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Nordirland - Deutschland 0:2, Neuer hält in Nordirland die Null fest!

Manuel Neuer zeigt in Nordirland eine sehr gute Leistung (Foto: firo)

Manuel Neuer / Deutschland: Der deutsche Kapitän war nach der Heimniederlage gegen die Nachbarn aus den Niederlanden nun gegen Nordirland in der Pflicht. Allerdings standen die Vorzeichen nicht allzu gut für Neuer und seine DFB-Elf. Anstelle von Schulz (Bänderanriss) und Tah (Bank) spielten Halstenberg und Brandt, weshalb sich Neuer auf eine neu zusammengestellte Kette einstellen musste. Unsicherheiten waren Neuer im kompletten Spiel kaum anzumerken, alles in allem war es ein fehlerfreier und solider Auftritt der deutschen Nummer Eins. Bereits nach sieben Minuten musste Neuer in der stimmungsvollen Arena in der Torverteidigung eingreifen, denn Nordirland legte voller Energie los, störte die DFB-Auswahl bereits an deren Strafraum beim Spielaufbau - und hatte schon bald die erste Großchance der Partie. Kroos unterlief ein Fehlpass, Washington tauchte alleine vor Neuer auf, scheiterte aber an ihm. Neuer agierte offensiv, erkannte die Situation frühzeitig und zeigte ein gutes Blockspiel im direkten Duell. Bis kurz vor der Pause war es eine schleppende Partie auf beiden Seiten.

Neuer eröffnete das deutsche Spiel gekonnt und präzise. In der 45. Minute musste er dann nochmal auf der Linie eingreifen: Er konnte eine flache Hereingabe nicht festhalten, doch Washington brachte den Ball aus drei Metern nicht im Tor unter. Eine kleine Unsicherheit von Neuer, dennoch passte er sich schnell der Situation an und war hellwach. So ging es mit einem 0:0-Unentschieden in die Pause. Im zweiten Durchgang legte die deutsche Elf ein Tor vor und spielte einen sehr guten offensiven Fußball. Neuer war im zweiten Durchgang auf der Linie kaum noch gefordert, war bei langen Bällen der Nordiren aber hellwach. Immer wieder antizipierte er die Tiefenbälle früh und richtig. So zeigte er in der Raumverteidigung keine Schwächen und war auch mit dem Ball am Fuß der gewohnt fehlerfreie Rückhalt. Mit dieser Leistung half der routinierte Torhüter seiner jungen Mannschaft enorm und festigte zugleich seinen Platz im DFB-Tor.

torwart.de-Bewertung Bailey Peacock-Farrell Manuel Neuer
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt

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Hielt was er halten konnte: Bailey Peacock-Farrell (Foto: firo)

Bailey Peacock-Farrell / Nordirland: Der junge nordirische Schlussmann, der in der englischen Premier-League beim FC Burnley unter Vertrag steht, steht für den Generationen-Wechsel im Tor der Nordiren. Gegen die jahrelange Nummer Eins, Michael McGovern, konnte er sich mittlerweile durchsetzen und weiß mit guten Leistungen zu überzeugen. Im Spiel gegen die deutsche Elf stand der junge Schlussmann erst einmal nicht im Vordergrund, denn seine Vorderleute pressten die deutsche Elf früh und hielten die deutschen Angreifer weit weg vom eigenen Tor. Auffallend waren dennoch die ungenauen Bälle, die Peacock-Farrell spielte. Sowohl die langen, tiefen Bälle als auch kurze Pässe spielte er unsauber und verstreut. Auf der Linie zeigte er aber ab und an seine Qualitäten gegen Werner oder Reus. Zur Pause konnte er die Null noch festhalten. Die DFB-Elf hatte in der ersten Hälfte zu wenige Lösungen in der Offensive gefunden, legte nach der Pause aber furios los und kam in den ersten zehn Minuten häufiger zum Abschluss als im gesamten ersten Abschnitt.

So durfte die deutsche Mannschaft nach nicht mal 180 Sekunden jubeln: Halstenberg nahm eine von Brandt verlängerte Klostermann-Flanke volley und traf herrlich in den Winkel. Peacock-Farrell war beim verdeckten Schuss chancenlos. Es ging jetzt Schlag auf Schlag, Reus und Klostermann ließen eine Doppelchance aus, dann scheiterten auch Gnabry und Werner. Deutschland hatte nun seine beste Phase im Spiel, Peacock-Farrell zeigte sein gutes Positionsspiel und agierte in der Torverteidigung sehr ordentlich. Erst in der Nachspielzeit fiel die Entscheidung: Havertz bediente Gnabry mit einem schönen Steckpass - und der Angreifer setzte per Flachschuss aus spitzem Winkel den Schlusspunkt. Peacock-Farrell war erneut geschlagen und machtlos. Am Ende reichte es gegen den Favoriten aus Deutschland nicht für den Sieg. Der weitere Weg des jungen Peacock-Farrell wird nach einer ansprechenden Leistung gegen die deutsche Elf aber interessant sein.

Torwartvergleich Peacock-Farrel (Nordirland) Neuer (Deutschland)
Gegentore 2 0
Torschüsse gesamt 20 5
Schüsse aufs Tor 7 1
Geblockte Torschüsse 8 2
Schüsse außerhalb Strafraum 5 0
Schüsse innerhalb Strafraum 15 5
Torwartparaden 5 1
Schüsse gehalten % 71 100
Lange Pässe 19 11
Kurze Pässe 9 40
Flanken abgefangen 0 0
Ballkontakte 37 62
Pässe/davon angekommen 28/15 (80%) 51/46 (80%)
Gefaustete Bälle 0 2
Fehler vor Gegentor 0 0

 

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