Es wirkt beinahe wie eine Duplizität der Ereignisse. Wie bereits vor einem Jahr hat sich Manuel Neuer wieder eine muskuläre Verletzung zugezogen. Damals zog er sich einen Muskelfaserriss in der Wade im Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen zu, kurioserweise bei einem Torjubel. Eine genaue Situation im Spiel gegen Werder Bremen am vergangenen Samstag war gar nicht zu erkennen, in der sich der Bayern-Kapitän den erneuten Muskelfaserriss in der Wade zugezogen hat.
Wie bereits vor einem Jahr wird wieder Jonas Urbig zu seinen Einsätzen kommen. Für den 22-Jährigen werden es in den kommenden Wochen Bewährungsproben sein. Am kommenden Samstag empfängt der FC Bayern München die Frankfurter Eintracht. Eine Woche später steht gewissermaßen die Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen gegen Borussia Dortmund im Signal Iduna Park an. Während Neuer gegen Frankfurt definitiv ausfallen wird, besteht bei den Bayern noch eine Resthoffnung, dass der 39-Jährige gegen den BVB wieder spielen könnte. Eine genaue Ausfallzeit wurde indes nicht kommuniziert.
Für den ehemaligen Stammtorwart der deutschen Nationalmannschaft ist es bei weitem nicht der erste Muskelfaserriss. Vielmehr ziehen sich solche Verletzungen in den letzten Spielzeiten regelrecht durch. Seit der Saison 2023/2024 zog er sich in jeder Spielzeit eine derartige Verletzung zu. Besonders betroffen waren hierbei die Waden des Keepers. Durchschnittlich fiel der Torwart dabei drei Wochen aus. Nach dieser Rechnung könnte es für Neuer gerade noch zum Hinspiel des Achtelfinales in der Champions League reichen. Dies findet entweder am 10.03. oder am 11.03. statt. Der Kontrahent wird noch ermittelt.
Sollte es doch nicht reichen, hätte Jonas Urbig die Möglichkeit, die starke Leistung des letzten Spieltages in der Ligaphase der Champions League gegen die PSV Eindhoven zu bestätigen. Dem 22-Jährigen schlägt bisweilen noch ein Restzweifel bezüglich seiner Tauglichkeit zur Neuer-Nachfolge entgegen. So wurde sein Fehler gegen den FC Augsburg zuletzt dafür herangezogen. Die Bayern-Verantwortlichen aber betonten stets, dass man dem Torhüter, der im Januar 2025 für rund 8 Millionen Euro vom 1. FC Köln an die Säbener Straße wechselte, vollends vertraute. Auch Cheftrainer Vincent Kompany äußerte sich bereits in der Vergangenheit, dass er ihm einen Platz in der deutschen Nationalmannschaft zutraut.
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