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Hertha: Jarstein und die Regel-Schwäche

von T. Schlitzke


R. Jarstein (Foto: Firo)

Rune Jarstein war nach Spielende immer noch ein wenig durcheinander nach dem 2:0-Sieg seiner Mannschaft bei Bayer 04 Leverkusen! Der Keeper hätte durch mangelnde Regelkunde den Berlinern beinahe noch einen Punkt gekostet.

"Ich wusste nicht, dass ich das so nicht machen kann", sagte der Torwart von Hertha BSC ."Ich habe den Ball erst nur berührt, nicht festgehalten. Ich habe das so mein ganzes Fußballerleben gemacht und nie hat jemand gepfiffen." Jetzt aber wisse er um die betreffende Regel. "Zum Glück ist nichts passiert."

Doch was war passiert? Per Skjelbred verletzte sich bei einem Zusammenprall und Jarstein schoss den Ball absichtlich ins Seitenaus, um seinem Mitspieler eine Behandlung zu ermöglichen, die dann allerdings doch nicht nötig war. Der Leverkusener Kevin Volland schoss den Ball fair zum Torhüter der Hertha zurück.

Die Rückpassregel war eine Reaktion der FIFA auf die häufig angewendete Zeitvergeudungstaktik (sogenanntes „Zeitspiel“, siehe WM-Finale 1990 und WM-Spiel von Gijón 1982), bei der man den Ball dem Torwart in die Hände spielte und dieser ihn die damals erlaubten vier Schritte weit in seinen Händen hielt. Als weitere Reaktion gegen das „Auf-Zeit-Spielen“ wurde die Begrenzung der erlaubten Schritte für den Torwart 1997 durch die Regel über maximal sechs Sekunden mit Ball in der Hand ersetzt. Die Rückpassregel war maßgeblich an der Entscheidung der deutschen Meisterschaft 2000/01 beteiligt. Als der FC Bayern München am letzten Spieltag der Saison in Hamburg im Fernduell mit dem FC Schalke 04 um die Meisterschaft kämpfte, spielte der Hamburger Spieler Tomáš Ujfaluši in der Nachspielzeit den Ball beim Stand von 1:0 für den HSV dem eigenen Torwart Mathias Schober zu, welcher ihn mit den Händen aufnahm.

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