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Christoph Wächter "Hautnah" bei torwart.de (07-06-2008)

Anpeitscher für das Team

von Tobias Schlitzke


C. Wächter (Foto: privat)

Christoph Wächter ist der "Wächter" des Tors der U19 in bei der SpVg Greuther Fürth. Schon als U19 Keeper konnte er Erfahrung in der U23 bei seinem Klub sammeln. torwart.de hat mit dem ambitionierten Jungprofi gesprochen!

torwart.de: Was macht es für dich aus, bei Fürth in der Jugend zu spielen?

Christoph Wächter: Die SpVgg Greuther Fürth ist ja bekannt für seine gute Nachwuchsförderung. Man spielt

mit den A-Junioren in der Bundesliga und man baut auf seinen Nachwuchs. Dies zeigt sich an der Vielzahl von Spielern die den Sprung in den Profikader bis hin zu den verschiedensten Nationalteams geschafft haben. Die besten Beispiele sind Roberto Hilpert und Heiko Westermann, die im momentanen deutschen Nationalkader stehen. Dazu noch eine Vielzahl von Juniorennationalspielern. Da freut man sich natürlich, in so einem Verein

spielen zu dürfen.

torwart.de: Hast du ein konkretes Ziel?

Wächter: Der Traum ist natürlich, irgendwann Profi zu werden. Ich denke diesen Traum hat jeder

Spieler, der bei einem solchen Verein spielt. Kurzfristiges Ziel ist es, mich erst einmal im Junioren Bundesliga Team durchzusetzen, um dann, da ich noch junger A-Juniorenjahrgang bin, den Sprung in das U-23 Team zu schaffen. Dann wird man weiter sehen.

torwart.de: Worauf legst du deine Trainingsschwerpunkte bzw. wie oft pro Woche wirst du trainiert?

Wächter: Mannschaftstraining ist 4 – 5 mal die Woche, zusätzlich bekomme ich noch 2 mal

Torwarttraining. Meine Torwarttrainer Günther Reichold und Toni Winkler legen viel Wert auf Fußball- und Fangtechnik. Auch das exakte Timing beim Herauslaufen und die Strafraumbeherrschung trainieren wir ständig. In den 3 Jahren, in denen ich hier in Fürth spiele, habe ich mein Torwartspiel schon enorm verbessert. Dazu lernen kann und muss man natürlich in jeder Trainingseinheit. Man hat ja Ziele!

torwart.de: Wie beschreibst du das Gesamtlevel der Junioren-Bundesliga - besonders aus der Perspektive des Keepers?

Wächter: Das Niveau in der höchsten Deutschen Spielklasse ist natürlich hoch. Direktes Spiel im höchsten Tempo, Technische Raffinessen, Tackling und Kampfgeist sind hier zu sehen und zu bewundern. Ich denke, hier kann auch jeder jeden schlagen. Das es an guten Torhütern nicht mangelt sieht man auch in der Junioren-Bundesliga. Hier bewegen sich alle Keeper auf einem recht hohen Level.

torwart.de: Wie lief die Saison für dich bisher?

Wächter: Als junger Jahrgang versucht man sich natürlich durch Training fürs Spiel zu empfehlen. Gegen 1860 München habe ich meine erste Chance bekommen. Wir konnten einen wichtigen 1:0 Sieg feiern und seitdem stehe ich im Tor. Ich hoffe natürlich, das ich weiterhin meinen Beitrag zum Erhalt der Spielklasse geben kann. Auch bei unserer U23 war ich beim Auswärtsspiel in Kötzing schon im Kader. Ich hoffe es geht so weiter.

torwart.de: Siehst du dich ebenfalls schon als "Torspieler", oder bist du eher der klassische Torwart?

Wächter: Der klassische Torwart ist in der heutigen Zeit nicht mehr gefragt. Es geht nicht mehr darum, nur auf der Torlinie zu stehen und den Ball zu fangen, sondern man muss das Spiel mit eröffnen und gestalten, Anspielpunkt, Passgeber, Ideengeber und wenn nötig Anpeitscher für die Mannschaft sein. Und so sehe ich mich auch..

torwart.de: Worauf legen eure Trainer hierbei Wert?

Wächter: Unser Trainer Frank Kramer legt sehr viel Wert auf die Spielordnung und hierbei

bekommen die Torhüter die Aufgabe, da wir fest im Spiel mit eingebunden werden, das diese Spielordnung nicht verloren geht. Nicht nur beim Torwarttraining, auch im Mannschaftstraining werden diese gezielten Passübungen, diese Situationen, wie die Spieleröffnung und das Mannschaftsspiel trainiert.

Auf der Erfolgsspur (Foto: privat)

torwart.de: Hast du schon einen Vertrag für die Profis oder wie schaut deine Zukunft aus und hast du Kontakt zu den Profis?

Wächter: Einen Vertrag für die Profis besitze ich nicht, aber wie bereits Eingangs erwähnt, sollte man es sich schon zum Ziel setzen. Träumen darf man ja. Natürlich hab ich Einblick in das Training der Profis, da Günther Reichold nicht nur mich, sondern auch Sascha Kirschstein trainiert. Selbstverständlich gehe ich auch gerne in das Playmobil Stadion um unsere Profis anzufeuern.

torwart.de: Wie bewertest du Sascha Kirschstein??

Wächter: Er hat natürlich seine Klasse. Die hat er in der 1. Bundesliga beim HSV schon bewiesen und zeigt sie auch jetzt bei den Fürthern. Er ist ein wichtiger Bestandteil im Team und trägt zum jetzigen Erfolg der Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia bei.

torwart.de: Ist die Rivalität zum FC N auch schon in der Jugend besonders groß?

Wächter: Rivalität gibt es zwischen beiden Teams seit je her. Natürlich geht es auch bei uns in den Derbys immer zur Sache. Jeder will diese Spiele gewinnen. Emotionen dürfen bei diesen Matches nicht fehlen. Leider sind diese Derbys dieses Jahr auf Freundschaftsspiele beschränkt, da der Club in der Bayernliga spielt.

torwart.de: Kannst du dir vorstellen, für Nürnberg zu spielen?"

Wächter: Selbstverständlich, ich bin doch von meinen Heimatverein TSC Pottenstein in die U 15 des

1. FC Nürnbergs gewechselt und bin dann mit ihnen Bayerischer Meister geworden. Ein Erlebnis, welches ich nicht missen möchte. Und man weiß nie, was noch kommt.

torwart.de: Was hast du eigentlich neben dem Fußballspielen gelernt?

Wächter: Ich absolviere zur Zeit eine Ausbildung zum Bürokaufmann beim BMW Autohaus Herrnleben in Bayreuth. Meine beiden Chefs unterstützen mich in diesem Bereich und haben mir, ob für die Lehrgänge mit der Bayernauswahl oder auch zu Trainingseinheiten oder Spielen immer frei gegeben. Ohne ihre Unterstützung wäre es fast unmöglich, Leistungssport und Beruf unter einen Hut zu bringen.

torwart.de: Gibt es ein Internat in Fürth? Wie schaut dort das Leben aus?

Wächter: Es gibt ein Jugendinternat in Fürth, in dem auch Mannschaftskameraden von mir wohnen.

Einige besuchen die Schule, andere absolvieren, ebenso wie ich, eine Ausbildung. Es wird darauf geachtet, das alles sehr diszipliniert und geregelt abläuft. Trotzdem erhält jeder Spieler den nötigen Freiraum, den man braucht um auch mal Abstand vom Fußball zu finden.

torwart.de: Wie sehr unterstützt dich deine Familie im sportlichen Bereich?

Wächter: Es geht nicht ohne meine Familie. Sie haben mich schon immer, nicht nur im sportlichen

Bereich, unterstützt. Von Klein auf standen meine Eltern, mein Bruder und meine Großeltern hinter mir. Die vielen Fahrten, seelische Unterstützung, Berge von Wäsche waschen - es ist ein enormer Zeitaufwand. Für alles bin ich ihnen sehr dankbar.

torwart.de: Gibt es auch Schulungen für euch, wie ihr euch neben dem Platz zu verhalten habt?"

Wächter: Schulungen nicht direkt. Wir führten im Mannschaftskreis viele Gespräche zu diesem Thema. Gemeinsam erstellten wir eine Teamfibel, in der die wichtigsten Verhaltensregeln festgehalten sind. Für mich persönlich ist es wichtig, das nicht nur auf dem Platz „Fair play“ gilt sondern auch außerhalb.


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