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Torwarttrainer Bernd Jayme: „Mehr als nur ein Torwarttrainer zu sein“

von Tobias Schlitzke

B. Jayme (Foto: Privat)

Bernd Jayme war Torwarttrainer in der 2.Bundesliga bei Sandhausen und danach in der Regionalliga bei Worms. Nun wird er bei Guangzhou Evergrande Football Club in China den Posten des Torwarttrainers übernehmen. Bei torwart.de spricht er über seinen Weg mehr „als nur ein Torwarttrainer zu sein“. Auch wagt er einen Blick in die Zukunft, wie ein Torhüter in 20 Jahren aussehen könnte.

torwart.de: Bernd, nach deinem Engagement bei Sandhausen ging es für dich in die RL nach Worms. Wie ist dieser Sprung für dich gewesen, vor allem von den Bedingungen her?

Bernd Jayme: Worms war für mich zu diesem Zeitpunkt eine ideale Lösung. Die Rahmenbedingungen sind natürlich in der Regionalliga andere als in der 2. Bundesliga – vor allem noch nicht so weit entwickelt Die Zusammenarbeit mit den Torhütern bereitete mir viel Spaß. Dabei kann Leidenschaft manchmal gewisse Hindernisse - wie nicht optimale Trainingsbedingungen -mehr als wettmachen. Egal, wo man ein Engagement eingeht, man muss sich immer im Klaren sein wohin man geht und seine Erwartungshaltung entsprechend anpassen. Zudem macht es manchmal Sinn, „einen Schritt zurückzugehen, um für ein noch größeres Ziel entsprechend Anlauf nehmen zu können“.

torwart.de: Wieso ging es damals in Sandhausen nicht weiter für dich?

Jayme: Der neue Trainerstab hatte bereits mit einem anderen TWT bzw. mit seinem vertrauten TWT aus dem Trainerstab für die kommende Saison geplant. Das ist mittlerweile normal im Fußballgeschäft. Der Weggang von Sandhausen hatte einen Prozess in mir ausgelöst. Ich überlegte, wo ich hin will in meinem „Fußballleben“, wie ich generell meine berufliche Zukunft sehe. Ich möchte mich weiter entwickeln, mehr sein als „nur“ Torwarttrainer. Eine breite Basis, damit ich in verschiedenen Geschäftsfeldern des Sports Fuß fassen kann.

torwart.de: Wie möchtest du dich weiterentwickeln?

Jayme: Ich möchte neben dem Trainerleben die Managementprozesse im Sportbusiness noch genauer verstehen; wie funktionieren die Abläufe abseits des rollenden Leders? Zudem möchte ich meine berufliche Entwicklung sowie meine persönlichen Kompetenzen auf ein noch breiteres Fundament stellen. Darum belege ich seit März 2015 die Weiterbildung „Fußball Management“ am Kleeblatt Campus in Fürth. Mich interessieren die sportökonomischen Prozesse. Die Arbeit auf dem Platz ist genauso wichtig wie diejenige neben dem Platz. Fußball ist einerseits Emotionen, aber auch sehr viel Business. Je besser wir Abläufe und Hintergründe kennen, desto mehr können wir alle davon profitieren. So würde ich mich heute beispielsweise nicht mehr aufregen, dass wir wegen einer Autogrammstunde das Training umplanen müssen, sondern würde vorschlagen, dass wir das Torwarttraining direkt auf dem Fußballplatz vor Ort machen und alle zum Zuschauen einladen: Wir können trainieren, Leute können zuschauen und auch etwas mitnehmen und der Sponsor hat noch mehr Transparenz - allen ist gedient.

torwart.de: Wie würdest du generell heute den Einfluss von Torwarttrainern in einem Verein beschreiben?

Jayme: Das hängt überwiegend von der Torwarttradition des Vereins sowie des Verständnisses von Zusammenarbeit bzw. Wertschätzung eines jeden Cheftrainers ab. Wie lange setzt bspw. ein Verein bereits auf eine nachhaltige Torwartausbildung? Gibt es jemanden, der sich kontinuierlich um alle Torhüterinnen und Torhüter in einem Verein kümmert? Und natürlich auch: Wie viel Vertrauen und Raum gibt der Verein, insbesondere der Cheftrainer, einem Torwarttrainer. Je mehr Vertrauen der Cheftrainer in den Torwarttrainer steckt, desto größer die Motivation und dadurch natürlich auch die Leistung des gesamten Torwartteams. Der Torwarttrainer kann seine Torhüter richtig stark machen, seine Erfahrungen aus der Torwartsicht in das Gesamtgefüge „Fußballmannschaft“ einbringen. Zudem brauche ich den Einfluss einer stabilen Abwehr auf eine Mannschaft hier sicherlich nicht weiter darlegen. Der Torwarttrainer ist aber auch ein Vertrauter des gesamten Trainerteams. Somit geht es nicht nur um die Ausbildung der Torhüter, sondern auch um einen nachhaltigen Austausch innerhalb des gesamten Trainerstabs.

torwart.de: Kann man als Torwarttrainer längerfristiger arbeiten, weil der Druck weniger ist als der Chefcoach?

Jayme: Der größere Druck liegt zweifelsohne beim Chefcoach, aber das Blatt kann sich ganz schnell gegen den Torwarttrainer wenden, wenn ein Torhüter ein, zweimal daneben langt. Da stehen wir Torwarttrainer ganz schnell im Fokus. Dies muss nicht unbedingt öffentlichkeitswirksam sein, aber vereinsintern können da schnell Diskussionen aufkommen. Längerfristig kann man daher eher im Jugendbereich planen, da der Torwarttrainer in der Bundesliga immer mehr zum vertrauten Trainerstab gehört. Muss der Cheftrainer gehen, wird auch meist der TWT ausgetauscht bzw. geht mit seinem Cheftrainer zu einem neuen Verein.

torwart.de: Inwieweit überträgt man heute sein Torwarttrainer auch auf den Jugendbereich?

Jayme: Es ist wichtig, dass im Jugendbereich eine einheitliche Philosophie umgesetzt wird (in Anlehnung an die Profiphilosophie). Es kann eine „einfache Philosophie“ sein wie z.B. „wir spielen offensiv als Torhüter“. So lange sie in allen Jugendbereichen umgesetzt wird, ist es eine große Hilfe für alle: Für die Trainer, die Spieler, die Torhüter. Des Weiteren ist es natürlich wichtig, dass bereits frühzeitig mit einem nachhaltigen/ modernen Torwarttraining begonnen wird. Dieses sollte mit dem Alter an Komplexität stetig zunehmen. Das heißt im Umkehrschluss, es macht mehr Sinn im G-E Bereich mit allen Spielerinnen und Spieler eine Art Torwarttraining einmal pro Woche zu absolvieren. Eine halbe Stunde Hand-Auge-Fuß-Koordination, das schult alle. Viele wissen in diesem Alter noch nicht, ob sie tatsächlich im Tor bleiben wollen - müssen sie ja auch nicht. Ab der D-Jugend ist es wichtig, dass sicher einmal pro Woche ein Torwarttraining stattfindet. Es sollte aber immer wichtig sein, dass es nicht immer pauschal heißt „Torhüter ins Tor“, sonst bleiben sie in der fußballerischen Entwicklung stehen. Nur so erhalten wir gute, komplette „Torwartspieler“, die geschickt im Umgang mit Händen und Füßen agieren können.

torwart.de: In immer mehr Vereinen gibt es einen Torwartkoordinator. Wie siehst du diese Rolle?

Jayme: Ich finde es eine gute Entwicklung, sofern die Ausbildung des Torwartkoordinators auch ganzheitlich ist: Ganzheitlich im Sinne von Fußballwissen, Torwartwissen, Pädagogik und Managementwissen. Der Torwartkoordinator ist dafür verantwortlich, dass die Trainerinnen und Trainer der Teams das Torwartspiel verstehen und ihnen auch Hilfestellung geboten wird, wenn sie nicht so viel Ahnung vom Torwarttraining haben. Es gibt zwei, drei ganz einfache Ideen wie man den Torhüter in eine Übung einbeziehen kann. Wie viele Übungen beginnen denn zum Beispiel mit einem Auswurf oder einem Verschieben des Torhüters? Kaum eine! Woher sollen die Trainerinnen und Trainer dies auch wissen? Um diese Inputs geht es, dass die Perspektive der Torhüter bewusster in das Training und dann auch in das Spiel eingebunden werden. Der Torwartkoordinator muss sich auch für die Torhüter einsetzen, die Philosophie und dementsprechend auch die Regeln, die daraus entstehen überwachen. Wie es schon im Namen heißt, der Koordinator koordiniert die Philosophie des im Verein/ in der Profimannschaft gelebten Torwartspiels über alle Mannschafts- und Altershierarchien. Und natürlich sollte ein Torwartkoordinator ein enges Vertrauensverhältnis zu den Torhüterinnen und Torhütern und auch zu den Coaches aufbauen; genauso ein gutes Netzwerk, um mögliche Talente weiterzuentwickeln und zu begleiten.

torwart.de: Welche technischen Hilfsmittel machen deiner Meinung nach heute Sinn einzusetzen? Kann man bspw. Videoanalysen auch im Amateurbereich gut einsetzen?

Jayme: Die technischen Hilfsmittel der heutigen Zeit machen den Sport wesentlich transparenter. Es kann dadurch noch exakter, noch effizienter gearbeitet werden. Da den Unterschied zwischen Sieg und Niederlagen häufig nur Kleinigkeiten ausmachen, können diese Nuancen durch technische Möglichkeiten ausgeglichen/ verschoben werden. Die technischen Möglichkeiten sollten daher auf jeden Fall auch künftig als Ergänzung zum „normalen Trainingsbetrieb“ eingesetzt werden. Auch im TWT nutze ich technische Analysemöglichkeiten häufig. Sie vermitteln mir regelmäßig neue Blickwinkel sowie Analysemöglichkeiten, die in der Hitze des Spielgefechts nicht auf den ersten Blick auffallen.
Im Amateurbereich sollte der Spaß, die Freude am Sport im Vordergrund stehen. Den Einsatz technischer Möglichkeiten sehe dabei als nachrangig. Neben dem Verständnis/ Fachwissen, bspw. Videomaterial richtig auswerten zu können, ist zunächst eine entsprechende Infrastruktur aufzubauen. Dies ist oft mit erheblichen finanziellen Investitionen verbunden, die nicht unbedingt von einem Amateurverein erwartet werden können. Sicherlich ist es aber auch mal für eine Amateurmannschaft interessant, sich auf einem Video aus der Drittperspektive zu sehen.

torwart.de: Heute kommen junge Torhüter schon mit 18, 19 Jahren direkt in die erste Mannschaften und es gibt nur wenig Geduld zur längerfristigen Entwicklung. Siehst du dabei auch Schattenseiten?

Jayme: Es ist nun mal so, dass es als Torhüter nur eine Position gibt, auf der man spielen kann. Der Druck ist groß, die Chance zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein, eigentlich verschwindend klein. Jeder, der Torhüter wird und oben raus will, weiß um diese Tatsache. Talent ist einem in die Wiege gelegt, eine gute Technik kann man erlernen, aber die Erfahrung ist nach wie vor eine der wertvollsten Ausbildungen eines Torhüters. Über die nächsten Jahre werden sich die jetzigen Torhüter sicherlich in der 1. BL halten, weil die „junge Generation-Welle“ – beginnend mit Manuel Neuer, und jetzt um Bernd Leno, Timo Horn und Co. deutlich gewachsen, ihren Karrierezenit erst noch erreichen werden. Folglich wird es in nächster Zeit sicherlich schwerer als zuletzt, dass neue Talente ganz nach oben kommen. Wenn man so will, kann man dies als Schattenseite bezeichnen. Dennoch finde ich die Entwicklung der letzten Jahre auf der Torhüterposition im Profifußball überaus toll und gewinnbringend, auch jungen Torhütern die Chance als Nummer 1 im Profifußball zu geben.

torwart.de: Inwiefern macht es Sinn, sich frühzeitig als Jugendkeeper zusätzliche Einheiten im Rahmen von Torwartschulen zu nehmen?

Jayme: Torwartschulen machen Sinn, wenn eine klare Philosophie des Torwartsspiels zu erkennen ist und gelebt wird. Es ist wichtig, dass man als junger Torhüter unterschiedliche Techniken und Philosophien des Torwartsspiels ausprobiert, um letztlich rauszufinden, welche zu einem selbst am besten passt. Neue Eindrücke, Impulse und Trainingstechniken in Torwartschulen können nachhaltig und gewinnbringend sein, wenn die Torwartschule auch professionell aufgebaut ist und gelebt wird.

Es sollte aber auch für einen jeden selbst wichtig sein, schon in jungen Jahren ein gewisses Körpergefühl als Torhüter aufzubauen, um zu verstehen bzw. abschätzen zu können, welche Philosophie des Torwartsspiels zu einem passen könnte. Dafür braucht man aber am besten einen vertrauten Torwarttrainer oder Torwartkoordinator, der einen jungen Torwart längerfristig begleitet, d.h. nicht nur über ein paar Trainingseinheiten in einer Torwartschule.

torwart.de: Ist der Weg in ein Internat heute unausweichlich?

Jayme: Eltern ist es sicherlich nicht zumutbar bzw. oft erst gar nicht umsetzbar, ihre Kinder jeden Tag mehrmals zum Training zu fahren. Ist die Nähe des Elternhauses zum Fußballplatz auch alleine für das Talent erreichbar, ist ein Internat sicherlich nicht zwingend erforderlich. Auf der anderen Seite ist der Einzug in ein Internat in organisatorischer Hinsicht sicherlich das Einfachste, weil der gesamte Tagesablauf, die gesamte Ausbildung vor Ort erfolgt (Schule, Training, Hausaufgaben, Essen). Aber wenn jemand die Familie um sich braucht, ist dies nach wie vor - wenn auch mit viel organisatorischem Aufwand - machbar. Viele Vereine bieten ja heute bereits Alternativen zu klassischen Internaten an, sei es bspw. das Wohnen in Gastfamilien, in Wohngemeinschaften oder der tägliche Transfer vom Elternhaus durch Vereinsbetreuer.

torwart.de: Ab welchem Alter kann man das Potential zum Profi eigentlich in etwa feststellen?

Jayme: Jeden Sportler, jede Sportlerin sollte man als Individuum beurteilen. Es gibt Früh- als auch Spätzünder. Daher würde ich hier keine pauschalen Aussagen treffen wollen.

torwart.de: Ist Manuel Neuer heute für jeden jungen Torhüter das Vorbild? Oder siehst du schon Unterschiede zur Generation um Bernd Leno und Kevin Trapp?

Jayme: Es heißt seit 20 Jahren, dass ein moderner Torhüter mitspielen muss. Von daher ist Manuel Neuer sicherlich ein sehr gutes Vorbild für junge Torhüter. Aber ein großer Unterschied zu Trapp als „eigene Generation“ kann man meiner Meinung nicht ausmachen. Es spielen alle drei unterschiedlichen technische Stile. Von der taktischen Ausrichtung nehmen sie sich aber nicht viel.

torwart.de: Wenn du 20 Jahre in die Zukunft schauen wirst: Wo siehst du den Torwart der Zukunft?

Jayme: Noch sprunggewaltiger, noch handlungsschneller, fußballerisch noch besser. Irgendwann wird nicht mehr ein Torhüter im Tor stehen, sondern gute athletische Fußballer , die Torwarthandschuhe tragen.

torwart.de: Wie schaut deine eigene Planung für die nächsten Jahre aus?

Jayme: Nach meinem Engagement in Worms sowie meiner theoretischen Weiterbildung in Fürth möchte ich wiederverstärkt in den Profifußball einsteigen. Von großem Reiz ist für mich eine Tätigkeit im Ausland den Profifußball im asiatischen Raum weiterzuentwickeln. Daher habe ich zum 1.1. einen Vertrag bei Guangzhou Evergrande Football Club in China als Torwarttrainer für die U19 unterschrieben. Der Verein wurde 2011 erstmals Meister des Landes und gewann bereits mehrmals das Double aus Meisterschaft und Pokal. Des Weiteren ist Guangzhou Evergrande der zweite chinesische Verein, der die AFC Champions League (asiatische Champions League) gewinnen konnte. Aktueller Cheftrainer der Profimannschaft ist Luiz Felipe Scolari. Der Verein ist auch bekannt unter dem Namen „Der FC Bayern München Chinas“. Die U19-Nachwuchsmannschaft des Vereins wird aktuell trainiert von dem deutschen Trainer Marco Pezzaiuoli, ehemals u.a. Profitrainer der TSG Hoffenheim und U17-Jugendnationaltrainer des DFB. Die chinesische U19 ist mehrmaliger Landesmeister und gewann ebenfalls die asiatische Junioren-Champions League. Gleichzeitig ist er Jugendkoordinator der größten Fußballakademie der Welt.

Da ich in Hinblick auf die Zukunft eine gute Balance finden möchte zwischen Training auf dem Platz und Management-Aufgaben, wird sicherlich in Zukunft auch eine Tätigkeit interessant sein, die neben den Traineraufgaben auch hinter die Kulissen eines Vereins blicken lässt – bspw. die eines Torwartkoordinators. Meine 2. große Leidenschaft ist der Golfsport – eine schöne Abwechslung zum Fußballgeschäft – die Konzentration, Erholung und Entspannung fördert. Hier habe ich in der Vergangenheit im Rahmen mehrerer Projekte den Profifußball an den Golfsport näher herangeführt. Zusammenfassend freue ich mich daher auf mein nachhaltig aufgebautes Fundament und die sich daraus ergebenen Chancen und Herausforderungen.

torwart.de: Danke für das Gespräch.

Jayme: Gerne!

Video über Melvin bei Focus.de

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