Der FC Bayern München hat die Gala gegen Atalanta Bergamo in der Nachspielzeit noch teuer bezahlen müssen. Bei der äußerst komfortablen 6-Tore-Führung kamen die Gastgeber noch einmal zu einem Angriff über den rechten Flügel. In der Folge kam eine scharfe Hereingabe, die Urbig angriff und auch den Ball erreichte. Dennoch kam es noch zu einem folgenschweren Zusammenprall des Münchner Torhüters mit Krstovic. Anschließend landete der Ball noch im Münchner Tor. Trotz des Umstandes, dass der Keeper benommen am Boden lag, zählte der Treffer.
Bereits am Mittwoch veröffentlichten die Bayern die Diagnose. Demnach hat sich der 22-Jährige im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League eine Gehirnerschütterung zugezogen und fällt daher mindestens 8 bis 10 Tage aus. Das Auswärtsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen und auch das Rückspiel in der Königsklasse vor heimischer Kulisse gegen Bergamo wird Urbig definitiv verpassen. Frühestens zum Heimspiel gegen Union Berlin könnte der U21-Nationaltorhüter wieder ins Tor zurückkehren, sofern Manuel Neuer aufgrund seines Muskelfaserrisses noch ausfallen sollte. Der Torhüter, der Ende März seinen 40. Geburtstag feiert, wird definitiv auch gegen Leverkusen und Bergamo noch nicht wieder einsatzfähig sein.
Daher schlägt noch einmal die Stunde von Sven Ulreich. Der 37-jährige Routinier, der mittlerweile die Rolle der Nummer 3 bei den Bayern bekleidet, wird die verletzten Neuer und Urbig vertreten. Es könnten theoretisch die letzten Auftritte Ulreichs auf der großen Bühne sein. Ulreichs Vertrag besitzt derzeit noch eine Gültigkeit bis zum 30.06.2026. Eine Vertragsverlängerung wurde bisher noch nicht konkret diskutiert. Wie der "Kicker" aber nun berichtet, soll sich eine Einigung anbahnen. Dies liegt in erster Linie daran, dass Ulreich noch eine weitere Saison dranhängen wolle. Bei den Bayern heißt es nun, dass es allein an Ulreich liege, ob das Arbeitspapier noch einmal verlängert wird. Sollte der langjährige Torhüter der Bayern seine Karriere um ein weiteres Jahr fortsetzen wollen, bekäme er noch einmal einen weiteren Vertrag.
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