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DFB-Pokal: Viertelfinale

Die großen Überraschungen in den Viertelfinalspielen des DFB Pokals blieben aus, was aber auch an den Paarungen lag, während die ganz großen Favoriten mit den Bayern und dem BVB schon zuvor ausgeschieden waren. Dabei waren somit Die Roten Bullen aus Leipzig schon der aktuell stärkste Klub im laufenden Wettbewerb. Insgesamt standen mit Hannover 96, dem FC St. Pauli, dem HSV und dem KSC noch 4 Zweitligisten im Pokal. Durchgesetzt hat sich im einzigen Zweitliga-Duell der HSV im Elfmeterschießen gegen den KSC.  Die anderen 4 Teams waren allesamt Erstligisten. Im einzigen reinen Bundesliga-Duell standen sich der VfL Bochum und der SC Freiburg gegenüber.

Autor: Tobias Rübe - 03.03.2022

In den anderen beiden Partien konnte sich jeweils der Bundesligist durchsetzen. So gewann Union Berlin in der einzigen Dienstags-Partie etwas glücklich gegen den FC St. Pauli mit 2:1. Alle drei Tore waren dabei mehr oder minder kurios und auch beide Torhüter gaben dabei nicht die allerbeste Figur ab. In diesem Spiel vertrauten beide Trainer auf die jeweilige Nummer 2. So spielte Frederick Rönnow im Berliner Tor, während Dennis Smarsch für die Hamburger ran durfte. Wirklich Pluspunkte konnten aber beide Torhüter eher nicht sammeln. So sah der Berliner Torhüter beim Führungstreffer der Kiez-Kicker alles andere als gut aus. Kyereh schon einen Freistoß aus 20 Metern flach auf die Torwart-Ecke, wobei der Schuss wenige Meter vor Rönnow noch einmal aufsetzte.

Rönnow und Smarsch agierten unglücklich

Dadurch sprang der Ball letztlich über Rönnows Hände ins Tor. Trotz des Aufsetzers muss der Ball von Rönnow pariert werden. Allerdings wirkte auch die Bewegung bzw. die Aktion absolut nicht explosiv genug. Dennoch konnte Union letztlich gewinnen, da den Paulianern in den entscheidenden Momenten die Standfestigkeit fehlte. So rutschte Dennis Smarsch, der im Pokal jeweils als Stammtorhüter agierte. So rutschte er aus, als er einen langen Ball abfangen wollte. Becker war dadurch schneller als der Keeper am Ball und konnte einschieben. Ähnliches passierte in der 76. Minute, als ein Verteidiger ausrutschte und somit Voglsammer mit freier Bahn vollenden konnte. Doch auch darüber hinaus. War Smarsch nicht immer Herr der Lage und hatte Glück, dass ein missglückter Schlag von ihm zwar von einem Unioner vor das Tor gebracht wurde, aber noch geklärt werden konnte.

Zieler gut - aber chancenlos

Im Spiel von Hannover 96 gegen RB Leipzig gab sich der Favorit keine Blöße. Ein souveräner 0:4-Sieg spiegelt dabei auch das Spiel wider. Die Gäste waren in allen Belangen überlegen. Auch ein gut aufgelegter Ron-Robert Zieler, der den Niedersachsen spürbar gut tut, konnte das Ausscheiden nicht verhindern. Dabei war er aber auch mehrfach allein gegen den Leipziger Nkunku, dem derzeit alles zu gelingen scheint. Die übrigen Treffer markierten Laimer und ein abgefälschter Schuss, der schon Zieler überwand und den Silva dann über die Linie drücken konnte. Peter Gulácsi hingegen war mehr oder minder beschäftigungslos.

Freiburg erzielt in der 120. Minute den Siegtreffer 

Auch im Abendspiel am Mittwoch war es weniger ein Spiel der Torhüter. Zwar zeigten sowohl Riemann (Bochum) als auch Flekken (Freiburg) eine gute, eine souveräne Partie, doch konnten sie dem Spiel wiederum nicht ihren Stempel aufdrücken. Dabei musste Flekken ohnehin nur selten wirklich eingreifen. Bei dem Gegentor von Polter war der Torwart machtlos.

Auch bei Riemann kann man von einem guten Spiel sprechen, wenngleich der Keeper bei dem Führungstor Pech hatte. So wehrte er zwar noch einen Flachschuss von Schade mit einer guten Parade zur Seite ab, doch konnte dies Petersen zur Führung nutzen. Auch hier ist nicht von einem Fehler zu sprechen, da es allein schon eine starke Aktion des Torwarts war, den Schuss von Schade noch zur Seite abzulenken.

Der Siegtreffer von Sallai in der 120. Minute war dann natürlich der KO für die Gastgeber. Einen eigentlich harmlosen Befreiungsschlag aus der Freiburger Hälfte wollte Leitsch klären, oder diesen zu Riemann zurückspielen. Doch wurde der Ball vom Verteidiger so unsauber gespielt, dass Sallai allein auf Riemann durchlaufen konnte und dem Torwart keine Chance ließ.

Heuer Fernandes Matchwinner mit zwei gehaltenen Elfmetern

Das Spiel zwischen dem HSV und dem KSC wurde wiederum tatsächlich von den Torhütern entschieden. Dabei zeigten beide Torhüter, Heuer Fernandes im Hamburger Tor und Marius Gersbeck auf Seiten des KSC, tolle Aktionen, hatten aber auch  ihre Wackler in dieser Partie.

So war der Hamburger Torwart schon maßgeblich am Karlsruher Führungstreffer beteiligt. So stellte er bei einem Freistoß aus 20 Metern die Mauer so, dass sie quasi nur die Mitte des Tores abdeckte. Dadurch versteckte er sich auch regelrecht hinter der Mauer und konnte den Ball nicht mehr abwehren.

In der 50. Minute erhöhte Hormann auf 2:0 für die Gäste. Wanitzek konnte aus 20 Metern leicht links versetzt auf das Tor schießen. Der Schuss wurde noch abgefälscht, wodurch Heuer Fernandes etwas spät erst reagieren konnte und den Ball, der recht zentral auf das Tor flog nur nach vorne abprallen lassen konnte und Hofmann dadurch abstauben konnte, während der Torwart noch am Boden lag. Allerdings wurde Hamburgs Torwart dann im Elfmeterschießen noch zum Helden, indem er die letzten 2 Elfmeter der Karlsruher allesamt entschärfen konnte und seine Mannschaft nahezu im Alleingang ins Halbfinale brachte.

KSC vergibt 2:0-Führung - Gersbeck hält zwei Elfmeter 

Auch Marius Gersbeck (KSC) konnte im Viertelfinale gegen den HSV zeigen, dass er regelrecht ein Elfmeter-Killer ist und hielt insgesamt zwei Elfmeter, wenngleich er einen davon noch in der regulären Spielzeit parierte. Dies hätte in der 72. Minute den Hamburger Ausgleich zum 2:2 bedeutet. Doch Kittel scheiterte mit seinem straffen halbhohen Versuch auf Gersbecks rechte Ecke an der tollen Parade des Torwarts.

Zuvor, genauer in der 52. Minute, sah Gersbeck in der Situation, die Glatzel zum 1:2 Anschlusstreffer für die Hausherren nutzte, nicht sonderlich gut aus. So stand er bei einer Flanke von der linken Seite direkt am ersten Pfosten und lief dann in einem Bogen zum zweiten Pfosten, wo Glatzel zum Kopfball kam und diesen über den Torwart hinweg ins Tor legte. Dabei schien die Flanke mit einem guten Stellungsspiel durchaus abzufangen. Auch bei Glatzels Ausgleichstor in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit agierte Gersbeck etwas unglücklich. So versuchte er mit einer Grätsche noch eine flache Hereingabe zu erreichen, hätte diese aufgrund seiner vorherigen Bewegungen aber nur mit den Händen und einem entsprechenden Abtauchen erreichen können. Somit hatte Glatzel wiederum leichtes Spiel und brachte seine Mannschaft noch in die Verlängerung bzw später ins Elfmeterschießen. Im Elfmeterschießen selbst konnte der Schlussmann der Badener zwar noch einen Elfmeter parieren. Doch da sein Gegenüber 3 Stück Heuer Fernandes entschärfen konnte, reichte dies nicht zur Halbfinalteilnahme für den KSC.


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