torhüter wichtig?

Leifhelm: Manche meiner Kollegen nehmen Nahrungsmittelergänzungen zu sich. Für mich ist das Ganze aber kein Thema. Da ich noch Zuhause wohne und meine Mutter sehr gut und ausgewogen kocht, brauche ich so etwas nicht. Höchstens nach dem Krafttraining nehme ich manchmal einen Eiweißshake oder einen Energieriegel zu mir.

torwart.de: Was machst du abseits des Fußballplatzes, um deinen Kopf freizubekommen?

Leifhelm: Um abzuschalten, unternehme ich viel mit meinen Freunden. Sei es, dass wir zusammen ins Kino gehen oder einfach nur die Bundesligaspiele anschauen. Außerdem nutze ich die wenigen freien Tage, wie über Weihnachten oder Ostern, um ein bisschen zu reisen. Zuletzt war ich mit meiner Freundin in Paris.

torwart.de: Gibt es einen bekannten Torhüter mit dem du gerne mal ein komplettes Training durchführen würdest?

Leifhelm: Mit Manuel Neuer würde ich gerne mal trainieren, weil er auch mein Vorbild ist. In meinem ersten Jahr auf Schalke war er auch noch da, da hatte ich aber leider nicht die Chance mit den Profis mitzutrainieren.

torwart.de: Falls es nicht mit dem Profifußball klappen sollte, welchen Weg möchtest du dann einschlagen?

Leifhelm: Ich mache momentan mein Abitur, um ein zweites Standbein zu haben. Trotzdem will ich den Durchbruch schaffen und konzentriere mich auf meine fußballerische Karriere.

torwart.de: Vielen Dank für das Interview und alles Gute für die Zukunft

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