Der Transfer von Kevin Trapp markierte nicht nur das Ende einer Ära in Frankfurt, sondern war für den 35-Jährigen auch eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Trapp wechselte erneut nach Paris, spielte dort allerdings nicht wie von 2015 bis 2018 beim großen Nachbarn Paris Saint-Germain, sondern beim Pariser FC.
Für den Routinier gab es mannigfaltige Gründe für den Wechsel, wobei vor allem sportliche Motive ausschlaggebend waren. Dem bisherigen Frankfurter Kapitän war mitgeteilt worden, dass er nach der Genesung von Kauã Santos fortan nur noch die Nummer 2 sein würde. Ein Wechsel, noch dazu zu einem französischen Aufsteiger, schien daher keine schlechte Option zu sein. Allerdings saß der neunmalige deutsche Nationaltorhüter am Wochenende ebenfalls nur auf der Bank und musste von dort aus die bittere 2:5-Niederlage gegen Olympique Marseille mit ansehen.
Gänzlich überraschend war dieser Umstand nicht. Schon vor dem Spiel hatte Coach Stéphane Gilli angekündigt, auf den französischen Juniorennationaltorhüter Obed Nkambadio bauen und diesen bestmöglich entwickeln zu wollen. In Marseille zeigte der 22-Jährige allerdings eine durchwachsene Leistung. Dennoch soll der Nachwuchstorhüter, mit dem der Aufstieg gelang, weiterhin als konstanter Stammtorhüter aufgebaut werden, während Trapp die Rolle des Routiniers und Mentors übernehmen soll. Vorerst wird der ehemalige Frankfurter daher zu keinen weiteren Einsätzen in der Ligue 1 kommen.
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